Das ForumGronau des Bürgerportals hatte den Impuls gegeben - nun hat sich auch in Schildgen und Katterbach eine Gruppe gebildet, die Ideen und eine Vision für ihren Stadtteil entwickeln will. Foto: Thomas Merkenich

Im noch jungen Forum Schildgen-Katterbach hat sich eine Gruppe von bislang 20 Bürgerinnen und Bürgern zusammengefunden, denen die Zukunft ihres Stadtteil am Herzen liegt und die Interesse an konkreter Arbeit und Umsetzung haben. Für weitere Aktive ist die Gruppe offen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Forums Schildgen-Katterbach

Das Ziel des neu gegründeten Forum Schildgen-Katterbach ist es, den eigenen Ortsteil mittel und langfristig mitzugestalten. Dabei geht es u.a. um Wohnen für Jung und Alt, Begegnungsstätten, Verschönerung, Mobilität unter Einbeziehung aller Mobilitätsformen, nachhaltige Quartiersentwicklung, Kommunikation der verschiedensten lokalen Akteure miteinander usw …

Wir wollen ein Viertel mitgestalten, in dem es Spaß macht zu wohnen, das Orte hat, an denen man sich gerne aufhält und ins Gespräch kommt und das sich in Zeiten von Veränderung weiterentwickelt, im Sinne seiner Bewohner:nnen.

Das wollen wir nicht anderen überlassen, sondern selbst aktiv werden.

In drei Arbeitsgruppen (Jung und Alt/ Kommunikation, Mobilität, Begegnungsstätten) wollen wir im Laufe eines Jahres Ideen und Vorschläge entwickeln, die wir z.T. selbst umsetzen können und/oder als Anregungen/Forderungen an die Politik weitergeben.

Das rege Interesse an diesem Forum lässt hoffen, dass wir kurzfristig Sichtbares erreichen können aber auch Visionen entwickeln können, die wir zur Anpassung an kommende Veränderungen brauchen werden.

Interessenten aus Schildgen-Katterbach sind herzlich eingeladen, sich per Mail unter forum.schika@gmail.com an uns zu wenden.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Lieber Herr Wegmann, ich finde, dass ein breites Spektrum an Menschen aus dem Stadtteil mitwirken soll, und jede/jeder kann so seine Sicht und Wünsche einbringen. Dann sprechen wir wieder miteinander und nicht übereinander, das wäre doch schön.
    Wenn Sie in Schildgen/Katterbach wohnen, lade ich Sie herzlich zum Mitmachen und Mitgestalten ein

  2. Das Forum Gronau hat mit ihrer Zukunftsvision (2030) vorgelegt und zeigt, wie die Entwicklung eines “Quartiers” aussehen könnte.
    Für Schildgen/Katterbach hoffe ich das auch. Ein Prozeß, der die örtlichen Gegebenheiten im Blick hat und von hier lebenden Menschen entwickelt wird. Allerdings sollten sich auch Personen aus Vereinen, Politik und Verwaltung einbringen, damit auch ein konkretes Umsetzen ermöglicht wird.

    1. Ich wünsche dem Forum genau das Gegenteil:
      Viele gute und konstruktive gemeinsame Stunden im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, frei von Lobby- und Interessensgemeinschaften und deren lauten Geschrei.
      Vielleicht ist ja so eine Entwicklung der Stadtteile möglich, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.
      Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg!

      1. Auch Personen aus Politik, Vereinen und Verwaltung leben in den Stadtteilen und sind Menschen mit Bedürfnissen und Wünschen. Ein etwas fragwürdiges Demokratieverständnis, diese in solchen Foren nicht dabei haben zu wollen.

      2. Sebastian, das sehe ich anders. Demokratie ist eben frei von Lobby- und Interessensvereinigung, die andere (einzelne) mit lautem Geschrei ungehört sein lassen.
        (Wie so häufig in letzter Zeit und auch in Schildgen zu erleben).
        Wenn deine Demokratie aus Schreihälse besteht, ist es eben nicht meine Demokratie.

      3. @ Ulf Wegmann
        Sie können aber Demokratie nicht einfach beliebig definieren und in “meine” und “nicht meine” Demokratie unterscheiden. Demokratie bedeutet, dass die politische Willensbildung unter Partizipation aller Beteiligten stattfindet. Vereine und politische Parteien sind z.B. sehr wichtige Bestandteile einer Demokratie, denn diese organisieren bereits die Willensbildung der Personen, die sich an den Vereinen oder in den Parteien zusammengeschlossen haben. Im Idealfall entstehen dort bereits (Vor)Kompromisse, die dann als politische Positionen in den weiteren Prozess eingebracht werden können. Personen sind aber nicht nur Vereins- oder Parteimitglieder, sondern auch in vielen anderen Rollen aktiv. Warum sollte diese sich nicht in verschiedenen Gruppierungen einbringen?

        Noch viel mehr trifft das auf Personen zu, die in der Verwaltung beschäftigt sind. Warum sollen diese aus politischen Gruppen ausgeschlossen werden? Sie würden ja auch nicht Metzger, Busfahrer oder Zahnärzte ausschließen (hoffe ich).

        Das Forum Schildgen/Paffrath ist ebenso wie ein Verein oder eine Partei eine Interessenvereinigung, eine Lobbygruppe. Natürlich. Und da ist auch gar nichts Schlimmes dran. Dass diese Gruppe anderen Interessengruppen oder Meinungen inner- und außerhalb ihrer Gruppe nicht “mit lautem Geschrei ungehört lassen” kann passieren, sollte aber natürlich nicht. Das ist eine Frage der Gestaltung politischer Prozesse, des demokratischen Verständnisses selbst und von sowas wie Anstand.

      4. @Sebastian Demokratie ist laut Herrn Wegmann wohl nur das, was das „normale“ Volk empfindet, ohne Parteien, Vereine oder sonstige Lobbyisten. Das ist eine Einstellung, die in unserer Gesellschaft an den Rändern immer populärer wird. Den Ruf nach mehr Volksabstimmungen hört man nicht nur von der AfD. Und mir scheint, laut schreien tun immer die anderen. Deinem Beitrag kann ich da völlig zustimmen.

      5. @ Herrn Lehner, vielen Dank für ihren letzten Beitrag:
        Vielleicht ist es ja genau das was ich meine: Lieber diffamieren statt zu diskutieren, lieber Menschen in eine AfD Nähe zu rücken, sie so zu diskreditieren und mundtot zu machen, als über eine andere Meinung nachzudenken.
        Ein besseres Beispiel für “Geschrei” hätte ich mir nicht ausdenken können.