Helge Mehrtens leitet die Stadtplanung und stellte die Ergebnisse vor. Foto: Stadt GL

Zehn Maßnahmen hat die Stadtplanung gemeinsam mit engagierten Bürger:innen im Rahmen des Strategischen Entwicklungskonzeptes (StEK) Gronau erarbeitet – in den Bereichen Freiraum, Städtebau, Klima, Wassermanagement und Vernetzung. Die Ergebnisse wurden jetzt bei einem Workshop vorgestellt. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Wie veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

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Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am Mittwoch die Ergebnisse des zurückliegenden Planungs- und Beteiligungsprozesses zum StEK Gronau. Das Projektteam stellte anhand von Steckbriefen zehn konkrete Maßnahmen aus den Bereichen Freiraum, Städtebau und Nutzung, Klima und Wassermanagement sowie Vernetzung vor, die unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit in den zurückliegenden Monaten entwickelt worden sind. 

Auf die Ergebniswerkstatt folgt Ende 2024 eine Sitzung des Projektbeirats des StEK Gronau. Das Konzept wird der Politik dann in 2025 zur Beschlussfassung vorgelegt. Die dann beschlossenen Maßnahmen sollen in den Folgejahren möglichst mit öffentlichen Fördermitteln umgesetzt werden.

Konkret schlagen die vorgestellten Maßnahmen zum Beispiel die Aufwertung vorhandener Gronauer Grünflächen mit einer erhöhten Aufenthaltsqualität vor, u.a. entlang der Strunde. Darüber hinaus sind z.B. Maßnahmen für eine klimaangepasste und wassersensible Stadt, die Optimierung von Verkehrsachsen für Fuß- und Radverkehr sowie Programme zur gestalterischen und energetischen Anpassung von Dächern, Fassaden und Vorzonen angedacht.

Hinweis der Redaktion: Wir dokumentieren die Steckbriefe und die Präsentation unten.

„Wir blicken auf einen sehr erfolgreichen Planungs- und Beteiligungsprozess zum StEK Gronau mit reger Beteiligung zurück“, so die Bilanz von Helge Mehrtens (Abteilungsleitung Stadtplanung Bergisch Gladbach) nach Beendigung der Ergebniswerkstatt.

„Die Einbindung von Verwaltung, Beirat sowie bürgerschaftlicher und sozialer Netzwerke mündete in konkrete, maßgeschneiderte Projekte mit Umsetzungsperspektive. Nach Beschluss durch die Politik werden wir so die inhaltliche und räumliche Entwicklung des Stadtteils ganz maßgeblich vorantreiben“, so Mehrtens.

Hinweis der Redaktion: Das Bürgerportal und die Solidarconsult gGmbH hatten das Strategische Entwicklungskonzept Gronau mit einem eigenen ForumGronau begleitet, das bereits eine Vision der Bürger:innen für ihren Stadtteil erarbeitet hat und nun eigenständig weiterarbeitet. Dabei ist auch eine Schwerpunktseite für Gronau entstanden.

Hintergrund StEK Gronau

Seit Beauftragung durch den Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss entwickelt die Stadt das Konzept StEK Gronau gemeinsam mit betrauten Fachbüros unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung. Die jüngst durchgeführte Ergebniswerkstatt bildet den Abschluss des Beteiligungsverfahrens.

Die Politik wurde zuletzt im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss am 5. September 2024 über den Zwischenstand zum StEK Gronau informiert. In 2025 soll das StEK Gronau der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die dann beschlossenen Maßnahmen sollen in den Folgejahren möglichst mit öffentlichen Fördermitteln umgesetzt werden.

Weitere Infos und Zwischenberichte stehen auf der Webseite zum StEK Gronau. Aktuelle Hinweise gibt es zudem im Newsletter zum StEK Gronau, der mit einer kurzen Mail an stek-gronau@stadt-gl.de abonniert werden kann.

Dokumentation

Wir dokumentieren die Präsentation der Stadt zur Ergebniswerkstatt sowie die Steckbriefe der Einzelmaßnahmen.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Im Gegensatz zum Bensberger InHK wurde diesmal auch der Radverkehr berücksichtigt, man höre und staune. Insbesondere auf die neue Fuß- und Fahrradachse entlang des Scheidbachs, vom Refrather Weg zum Lerbacher Wald, bin ich gespannt. Das wäre mal eine wirklich nützliche und relevante Ergänzung des bestehenden Wegenetzes – hoffentlich müssen wir darauf nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag warten!

    Andere wichtige Anbindungen, etwa die Fortführung des bahndammbegleitenden Weges in Richtung Norden oder die Verbindung Gronau – Refrath, wurden dafür vergessen. Aber das kann ja noch kommen.