Das Straßenbauprogramm der Stadt nimmt Fahrt auf: Ab dem 22. April erhält die Rommerscheider Straße eine neue Asphaltdecke, die Bushaltestellen werden erneuert. Die Straße wird dafür für voraussichtlich zehn Wochen gesperrt. Eine Umleitung wird eingerichtet, auch für die Buslinie 439 zur Margaretenhöhe, informiert die Stadt in einer ausführlichen Mitteilung.

Wir dokumentieren eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

+ Anzeige +

Aktualisierung 15.4: Die Stadt teil mit, dass die Sanierung und damit auch die Sperrung erst am 13. Mail beginnen soll.

Der Fachbereich Umwelt und Technik teilt mit, dass die notwendige Deckensanierung der Rommerscheider Straße voraussichtlich am Montag, den 22. April 2024 beginnen wird.

Die Sanierung muss unter Vollsperrung in fünf Bauabschnitten erfolgen. Die Gesamtbauzeit beträgt voraussichtlich insgesamt zehn Wochen.

Es werden zunächst die oberen 8 cm der vorhandenen Asphaltbefestigung abgefräst und dann 10 cm neuer Asphalt im Hocheinbau hergestellt. Die Erneuerung erfolgt zweilagig (Binder- und Deckschicht).

Die Bauabschnitte sind wie folgt festgelegt:

  • Bauabschnitt zwischen der Bergstraße und Rommerscheider Straße Hausnummer 70
  • Bauabschnitt zwischen der Hausnummer 70 und 99
  • Bauabschnitt zwischen der Hausnummer 99 und Großer Busch
  • Bauabschnitt zwischen Hausnummer Großer Busch und 139
  • Bauabschnitt zwischen Hausnummer 139 und Rommerscheider Höhe

Umleitungen werden über die Bergstraße, den Höhenweg, die Margaretenhöhe und die Rommerscheider Höhe ausgeschildert.

Parallel werden an den Abwasserschächten zusätzlich Schachtsanierungsarbeiten durchgeführt und die beiden Bushaltestellen Rommerscheider Straße (zweiter Bauabschnitt) und Haltestelle Großer Busch (dritter Bauabschnitt) barrierefrei umgebaut.

Darüber hinaus ist die teilweise Erneuerung des Asphaltes im Gehweg eingeplant.

Mehr zum Thema

Welche Straßen in GL bis 2027 saniert werden sollen

Mehr als die Hälfte der Straßen Bergisch Gladbachs muss repariert oder erneuert werden, rund 220 Positionen umfasst das „Straßenbauprogramm 2023 – 2027“. Aber allenfalls ein Drittel der Maßnahmen kann die Stadt in diesen fünf Jahren bewältigen, für das laufende Jahr sind elf Straßen fest eingeplant. Und selbst sie stehen unter Vorbehalt.

Während der Bauzeit kann die Buslinie 439 die Rommerscheider Straße nicht mehr befahren. Aus diesem Grund wird die Buslinie währende der Bauzeit über die Bergstraße, Höhenweg und Margarentenhöhe bis zum Altenheim geleitet, wendet dort und fährt den gleichen Weg zurück.

Die Zufahrt zu den Grundstücken ist, sobald der Asphalt abgefräst worden ist, vorrübergehend nicht möglich. Es wird jedoch jederzeit möglich sein zu Fuß zu den jeweiligen Grundstücken zu gelangen.

Bevor tatsächlich asphaltiert wird, wird die beauftragte Baufirma noch einmal gesondert informieren.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

4

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Warum soll eigentlich ausgerechnet die Rommerscheider Straße aufwendig saniert werden? Sie ist eigentlich eine Anlieger-Zugangsstraße und ihr Zustand nicht ganz schlecht – gemessen am katastrophalen Zustand vieler wichtiger Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen in Bergisch Gladbach. Warum saniert man nicht mit Priorität z. B. die Straßen “Am Mühlenberg” und die “Buchholzstraße”? Beide sind wichtige und viel befahrene Durchgangsstraßen und dramatisch zerstört.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

    1. Es wäre schön wenn die Stadt auch Ausweichmöglichkeiten zum Parken angeben würde.
      Die Situation in den Straßen gerade Richtung Altenheim ist auch ohne das verhangene absolute Halteverbot angespannt.

  2. Elf konkrete Maßnahmen für 2023, was ist denn da geschehen ? Nichts !!!
    Der Artikel erschien vor einem Jahr.
    Der Bücheler Weg ist immerhin seit einem Monat als gesperrt ausgeschildert, doch gearbeitet wird da nicht.
    Der Zustand der Straßen wird immer katastrophaler.
    Viel Spaß werden die Radfahrer bei Rund um Köln haben, vor allem bei der Durchfahrt durch Sand. Die Dombach Sander Str. ist allerdings im Gegensatz zur Ommerbornstraße noch ein Sahnestück.
    Es ist beschämend. Freunde von Auswärts fragen sich, was hier nur los ist.
    Statt die Straßen zu sanieren, sollte mal im Rathaus und den zugehörigen Ämtern hart durchgefegt werden. Da läuft doch nichts mehr zusammen.
    Chaos an allen Ecken.
    Fahrräder sollen wir benutzen ? Bei diesem Straßenbild steigen wir bald auf Esel um. Und damit meine ich nicht die Verantwortlichen für diesen ungeheuerlichen Mißstand !