Zum Start des Sommers verweist die Stadt Bergisch Gladbach auf ihre Informationsangebote zum Schutz vor Hitze hin – und hat ihre Karte der kühlen Orte aktualisiert.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

Auch in diesem Sommer werden wieder heiße Tage in Bergisch Gladbach erwartet. Jedes Jahr rückt das Thema Hitze vermehrt in den Fokus, da besonders vulnerable Gruppen, wie ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen, geschützt werden müssen. Auf der Webseite der Stadt Bergisch Gladbach finden Bürgerinnen und Bürger allgemeine Tipps zum Schutz vor Hitze. Dort gibt es zahlreiche Hinweise, wie man sich bei hohen Temperaturen am besten schützen kann.

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Mit dem Sommer kommt (irgendwann sicher) die Hitze, und während viele von uns die Sonne und das warme Wetter genießen, kann extreme Hitze für viele Menschen gefährlich werden – unter anderem für Kinder. Kinderärztin Uta Römer erklärt, warum das so ist, wie Hitze auch Medikamente beeinflussen kann und was insbesondere bei Kindern mit Grunderkrankungen zu beachten ist. Außerdem gibt sie neun gut umsetzbare Tipps zum Hitzeschutz.

Im Rahmen des diesjährig beschlossenen Hitzeaktionsplans wird die Umsetzung der Maßnahmen weiter vorangetrieben. Wie im vergangenen Jahr wird die Stadt Bergisch Gladbach bei Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) entsprechende Hinweise auf ihrer Homepage und in den sozialen Medien veröffentlichen.

Zusätzlich haben Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbacher die Möglichkeit, sich über die Karte „Kühle Orte“ den nächstgelegenen, öffentlich zugänglichen und kostenlosen kühlen Ort im Freien oder in Innenräumen anzeigen zu lassen, um sich an besonders heißen Tagen abzukühlen oder auszuruhen. Die Karte ist hier abrufbar.

Diese Karte ist seit Dienstag, dem 11. Juni 2024 dank Updates im Geodaten-Service der Stadt für Smartphone-Nutzer sehr dynamisch und optimal zu nutzen. Neu hinzugefügt wurden die ersten Bilder der kühlen Orte im Geoportal, um diese besser wiederzuerkennen. Weitere Bilder werden folgen.

Die teilnehmenden kühlen Innenräume aus dem letzten Jahr werden erneut angefragt, ob sie auch dieses Jahr ihre Türen öffnen möchten. „Wir sind äußerst dankbar für die rege Beteiligung an den kühlen Innenräumen und hoffen, dass sich noch mehr Geschäfte und Innenräume bereit erklären, an dieser wichtigen Initiative teilzunehmen“, betont der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Klimaschutz, Ragnar Migenda.

Gleichzeitig soll der Fokus auf die Pflanzung von mehr Bäumen in der Stadt gesetzt werden, um die Schattenbildung an heißen Tagen zu erhöhen und alle Bürgerinnen und Bürger besser zu schützen.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Zynische Empfehlungen, wenn man sich anschaut, wie GL städtebaulich seit zig Jahren Grün abschafft und Flächen versiegelt, Frischluftschneisen zubaut und auch sonst klimatechnisch versagt.

    1. Sie haben völlig recht. Ich frage mich immer wieder, wie ist es möglich, dass wider jegliches Wissen Bäume gefällt werden, Flächen versiegelt werden, eine unsägliche Verschandelung der Bensberger Innenstadt passiert. Der Bürger protestiert, sachkundige Menschen tragen Argumente zusammen. Die Verwaltung zieht ihr Konzept durch. Demnächst steht die Rodung von 11000m2 Wald an, Auffahrt A4 Frankenforst, wegen des Neubaus der Feuerwache. Da kann man ja dann auch einige Klimaräume einrichten, da der Kühleffekt des natürlichen Grüns wegfällt. Absurdistan lässt grüßen. Übrigens schreibe ich nicht zum 1.Mal zu diesen Themen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht mal ein Umdenken stattfindet.

  2. Vor einigen Jahren hatten wir schon mal eine Hitzewelle.
    Jetzt haben wir ja noch gar keine, aber Meteorologen sagen sie voraus.
    Ich wohne im Dachgeschoss eines älteren Gebäudes ohne Isolierung.
    Da ging das Thermometer in der Wohnung schon mal über 30 Grad, ergänzt mit reichlich Luftfeuchtigkeit.
    Ganz schlimm wirds wenn es nachts nicht kalt wird. Bei Temperaturen > 28 Grad kann ich nicht schlafen.
    Tastatur wird feucht, die Unterarme kleben auf der Schreibtischkante, die Konzentration aufs Arbeiten wird bei solchen Bedingungen auch nicht besser.

    Ich habe nur einen Keller von acht Quadratmeter, also ein Feldbett darein zu stellen und da zu schnarchen kam nicht in Frage.
    Also ab in den Transporter, Matratze und Bettzeug dabei, ins Oberbergische.
    Hochwald, Bachlauf in der Nähe.
    So habe ich da zwei Nächte verbracht.

    Ich hoffe eine solche Aktion bleibt mir nochmals erspart.

    1. Klimaanlage installieren?
      Wir haben doch genug Sonnenstrom tagsüber.
      Evtl. noch Wechsel zu Tibber und von Markpreise profitieren.

      1. Oder für Eigentümer: Solarpaneele aufs Dach, Klimaanlage ins Haus – da gibt’s immer dann eigenen Strom in rauhen Mengen, wenn er von der Anlage gebraucht wird.

    2. Dachgeschoss ohne Isolierung? Es gibt doch seit einigen Jahren für Dächer schon eine Dämmpflicht nach dem Gebäudeenergiegesetz. Vielleicht sollten Sie den Vermieter mal darauf hinweisen.

      1. Drucker,
        ich wohne hier seit 23 Jahren zum Mietpreis der ungewöhnlich niedrig ist für Gladbacher Verhältnisse.
        Ich gehe doch jetzt nicht hin und wecke schlafende Hunde.

      2. Da hat Drucker nicht bedacht, dass erst bei Eigentümerwechsel gedämmt werden muss. Der Hinweis auf Gebäudeenergiegesetz wird keine Hunde wecken, die schon längere Zeit schlafen.

        Also klimatisieren oder (zeitweise) umziehen….

      3. Die Ausnahmeregelung, dass erst bei einem Eigentümerwechsel gedämmt werden muss, gilt lediglich für „Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat“*. Ob die Ausnahme hier greift, muss natürlich geprüft werden.

        * § 47 (3) GEG

  3. Anstelle einer tollen Karte fürs Smartphone das auf kühle Orte, zu teilen in Wäldern oder der Nähe von Gewässern hinweist, sollte durch geeignete bauliche und technische Vorkehrungen für ein klimagerechtes Umfeld innerhalb der Stadt gesorgt werden. Die Problematik der Aufheizung innerhalb der städtischen Bebauung ist nun nicht erst seit gestern bekannt, dennoch wurden Betonwüsten (Pflaster auf der Hauptstraße und seinen Nebenplätzen) und nicht mehr zeitgemäße Parkräume geschaffen die jegliche Perspektive und das Verständnis für die Problematik vermissen lassen. Hier sei als Beispiel der Bahnhofsvorplatz mit den 5 Alibi-Bäumchen und dem Trinkwasserspender oder der Forum Park benannt. Wenn man die Parkräume in GL sieht könnte man sich ebenso vorstellen das diese mit mehr zukunftsweisender Struktur angelegt würden. Da ist selbst der uralte Buchmühlenparkplatz schon seiner Zeit vor Jahren voraus gewesen. Darüber hinaus wäre es denkbar das die Parkplatzflächen auch als verrieselungsoffene Flächen, gglfs. mit transparenten Solardächern angelegt würden, um hier dann abgeschattet Flächen, die die Energie nicht nur in Hitze im Asphalt und den Fahrzeugen speichern.

  4. Wo gibt es Häuser mit Fassadengrün, in deren Schatten man sich erholen kann?