Tomás M. Santillán tritt für die Linke für den Bundestag an. Foto: Linke

Er ist seit vielen Jahren das Gesicht und die Stimme der Linken in Rhein-Berg, hat bereits für einige Ämter kandidiert – und tritt nun erstmals für die Linke als Direktkandidat für den Bundestag an. In unserem Fragebogen stellt sich Tomás M. Santillan persönlich vor.

Seit seinem 14. Lebensjahr ist Tomás M. Santillán politisch aktiv, als er (ausgerechnet) in die Junge Union eingetreten war. Schnell erkannte, dort nicht am richtigen Platz zu sein, schloss sich der Friedensbewegung und später der SPD an. Die verließ er 2007 und trat in die neu gegründete Partei „Die Linke“ ein – die er seither mit viel Streitlust in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis vertritt.

In Bergisch Gladbach saß Santillán zehn Jahre lang im Stadtrat, die meiste Zeit als Fraktionschef der Linken, zuletzt nach einem internen Streit allerdings ganz ohne Fraktionszugehörigkeit. Dieser Krach eskalierte 2020 bis zur Auflösung der Linken in Bergisch Gladbach.

Santillán ist Ko-Kreisvorsitzender der Linken und als sachkundiger Bürger umweltpolitischer Sprecher der Fraktion der Linken in der Landschaftversammlung Rheinland LVR. Vor einem Jahr hatte er gemeinsam mit seiner Frau Hale Bagherzadeh die erste große Demonstration gegen die AfD, Rechtsextremismus und Fremdenhass initiiert.

Der 60-Jährige hatte mehrfach für den Landtag kandidiert, für das Amt des Bürgermeisters in Bergisch Gladbach und das des Landrats. Jetzt tritt er erstmals als Bewerber der Linken für das Direktmandat im Rheinisch-Bergischen Kreis im Bundestag an. Santillán hatte sich für Platz 6 auf der Landesliste der Linken beworben, auf der 20 Positionen langen Liste taucht er jedoch nicht auf.

Der Refrather hatte Jura in Köln studiert, 1995 mit Studienkollegen ein Internetunternehmen gegründet und als selbstständiger IT & Softwareberater gearbeitet. Nach dem Tod seines Vaters trat 2016 in das mehr als 50 Jahre alte Familienunternehmen ein und leitet seither zusammen mit seinem Bruder das bekannte Steakhaus „El Gaucho“ in Köln.

Mehr Infos finden Sie auf der Website des Kandidaten, hier alle Beiträge über ihn.


Los geht’s. Die Spielregeln: Jeder Kandidat bekommt 21 Fragen, von denen mindestens 17 möglichst knapp beantwortet werden sollen. Außerdem gibt es eine Bonusfrage. 

Wie starten Sie in den Tag?   
Mit einem Kuss und dann Café con Leche   

Was wollten Sie als Kind werden?
Kameramann

Und was sind Sie geworden?   
Mehr als 20 Jahre IT-Spezialist und heute Manager eines Restaurants 

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen? 
In den Wald

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?  
Dinge besser verstehen, neues erlernen, gemeinsam mit wunderbaren Menschen Dinge gestalten, verändern, um Träume und Glück wahr zu machen.

Was ist für Sie das größte Unglück? 
Unfreiheit

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist … 
… meine Heimat

Was ist Im Rheinisch-Bergischen Kreis der größter Pluspunkt? 
Wald und Natur

Was ist für den Rheinisch-Bergischen Kreis das größte Problem?
Engstirniger Egoismus, Vetternwirtschaft und Korruption

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie wünschen …
Mindestens 250 weitere Wünsche, denn drei Wünschen reichen bei der Menge der dringend notwendigen Veränderungen nicht aus. 

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
Ich würde gerne mit meiner Partnerin Hale Bagherzadeh in den Iran reisen, um endlich ihre Familie kennenzulernen. Es würde sie sehr glücklich machen, in die geliebte Heimat zurückkehren zu können, aus der sie fliehen musste, und alle Freunde zurückgelassen hat. Leider geht das aktuell nicht, aber wir träumen von einer freien und friedlichen Welt.

Was war Ihre größte Leistung?
Ungehorsam und Widerstand gegen eine Übermacht, als Solidarität wichtig und notwendig war. 

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Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Fehler zu machen ist nicht schlimm, denn schlimmer ist, sie nicht einzusehen. … Niederlagen und Fehler helfen dabei die Welt zu entdecken und zu verstehen.

Mein großes Ziel ist es, persönlich:  
Sicher ein Klischee: Ich würde gerne mit dem Segelboot die ganze Welt sehen.

Was ist Ihre Stärke? 
Zuhören, verstehen und dann lösungsorientiert konsequent handeln!

Was ist Ihre Schwäche?
Blindes Vertrauen in die Ehrlichkeit von Menschen, die mich aber manchmal ausnutzen, hintergehen und belügen. Das kann, will und werde ich jedoch nicht ändern, denn zu viel Misstrauen könnte neue schöne Erfahrungen mit wunderbaren und ehrlichen Menschen verhindern. 

Worüber können Sie sich richtig aufregen?  
Hass, eigennützige Ignoranz und Unehrlichkeit

Wer ist Ihr Vorbild im Beruf?
Meine verstorbenen Eltern

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?  
Bleibe immer unbestechlich auf deinem Weg!

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?
Finde dein Glück und bleibe dabei selbstbewusst, ehrlich und geradeaus.  

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?

Was spielt ihn in der Politik eine zu geringe Rolle?
Ziel von Politik muss es sein, dass Menschen „glücklich leben“ können. Auch wenn wir alle etwas anderes darunter verstehen, verbindet uns alle der Wunsch nach „Glück“ und einem „besseren, guten und richtigen Leben“.

  

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Ich finde es schön, dass du dir eine friedliche Welt vorstellst. Aber wie kann man so etwas umsetzen? Da muss doch ein umdenken in den einzelnen Charakteren stattfinden wie beim kriegstreiber Putin zb oder bei Trump, der gegen homos ist aber zu YMCA mit den Village People auf einer Stunde Wahlkampf Veranstaltung tanzt

    1. Könnten Sie erläutern, wo und wie er sich “gegen homos” geäußert hat?
      Und erst Kriegstreiber Putin und dann den tanzenden Trump zu nennen ist schon komisch, hatten Sie kein anderes Beispiel für ihn?

      1. Hallo Sam Urai,
        ganz so verkehrt ist es nicht, Putin und Trump in einem Atemzug zu nennen. Das, was gerade in den USA geschieht läuft geradezu auf eine Oligarchie hinaus. Putin hat es vor vielen Jahren auch so gemacht.

      2. Na ja, wer am ersten Tag im Amt die Diskriminierungsverbote für sexuelle Minderheiten aufhebt, der stellt seinen Standpunkt schon sehr deutlich dar.

    2. Sehr geehrter Torsten,

      ich setze auf mehr internationale Verständigung und Diplomatie. Die Zusammenarbeit im Rahmen der OSZE, die aus der Schlussakte von Helsinki 1975 hervorgegangen ist, muss wiederbelebt werden. Wir brauchen eine Politik, die Grenzen nicht durch Krieg oder Eroberungen verschiebt. Dies ist aktuell besonders relevant im Hinblick auf den Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine. Wir benötigen eine diplomatische Lösung für diesen menschenverachtenden Konflikt, die die Menschenrechte sowie das Völkerrecht respektiert. Es geht darum, Frieden für die Menschen in der Region zu schaffen.

      Gleichzeitig kommen auch aus den USA besorgniserregende Töne. So hat der neue US-Präsident geäußert, Grönland in die USA eingliedern zu wollen – notfalls mit militärischen Mitteln. Grönland ist ein politisch selbstverwalteter Bestandteil des Königreichs Dänemark. Formal gehört Grönland zwar nicht direkt zur EU, ist jedoch mit ihr assoziiert, während Dänemark ein zentraler Bestandteil der Union ist. Wir erinnern uns daran, dass der russische Präsident die Diskussion um ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine sowie die NATO-Aufnahme als Anlass für den Krieg in der Ukraine nutzt. Dennoch halte ich es für unwahrscheinlich, dass die USA tatsächlich einen Krieg um Grönland mit Dänemark provozieren würden. Diese Aussagen verdeutlichen jedoch die widersprüchliche Welt, in der wir leben – eine Welt, die Unsicherheit schürt.

      Was wir dringend benötigen, ist mehr Sicherheit und Vertrauen anstelle von Misstrauen. Frieden erfordert Mut – nicht mehr Waffen.

      Mir ist bewusst, dass wir derzeit weit von einem sicheren Frieden in Europa entfernt sind. Ebenso ist mir klar, dass Putin und Trump die internationale Bühne dominieren und schwierige Verhandlungspartner sind. Doch ein dauerhafter Frieden kann nur durch Diplomatie erreicht werden. Wir müssen miteinander reden, denn ein stabiler Frieden in Europa ist nur möglich mit der Russischen Föderation und den USA. Unser Ziel muss Abrüstung und die Entmilitarisierung der Politik sein.

      Frieden bedeutet jedoch auch Freiheit, Demokratie, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit. Das schließt den Respekt vor verschiedenen Weltanschauungen, Religionen, Lebensentwürfen, der Gleichberechtigung der Geschlechter sowie kultureller Vielfalt ein. Aus diesem Grund ist es von zentraler Bedeutung, die Völkerverständigung über Grenzen hinweg neu zu beleben – nicht sie durch rechten Nationalismus zu blockieren.

      Die Linke steht für mehr Demokratie, mehr Vielfalt, mehr Toleranz und mehr Frieden – in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Tomás M. Santillán

  2. @Frank Schmitz

    Sie schreiben von der #Mahnwache für die Toten der CoVID19-Pandemie

    Die Zeit der Pandemie war eine seltsame Zeit, fast unwirklich – wie ein Dämmerzustand. Wir, die mit klarem Verstand und Wissenschaft versuchten, Licht ins Dunkel zu bringen, waren oft Zielscheibe von Anfeindungen. Nicht, weil wir die Wahrheit verschwiegen, sondern weil wir sie wissenschaftlich fundiert gesagt haben. Die Mahnwachen, auf die sie sich beziehen, die damals unter dem Motto für Menschlichkeit, Vernunft und Zusammenhalt standen, waren wie Leuchtfeuer für eine solidarische Bürgerschaft in einer dunklen Zeit.

    #Mahnwache – ja, ich erinnere mich daran, wie Herr Santillán mit auf dem Trotzenburgplatz stand und hunderte Impfgegner und rechte COVID19-Leugner daran “vorbeispezierten”. Die Kerzen standen nicht nur für die Opfer der Pandemie, sondern auch für die Wahrheit und Wissenschaft selbst, die damals unter schweren Angriffen litt. Diese Mahnwachen stand gegen die Wogen aus Fake-News und Lügen an, die wie eine Flut über uns schwappte, gespeist von Angstmacherei, politischer Ignoranz und kalkulierter rechten Hetze.

    Und wir, die wir als Bürgerinnen in Bergisch Gladbach gemeinsam gegen den Virus antraten, wussten, dass es dabei nicht nur ein Kampf gegen ein Virus war. Es war ein Kampf um den Zusammenhalt , um das Herz einer Gesellschaft, die zwischen Vernunft und Wut hin- und hergerissen wurde.

    Tomás M. Santillán gebührt unser Dank für diese #Mahnwachen. Auch heute, im Nachklang jener Tage, ist dies ein Zeugnis dafür, dass Zivilcourage keine Lautstärke braucht, sondern Standhaftigkeit. Diese Beharrlichkeit in einer Zeit, in der es leichter gewesen wäre zu schweigen, zeigte was es bedeutet, Mensch zu sein.

    Es tut mir leid, dass ich nicht an den Mahnwachen teilnehmen konnte. Doch vielleicht reicht ein spätes Danke, um anzuerkennen, dass es nicht unbemerkt geblieben ist. DANKE!

    1. Lieber Herr Santillan, wie genau hilft die Politik der Linken der Unterschicht der Bevölkerung? Was kann man für positive Änderungen erwarten, wenn Sie ins Amt kommen?

      1. Sehr geehrter Lennart,

        ich finde den Begriff “Unterschicht” eher schwierig, denn für sie uns mich sind alle Menschen gleichgestellt. Sie denken sicher auch so und beziehen sich wohl auf die sozialen Unterschiede und die wirtschaftlich ungerechte Verteilung von Ressourcen und Vermögen und die Menschen, die sich mit einem geringen Einkommen nur ein sehr prekäres Leben führen können oder müssen, obwohl sie jeden Tag für ihre Familien zur Arbeit gehen.

        Ziel der Politik der Linken ist eine gerechte Welt zu schaffen, in der die Wohltaten und auch die Belastungen fair verteilt werden. Aktuell ist das aber leider anderes, denn die Reichen profitieren und zahlen dabei kaum Steuern, während der Mittelstand und die Geringverdiener*innen für alles zur Kasse gebeten werden.

        Die Linke möchte die Lebensverhältnisse aller Menschen verbessern, die besonders unter hohen Mieten, hohen Energiekosten und hohen Lebensmittelpreisen leiden.

        Dazu fordern wir mehr öffentliche Investitionen, die sicher und fair bezahlte Arbeitsplätze in allen gesellschaftlichen Bereichen nachhaltig absichern. Wir brauchen z.b. Zukunftsinvestitionen in Infrastruktur, bezahlbare Wohnungen, Schulen, Bildung und konsequenten und wirksamen Klimaschutz. Das lässt sich auch nicht gegeneinander ausspielen und alles ist wichtig.

        Die Linke will überall faire Löhne durchsetzen. Das bedeutet nicht nur eine Anhebung der Mindestlöhne, sondern auch die normalen Arbeitnehmer*innen müssen steuerlich entlastet werden, um dann mehr Geld nach Hause zu bringen. Hier unterscheiden wir uns von AfD, CDU und FDP, denn diese wollen Steuerentlastungen nur für Reiche, während die unteren Einkommensgruppen sogar mehr Steuern bezahlen müssen (so deren Wahlprogramme).

        Um das zu erreichen wollen wir die oberen Einkommen (inkl. Kapitalerträge, etc.) und Reichen höher besteuern. Allein das würde jährlich 70 Milliarden Euro mehr in den Bundehaushalt einbringen, mit der dann auch die oben genannten Investitionen finanziert werden können.

        Alle müssen von den Investitionen profitieren. So wollen wir einen ticketlosen und kostenlosen ÖPNV oder auch kostenlose Kita-Plätze. Wir brauchen neue und viele bezahlbare Wohnungen und einen harten Mietenstopp und werden weitere Finanzspekulationen mit der Daseinsvorsorgen entschlossen bekämpfen. Die Linke fordert ein eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf 0%.

        Wir sind die Partei für soziale Gerechtigkeit und fragen die Parteien der Bundesregierung und Landesregierung NRW, was sie in den letzten Jahren von deren Wahlversprechen tatsächlich eingehalten haben, die sie immer nur zu Wahlkämpfen wie ausgraben, aber nie umsetzen. Wo sind die billigen Wohnungen, die Olaf Scholz uns versprochen hat und wo sind niedrige Energiepreise und Heizungskosten?

        Das wäre aber nur der Anfang!

        Mit freundlichen Grüßen
        Tomás M. Santillán

  3. Schade das es Herrn Santillán nicht möglich war sich auch für meine Freiheit einzusetzen ,Stichwort #Mahnwache . “Ungehorsam und Widerstand gegen eine Übermacht, als Solidarität wichtig und notwendig war. “

    1. Rückfrage zu Ihrem Anliegen

      Sehr geehrter Franz Schmitz,

      es tut mir leid zu hören, dass Ihnen etwas widerfahren ist. Leider bin ich mir nicht sicher, worauf Sie sich in Ihrer Nachricht genau beziehen. Sie sprechen von Freiheit, Ungehorsam, Widerstand und Solidarität – könnten Sie mir genauer schildern, was geschehen ist?

      In den letzten Jahren habe ich an zahlreichen Mahnwachen zu verschieden Themen teilgenommen oder diese organisiert. Die Themen waren meist Frieden, Freiheit, Demokratie, Vielfalt, Antifaschismus, …. aber auch Iran, Kurdistan, Israel, Ukraine, … . Da ich mir nicht sicher bin, auf welche Mahnwache Sie anspielen, möchte ich auf drei Beispiele aus der jüngsten Zeit eingehen:

      1. **Mahnwachen gegen den russischen Krieg in der Ukraine** Diese stehen für die Freiheit der ukrainischen Bevölkerung und die Unterstützung der russischen Friedens- und Demokratiebewegung. Wo sehen Sie sich in diesem Zusammenhang?

      2. **Mahnwachen gegen die rassistische Politik der AfD** Hier möchte ich offen sagen, dass ich mich nicht für die Freiheit von Faschisten einsetzen werde denn Faschismus ist ein Verbrechen. Ich nehme jedoch an, dass Sie sich nicht als Faschist verstehen.

      3. **Mahnwachen für Freilassung der israelischen Geiseln der Hamas** Diese finden regelmäßig in Bergisch Gladbach statt, und ich unterstütze diese Aktionen ausdrücklich. Dabei rede ich gelegentlich auch. Wichtig ist ein Friedensprozess, der Freiheit und Sicherheit für alle Menschen in der Region anstrebt.

      Ich hoffe, Sie können mir Ihr Anliegen näher erläutern, damit ich es besser verstehen und entsprechend und angemessen auf ihren Kommentar reagieren kann.

      Mit solidarischen Grüßen
      Tomás M. Santillán

      1. Das bezog sich auf die Montagsspaziergänge,finden sie es nicht bedenklich das Biden vorsorglich die damaligen Corona-Experten wie Fauci, Cheney und andere begnadigt hat.

      2. @ Franz Schmitz:
        Er (Biden) fügte hinzu, “die Begnadigungen dürften weder als Anerkennung eines Fehlverhaltens einer Person noch als Schuldeingeständnis für ein Vergehen missverstanden werden.” “Unsere Nation schuldet diesen Staatsdienern Dankbarkeit für ihren unermüdlichen Einsatz für unser Land.” Der nächste US-Präsident Trump droht seinen Gegnern schon jetzt mit Strafverfolgung. Trump hatte gedroht, in seiner zweiten Amtszeit gegen jene vorzugehen, die ihn politisch angegriffen oder versucht hätten, ihn für seine Rolle bei der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021 zur Rechenschaft zu ziehen.

        Und dann finden Sie es scheinbar bedenklich, dass Biden diese Personen begnadigt hat. Für mich nicht nachvollziehbar.

      3. Es ist äußerst bedenklich, dass der scheidende Präsident der USA es aus guten Gründen für nötig hält, politische Gegner des neuen US-Präsidenten vor dessen Jähzorn und Rachefantasien schützen zu müssen.

      4. Sehr geehrter Herr @Franz Schmitz,

        dann habe ich ja richtig geantwortet. Leider konkretisieren sie ihre persönliche Situation nicht, so dass ich annehmen muss, dass ihre “Freiheit” während der Pandemie nie bedroht war, sondern weiterhin auf wilde Lügen und rechte Verschwörungsthesen setzen, um sich als angebliches Opfer zu inszenieren.

        Donald Trump hat ja sehr deutlich angekündigt, dass er seine politischen, liberalen und demokratischen Widersacher durch stattliche Repression verfolgen will.

        Ich finde es tatsächlich viel bedenklicher, dass der neue US-Präsident massenweise Rassisten, Faschisten und Gewalttäter, die sich nachweislich beim “Sturm auf das Capitol” strafbar gemacht haben, begnadigt hat. Im unterschiede zu diesen haben sich die von ihnen angesprochenen Corona-Experten wie Fauci, Cheney und andere eben nicht strafbar gemacht, sondern haben im Sinne des Gemeinwohls gehandelt.

        Er ist aber nun das Privileg der US-Präsidenten Begnadigungen auszusprechen und alle Präsidenten hatten und haben dafür Gründe. Manche sind einfach nur menschlich, aber manche sind einfach durchtrieben durchsichtig!

        Tomás M. Santillán