Linda Schmitz und Frank Bodengesser vom städtischen Wahlbüro informieren über die Briefwahl. Foto: Stadt Bergisch Gladbach

Für den Ablauf der Bundestagswahl am 23. Februar liegt jetzt ein erster Fahrplan vor. Demnach wird vor allem für die Briefwahl weniger Zeit zur Verfügung stehen als gewohnt. Die Unterlagen können zwar schon in der kommenden Woche beantragt werden, die Stimmzettel werden aber erst zwei Wochen vor dem Wahltermin verschickt. Das Wahlbüro der Stadt Bergisch Gladbach beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Wahl.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

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Ab wann kann Briefwahl beantragt werden?

Sofort nach dem Aufbau des Wählerverzeichnisses und der Versendung der Wahlbenachrichtigungen kann Briefwahl beantragt werden. Die Wahlbenachrichtigungen werden allen Wahlberechtigten spätestens am 2. Februar 2025 zugestellt. Der Antrag auf Briefwahl befindet sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Dieser muss unterschrieben und dem Wahlbüro übermittelt werden.

Können Briefwahlunterlagen schon vorher anfordert werden?

Ab dem 12. Januar 2025 schaltet das Wahlbüro einen Link auf seiner Homepage frei, über den online Wahlunterlagen angefordert werden können. Alternativ kann der QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung verwendet werden. 

Was ist zu tun, um Briefwahlunterlagen zu erhalten?

Wahlunterlagen können nur persönlich beantragt werden. Wer Wahlunterlagen für jemand anderen beantragt, benötigt hierzu eine Vollmacht. Um Wahlunterlagen zu erhalten, benötigt das Wahlbüro den Namen, die Adresse und das Geburtsdatum des Wählers. Der Antrag kann wie folgt gestellt werden:

  1. schriftlich durch Rücksendung der unterschriebenen Wahlbenachrichtigung;
  2. online über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung;
  3. online über den Link auf der Homepage der Stadt ab dem 12. Januar 2025

Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich.

Ab wann kommen die Briefwahlunterlagen?

Noch steht nicht fest, welche Personen und welche Parteien zur Wahl zugelassen werden. Das Wahlbüro rechnet gegen Ende der 6. Kalenderwoche mit den Stimmzetteln. Ein Versand wird frühestens ab dem 10. Februar 2025 erfolgen. 

Erst nach der Entscheidung der Wahlausschüsse über die Zulassung der Wahlvorschläge können die Stimmzettel angelegt werden. Mit dem Druck kann jedoch erst begonnen werden, wenn innerhalb einer kurzen Frist über evtl. Einsprüche entschieden wurde. Dies wird erst Ende Januar der Fall sein. Die Druckereien sind bemüht, die Stimmzettel im Anschluss so schnell wie möglich zu produzieren und auszuliefern.

„Wir werden unsere Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglich informieren, sobald eine Briefwahl möglich ist,“ sagt Frank Bodengesser, Leiter des städtischen Wahlbüros. „Wir werden alle Anträge so schnell wie möglich bearbeiten und den Wählern zustellen.“

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Kann man schon vorher wählen?

Nein, erst nach Vorliegen der Stimmzettel ist eine Wahl möglich. Die Stadt wird ihr Direktwahlbüro auf dem Zandersgelände öffnen, sobald die Stimmzettel vorliegen. Der Zeitpunkt wird auf den städtischen Social-Media-Kanälen bekannt gegeben. 

Ist es möglich jemandem eine Vollmacht zu geben, damit diese Person stellvertretend wählt?

Nein, die Stimmabgabe muss persönlich erfolgen, entweder im Direktwahlbüro, per Brief von zu Hause aus oder in einem Wahlraum am Wahlsonntag.

Ist es möglich vom Urlaubsort aus wählen?

Ja, das ist möglich. Hierzu können Briefwahlunterlagen angefordert werden mit Angabe einer Wunschadresse, an die die Wahlunterlagen gesendet werden sollen. Innerhalb von Deutschland ist der Rücktransport der roten Wahlbriefe kostenfrei. Aus dem Ausland muss der Wahlbrief entsprechend frankiert werden. Das Risiko für den Rücktransport der roten Wahlbriefe trägt die oder der Wählende.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Wird es in Refrath – Stadtteil mit alter Bevölkerung – wieder ein Direktwahlbüro geben?

  2. Oh, eine namenlose Frau als “Dekoration” der Information.
    Was will uns die Stadt Bergisch Gladbach damit sagen?
    Ach ja, sicher eine eindeutige Positionierung als Arbeitgeber….

    1. Keine Sorge, die Stadt ist auf festgeschriebenem Kurs.

      Bis es mind. 50% auf den oberen Hierarchie-Ebenen sind. Wenn es dann nachher eine 30:70 (m/w) Verteilung in der Verwaltung gibt, ist egal. Mind. 50% Frauen auf allen Ebenen.
      Werbung für Männer in den unteren Hierarchie-Ebenen wird nicht gemacht, da dort das Interesse geringer ist :D

      1. Sie möchten mehr Werbung, gerichtet an “Männer in den unteren Hierarchie-Ebenen”?
        Vielleicht zeigen “MÄNNER” weniger bis kein Interesse an solchen Stellen
        – da Männer sich lieber unmittelbar, d.h. ohne (steinigen) Umweg, auf die oberen Ebenen bewerben, auch wenn sie häufig nicht alle in der Stellenausschreibung genannten Qualifikationen besitzen?
        – da “Männern” bei der Vorstellung, Büroarbeiten leisten oder auch mal Kaffee servieren zu müssen etc., bereits die Lust an solchen Stellen vergeht?
        – weil sich Frauen häufig proaktiv auf solche Stellen bewerben und sie deswegen hier bessere Chancen auf eine Einstellung haben als Männer?

        Wenn dadurch eine Schieflage 30:70 (m/w) in der Gesamt-Verteilung in der Verwaltung entstehen würde, so what?

      2. „Wenn es dann nachher eine 30:70 (m/w) Verteilung in der Verwaltung gibt, ist egal.“ – Tauschen Sie doch spaßeshalber in Ihrem Satz mal „(m/w)“ gegen „(w/m)“ aus. Na, was gemerkt?

      3. Es gibt also unterschiedliche Präferenzen? Wer hätte das gedacht.
        War nur ein Hinweis darauf, mit dem Quoten-Gedöns aufzuhören.
        Ich will auf den Stellen der Verwaltung den besten Bewerber für die Position. Da ist es mir egal, welches Alter, welche Farbe, welches Geschlecht oder sonst was, was manche Menschen meinen, unterscheiden zu müssen, haben.
        Stellenanforderung und dann mit Fleiß zur Tat. Das brauchen wir.
        Und wenn es nachher 100% Frauen sind, mir recht, dann sind es die besten für den Job.

      4. Nein, das hat mit Präferenzen nichts zu tun. Wenn man den Satz wie angeregt modifiziert, ist das vielen sowieso egal, weil Normalzustand. Und dass der gewohnte Männerüberhang daraus resultiert, dass die Männer eben die Qualifizierteren sind, kann mir niemand erzählen.

      5. Sie müssen nicht qualifizierter sein. Wenn sich einfach mehr Männer als Frauen für solche Jobs interessieren, dann ist eben die Anzahl der Männer bei gleicher Qualifikation größer.
        Es gibt nur wenige Jobs, denke ich, wo das Verhältnis m/w bei den verfügbaren Arbeitskräften gleich ist. Und unterschiedliche Anzahl ergibt immer ein unterschiedliches Verhältnis, sonst würde man ja implizieren, dass ein Geschlecht besser geeignet sei für diese Arbeiten.

      6. Von ungerechtfertigten, persönlichen Vorurteilen ggü. Frauen abgesehen, werden mittelmäßig gebildete Männer sich natürlich immer gegen Frauenquoten aussprechen, weil sie fürchten, ggf. von einer hochqualifizierten Frau!! verdrängt zu werden.
        In vielen Fällen würde, schon allein deswegen, eben nicht immer eine am besten geeignete Bewerberin eingestellt werden.
        –> wenn es nicht das “Quoten-Gedöns” und evtl. Sanktionen bei Nichteinhaltung geben würde.

      7. Unterstellen Sie hier dem Bürgermeister und der Verwaltung, dass nicht nach Qualifikation eingestellt wird sondern nach anderen Kriterien?

        Und die qualifizierten Männer haben Sorgen, dass aufgrund eines fehlenden Chromosoms die weniger qualifizierte Person vorgezogen wird? Gibt solche und solche, beides blöd.

        Was sagt uns das wieder? Chromosomen sind egal. Leistung zählt und da sitzen vielleicht viele in der Verwaltung, die im zu warmen Nest sitzen ;)

      8. Ich unterstelle der Verwaltung, dass es bei der Stadt nicht anders läuft als bei vielen anderen Behörden und Unternehmen im Land.

    2. Die Frau ist nicht namenlos, die nicht vollständige Bildzeile war ein Fehler der Redaktion, wir haben es geändert.

    3. Es ist eine interessante Frage nach der Bedeutung der Tatsache, dass auf dem Foto eine Frau zu sehen ist. Es gibt noch andere Merkmale auf dem Bild, die Fragen aufwerfen können. Warum hält die Frau und nicht der Mann den Adler? Warum ist der Adler durch die Farbwahl halbiert? Warum schaut der Adler den Mann an? Warum schaut der Adler von der Frau weg? Warum fehlt dem Adler an jedem Fuß eine Kralle? Warum wurde der Passant, der sich von der Wahlurne abwendet, nicht aus dem Bild geschnitten?

      Ich würde tippen, dass das alles garnichts zu bedeuten hat.

      1. Was will uns der der halbverdeckte Radfahrer sagen? Ist das der politische Wink mit dem Zaunpfahl?

        Warum steht der Mann links und die Frau rechts, während die Namen in der Zeile vertauscht sind? Oder habe ich etwas falsch interpretiert?

      2. Rätsel über Rätsel. Nicht auszudenken, wenn jetzt auch noch eine Glaskugel und ein Tellerchen mit Kaffeesatz abgebildet wären …

      3. Die Kuppel des Reichstags könnte man als Glaskugel ansehen.
        Erst jetzt merke ich, dass man sich beim Foto so aufgestellt hat, dass das Straßenschild “Konrad-Adenauer-Platz” verdeckt wird.