Die „Starthilfe-Party“ der Grossen Bensberger KG hatte es in sich: Etwa 750 Menschen waren ins Albertus-Magnus-Gymnasium gekommen, um bei Musik von kölschen Bands und eines DJs mit zwei Dreigestirnen bis in die Morgenstunden zu feiern. Bensbergs größte Karnevalsparty bot jede Menge Stimmung – und einen spektakulären Sturz von einem aufgeblasenen Einhorn, der glücklicherweise glimpflich ausging.

Der Sturz passierte beim Auftritt von Kuhl un de Gäng kurz vor 23 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt stand das AMG schon seit Stunden Kopf. Sänger Hubert Pieper hatte ein aufblasbares Einhorn mit zur Show in Bensberg gebracht, auf dem er sich singend vom Publikum durch den Saal tragen ließ – bis er plötzlich fiel. „Es war so wild, ich konnte mich nicht mehr halten und bin aus 1,50 Metern auf den Rücken geknallt. Ich habe mega Glück gehabt,“ erzählte der Kuhl-un-de-Gäng-Frontmann später auf Instagram.

Neben dem Schrecken bleibt Gott sei Dank nur ein Bluterguss am Ellenbogen, der an den Auftritt in Bensberg erinnert. Wie konnte das passieren? Hubert Pieper erklärt es so: „Wie soll man sagen: Es war zu eskalativ, das war der Wahnsinn, echt! Heftige Party!“ Nach dem Sturz sang Pieper übrigens – voll Profi – weiter, als sei nichts gewesen. 

Der launige Abend hatte indes mit einem Auftritt der Tanzsportgemeinschaft der Grossen Bensberger begonnen, die über den Abend verteilt gleich drei Mal mit Tanzeinlagen glänzten. Dazwischen hatte Präsident Rainer Furth-Quernheim das Glück, gleich zwei Dreigestirne und insgesamt drei kölsche Bands anzukündigen, die allesamt dem Publikum einheizten. 

Ein Highlight war natürlich der Auftritt des Bergisch Gladbacher Dreigestirns, welches in diesem Jahr von der Grossen Bensberger selbst gestellt wird. Prinz Andreas I., Bauer Gerd und Jungfrau Sabine betraten die Bühne, da tropfte „der Schweiß schon von der Decke“, wie Prinz Andreas Kaldenbach bemerkte. Die drei präsentierten zwei ihrer Sessionslieder, die bereits große Teile des Publikums mitsingen konnten – von wegen „Starthilfe“!

Das zweite Dreigestirn kam sehr spontan: „Karneval lebt ja auch von Spontaneität“, erklärte Präsident Furth-Quernheim, als plötzlich das Refrather Dreigestirn, bekanntlich rein weiblich, vor der Tür stand. Prinz Susanne I., Bauer Nicole und Jungfrau Katrin wurden natürlich auf die Bühne gelassen und gebührend gefeiert.

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Den stimmungsvollen Abend rundeten zuvor Druckluft und Lupo ab, die jeweils ihre neuesten Sessionslieder präsentierten. „Wir freuen uns, dass die Starthilfe-Party längst zu einem festen Bestandteil des Bensberger Fastelovends geworden ist und auch dieses Jahr wieder so viele Menschen begeistert und vor allem friedlich zusammenkommen ließ“, erklärte Thomas Dittrich, der 1. Vorsitzende des Grossen Bensberger nach der Veranstaltung und dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Reihen der Vereinsmitglieder für ihren Einsatz. 

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