© Gymnasium Herkenrath

Nach der Corona-Pause wurde der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Herkenrath und der Williston High School in North Dakota wieder aufgenommen. Die Begegnungen in den USA und Europa stärkten die Freundschaft und boten tiefgehende kulturelle Erlebnisse und persönliche Wachstumschancen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Gymnasiums Herkenrath.

Der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Herkenrath und der Williston High School in North Dakota, konnte nach einer langen, durch Corona bedingten Pause endlich im Schuljahr 2023-24 wieder aufgenommen werden, und hat sich – wie eh und je – als eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten erwiesen. Seit 1987 gibt es die Freundschaft zwischen den beiden Schulen, das Projekt wird gefördert durch das German American Partnership Program (GAPP). 

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Im Herbst waren die Herkenrather:innen (aus der Stufe 10) gut drei Wochen in den USA, wurden in ihren Gastfamilien mit der typischen Herzlichkeit des Mittleren Westens aufgenommen, besuchten die High School und konnten sogar an der typisch amerikanischen  “Homecoming-Week” teilnehmen.

Die Austauschschülerin Line erinnert sich: „Super war die einzigartige high school experience, und dass viele neue Freundschaften  zwischen Amerikanern und Deutschen geknüpft wurden.“ Weitere USA-Highlights waren Exkursionen auf den Spuren von Lewis und Clark, in die Black Hills und den Yellowstone Nationalpark. 

Nun war es an der Zeit für den Gegenbesuch. Im Juni besuchten die Amerikaner uns in Europa und tauchten gemeinsam mit ihren Gastgeber:innen tief in die europäische Kultur, Geschichte und Politik ein. Am Gymnasium Herkenrath lief das Projekt „rent a Willistonian“, bei dem die Gäste den Englischunterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen bereicherten. Auch in Punkto Ausflüge revanchierte man sich und die gemischte Gruppe besichtigte bedeutende Städte wie Paris, Brüssel und Berlin.

© Gymnasium Herkenrath

Die Exkursionen sollten das Gemeinschaftserlebnis stärken und ein umfassendes Verständnis der europäischen Identität vermitteln. In Paris erkundeten die Schüler:innen auf einem Stadtspaziergang unter anderem die geschichtsträchtige Conciergerie und bestaunten Meisterwerke im Musee d’Orsay und im Louvre.

In Brüssel stand das Parlamentarium im Mittelpunkt, was den Schülern ermöglichte, die Geschichte und Institutionen Europas aus erster Hand zu erfahren – und das unmittelbar vor der Europawahl.

Berlin bot eine Zeitreise durch die bewegte deutsche Geschichte, vom Brandenburger Tor und Relikten der Berliner Mauer bis zum Time Ride Berlin und Berlin Story Bunker. Zuhause besichtigte die Gruppe den Drachenfels und den Kölner Dom.

Die zweite, gemeinsame Zeit nach über einem halben Jahr wurde intensiv und herzlich miteinander verbracht. Es war offensichtlich, dass sich sogar echte Freundschaften gebildet haben, die durch den Gegenbesuch nur noch verstärkt wurden und teilweise das Potenzial haben, über die Dauer des Programms hinaus Bestand zu haben.

Der Austausch war also nicht nur eine akademische und interkulturelle Bereicherung, sondern auch eine persönliche Wachstumschance für jeden Einzelnen. Der Willistoner Starkey resümiert: „Ich mag es, dass man hier so viel zu Fuß gehen kann und wie freundlich die Leute hier sind. Ich liebe Deutschland. Jetzt wo ich Europa erlebt habe, kann ich nicht mehr ohne es sein.“ Er träumt davon, zum Studieren zurückzukommen.

Zum Abschied richteten die Gäste aus Williston ein amerikanisches Buffet in der Mensa aus, um sich bei den Herkenrather Gastfamilien zu bedanken. Am Flughafen flossen wie üblich Tränen, ebenfalls ein Zeichen für einen gelungenen Austausch. Wir sagen mit ein wenig Wehmut „Goodbye“. Schön, dass bereits im Herbst der Austausch mit einem neuen Jahrgang in die nächste Runde geht.

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