Vom Emilienbrunnen bis zum Kino ist die Schlossstraße weitgehend fertig - bleibt für den Individualverkehr aber verboten. Foto: Redaktion

Wie angekündigt riegelt die Stadt den bereits fertigen Teil der Schlossstraße für den Individualverkehr ab und droht mit dem Abschleppen von parkenden Autos. Gleichzeitig wird die Zufahrt für den Lieferverkehr ausgeweitet.

Die Kritik eines Teils der Händlerschaft und aus der CDU blieb ohne Wirkung. Ab Dienstag (4. Februar) gilt im zentralen Teil der Schlossstraße in Bensberg eine formal geänderte Verkehrsführung: statt um eine temporäre Fußgängerzone handelt es sich nun um eine bis zum Ende der Bauarbeiten gesperrte Straße.

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Am Dienstag werde ab der Hausnummer 20 eine Vollsperrung eingerichtet, die sowohl den bereits fertigen Teil der Schlossstraße als auch den neu eröffneten Bauabschnitt 4.1 umfasst, gab die Stadt in einer Mitteilung am Montag bekannt.

Für den Lieferverkehr würden die Möglichkeiten deutlich erweitert: Anlieferungen können künftig rund um die Uhr, mit Ausnahme von Markttagen, erfolgen. Die bestehende Parkbuchten werden zu Ausweichbuchten bzw. Lieferzonen umgewandelt.

Verstärkte Kontrollen

Für den Individualverkehr ist die Einfahrt dagegen untersagt. Die Einhaltung der Regelung werde durch verstärkte Kontrollen überwacht, betont die Stadt – und weist darauf hin, dass Falschparker abgeschleppt werden.

Mit der Vollsperrung reagiert die Stadt auf ein Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichts Köln und hebt die Einrichtung der temporären Fußgängerzone wieder auf.

Die Stadt bekräftigt, alternative Verkehrsregelungen intensive geprüft zu haben. Angesichts der schmalen Fahrbahn reiche der Platz für einen Begegnungsverkehr nicht aus. Zuvor hatten viele Autofahrer:innen die Einfahrverbote und die Fußgängerzone ignoriert, was in der engen Straße zu gefährlichen Wendemanövern und Begegnungen geführt hatte.

Die Interessenvertretungen von Handel und Gewerbe seien vorab über die neue Regelung informiert worden, schreibt die Stadt. Die Geschäfte in der Schlossstraße seien weiterhin erreichbar. Zudem stehe im unmittelbaren Umfeld ausreichend Parkraum zur Verfügung, zum Teil auch kostenfrei.

Explizit weist die Stadt auf dem Bereich hinter dem Bensberger Rathaus (Burggraben bis Höhe Bergisches Museum inklusive Wiese) hin, der zum Beispiel an Samstagen ohne Parkgebühren genutzt werden können.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. “ Schlossstraße ab Dienstag gesperrt“

    Es scheint nur keinen irgendetwas zu interessieren. Die Absperrung wird beiseite geschoben. Jeder fährt rein, wie er/sie lustig ist. Liegt es an der mangelnden Durchsetzungskraft der Stadt oder an der “LMAA”-Haltung der Leute. Man schüttelt nur verwundert den Kopf.

    1. Trägheit, Verbohrtheit, Begriffsstutzigkeit, Trotz – suchen Sie sich was aus, bei der Motivation dieser Leute wird von allem etwas dabei sein.

      Und mancher ist vielleicht einfach nicht die hellste Kerze auf der Torte und macht das, was er seit Jahren gemacht hat, weil ihm die Vorstellungskraft für etwas anderes fehlt. Wie das Sprichwort schon sagt: „Man soll niemandem bösen Willen unterstellen, wenn sein Verhalten auch mit schlichter Dummheit zu erklären ist.“

  2. ” Schlossstraße ab Dienstag gesperrt”
    Ich möchte einmal kurz den Blick in eine andere Richtung lenken. Das Bild zu dem Bericht zeigt 4, nicht aufrecht stehende Pfosten, die als Schutz für den Baum dienen sollen und, so nehme ich an, auch das Befahren der Abdeckgitter verhindern sollen.
    Schon von den ersten aufgestellten Pfosten waren nach kurzer Zeit eine größere Anzahl krumm gefahren. Dumme Autofahrer? Ja, aber auch eine absolut schlechte Verankerung. Die Befestigung wurde so gewählt, dass nicht nur der Pfosten krumm gefahren wird , sondern auch jedes mal das Abdeckgitter beschädigt wird.
    Geht das nicht anders, besser? Sonst sehr kostenintensiv.

    1. Das Problem hat die Stadtverwaltung erkannt und von der ausführenden Firma einen Austausch und bessere Befestigung eingefordert.

    2. Die Pfosten im obigen Bild neigen sich weder in Fahrtrichtung noch entgegen der Fahrtrichtung von Fahrzeugen. Könnte die Neigung daher nicht auch eine andere Ursache als ein Krummfahren durch Autofahrer haben?

    3. Die Neigungsrichtung aller 4 Pfosten deutet für mich auch eher auf Vandalismus hin, als auf “krumm gefahren” durch Autofahrer. Ein PKW hätten sicherlich Probleme von rechts (auf der Fusswegseite) alle 4 Pfosten so anzufahren, dass sie sich nach links (zur Fahrbahnseite) neigen. Das allgemeine Autobashing soll hiermit aber nicht gestört werden.

      1. Hallo Elena
        Der erste Teil meiner Aussage war eine Bildbeschreibung keine Schuldzuweisung. Pfosten konnten ja auch noch nicht richtig befestigt sein.

        Hallo Günter Hachenberg
        Wenn Sie die ersten Schäden gesehen hätten, wäre Ihnen auch bestimmt kein Kleinkind als Verursacher in den Sinn gekommen. Und wenn ich „dumme Autofahrer“ geschrieben habe, trifft das auf jene zu die, und das habe ich mehrfach mit eigenen Augen gesehen, es vermeintlich besser können als ihre Einparkhilfe (außen am Auto erkennbar) und gegen ein Schild oder Blumenkübel fahren.

        Abschließend
        Die Antwort der Redaktion sollte ja wohl Klarheit gebracht haben.

      2. Weder noch – die Pfosten sind einfach unglaublich schlecht montiert.
        Einmal dranlehnen, schon stehen sie nicht mehr gerade.

  3. Es ist in der Tat schon erstaunlich und verwundert, wie konsequent Verbotsschilder missachtet werden! Nun, die kleine Sperrbarriere und das Hinweisschild “Baustelle”, verbunden mit dem Hinweis: Zufahrt nur für Anlieferverkehr, ist so klein, d.h. normkonform, dass diese Hinweise leicht übersehen werden, zumal, wenn ein schöner, fertiggestellter Strassenabschnitt zur Einfahrt einlädt mit Parkbuchten auf beiden Seiten. Zudem besteht ein ausreichender Wendekreis in Höhe des Kinos, so dass PKWs ohne weiteres wenden können. Ein Gegenverkehr ist auch möglich, vorausgesetzt bei gegenseitiger Rücksichtnahme. Da kein Autofahrer bewusst eine Beschädigung seines Autos hinnimmt, ist ein Gegenverkehr möglich!
    Im Ergebnis ist die jetzige Beschilderung und damit die Umsetzung der Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts misslungen! Was bleibt als Lösung für die Aufrecht der Fiktion einer “Baustelle”? Permanente Kontrollen vor Ort, um sicherzustellen, dass nur Anlieferer in die Baustelle fahren oder eine permante Abriegelung, die nur von Anlieferern, bzw. den Geschäftsinhabern, die Lieferungen erwarten, geöffnet werden kann?? Mehr als unbefriedigende Lösungen und damit eine Situation, die einer Einkaufsstrasse mit Restaurants in keiner Weise gerecht wird. Ist die Stadtverwaltung, sind die Kommunalpolitiker tatsächlich nicht in der Lage, (oder etwa nicht willens?) eine für alle Beteiligten angemessene Lösung zu finden? Zumal, wenn die Baustelle Ende dieses Jahres hoffentlich abgeschlossen ist und die Schlossstrasse entsprechend der vor Jahren vom Rat beschlossenen Planung als Einbahnstrasse von der Kreuzung Nikolausstrasse kommend befahrbar ist und PKW rechts und links in den heftig umkämpften Parkbuchten parken können! D.h.: für ein Jahr Provisorium sollte doch bei gutem Willen aller Beteiligten ein Kompromiss für einen eingeschränkten Kundenverkehr mit PKW möglich sein, sehr gerne mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung “Schritttempo”!
    Und bitte, keiner möge jetzt einwenden, eine angedeutete, mögliche Lösung würde die Interessen der Fußgänger benachteiligen! Nein, es muss weiterhin sichergestellt sein, dass Fußgänger “Vorrang” haben und PKW und Motorräder Rücksicht nehmen müssen und nachrangig sind. Das wird jedoch nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme gelingen! Das wird doch bestimmt auch in Bensberg realisierbar sein, oder?!

    1. Lieber Harro Bunke,

      zwei Anmerkungen:

      1. Tatsächlich glaube ich nicht daran, dass der Autoverkehr zukünftig nicht die Schloßstraße dominieren wird. In der Vergangenheit konnten wir im Minutentakt zuschauen, wie das Schritttempogebot nicht eingehalten wurde und Fahrzeugen mit 50 km/h oder sogar deutlich mehr durchfuhren. Wenn es der Verwaltung ernst wäre, würde dort eine oder besser zwei dauerhafte Geschwindigkeitskontrollen installiert werden, die sich leicht selbst finanzieren würden. Dazu fehlt aber der politische Wille, weshalb ich ihren Wunsch nach Rücksichtnahme zwar begrüße aber nicht wirklich auf Erfüllung hoffe. So wurde trotz vieler eindeutiger Verbottschilder immer wieder vor DM/REWE geparkt.
      An anderen Stellen in BGL können wir gut beobachten, wie Fußgänger*innen als schwächste Verkehrsteilnehmer*inne gezielt verdrängt werden um anderen Verkehrsteilnehmer*innen mit Fahrzeugen Raum zu verschaffen.
      Immer noch spielt dabei das Auto die Hauptrolle und dann erst die Fahrräder, welche dann gegen Fußgänger ausgespielt werden. Am Ende verlieren die Fußgänger fast überall in dieser Stadt und wir können beobachten, dass deren Wege verkleinert, schwieriger und gefährlicher werden. So wurde ich in der Fußgängerzone Stadtmitte schon 2x von einem Fahrrad angefahren und auch dort fahren Lieferwagen nach der vorgeschriebenen Lieferzeit einfach durch und oft auch viel zu schnell und die Stadtwächter*innen schauen tatenlos zu.

      2. Ich gehe tatsächlich nicht mehr von fachlicher Inkompetenz, sondern von bewussten Handeln der Verwaltung und Täuschung/Vertuschung durch die zuständige Dienststelle aus.

    2. Kleine Erläuterungen zur Kritik an der Verwaltung in Punkt 2: Hier ist ist nicht eine bestimmte Dienststelle oder Einzelpersonen gemeint, denn die Kritik richtet sich vielmehr an die Gesamtheit der zuständigen und beteiligten Einheiten in der Stadtverwaltung inklusive der verantwortlich agierenden Personen und den politischen Entscheidungsträger*innen im Stadtrat, die dieses Vorgehen seit Jahren decken und dazu schweigen!

  4. Ich finde das echt erstaunlich und frage mich wer dich darüber freut. Sind das Menschen, welche unbedingt in einer Einkaufsstraße wohnen wollen, aber am liebsten dort alleine flanieren? Die Parksituation ist durch den katastrophalen Neubau ebendies. Bemerken werden das jetzt vor allem die Anwohner in der Umgebung, welche nicht in einer Einkaufstr. wohnen und wo die Stadt im Leben nicht drauf kommt zu kontrollieren ob da die Anwohner zugeparkt werden oder ob da so ganz allgmein im ausgeschilderten Halteverbot geparkt wird. Und die zitierten am Samstag “kostenfreien” Parkplätze sind vielleicht schön nutzbar für junge Menschen die gut zu Fuß sind, aber sicher nicht für alte oder Menschen mit Behinderung. Hatte hier auch schon mal das Ärzte-thema angesprochen, aber auch Physiopraxen. Bensberg kann man immer mehr vergessen. Immer mehr Läden machen dicht. Ich weiß nicht was die Städteplaner sich für die Zukunft wünschen. Ein florierender ausgewogener Handel kann es nicht sein.

  5. Das wurde aber auch Zeit. Jetzt wird die Schloßstraße auch an nicht-Markttagen zu einem Ort, wo mensch sich gerne aufhält und bummelt. Bei etwas Sonnenschein lassen sich auch die kalten Temperaturen gut ertragen.

    Anmerkung bzgl. ‘Individualverkehr’: Gemeint ist wohl der motorisierte Individualverkehr (MIV), vulgo Autos und Motorräder. Individualverkehr mit Fahrrad oder e-Bike braucht wesentlich weniger Platz und ist daher kein Problem.

    1. Nein, sollte der Plan oben die derzeitige Situation widerspiegeln gilt für den Individualverkehr einschließlich der Radfahrer ein Durchfahrtsverbot. Auch dann, wenn Radfahrer die Durchfahrt für sich selber als unproblematisch einschätzen.

      1. Die Sperrung wurde eingerichtet, weil die Straßenbreite nicht für sicheres Wenden und Zurückfahren ausreicht. Das trifft auf Fahrräder nicht zu. Mir ging es eher darum, dass immer wieder fälschlich von ‘Individualverkehr’ gesprochen wird, wenn tatsächlich nur der MIV gemeint ist.

    2. Du weißt dass deises alles nur “temporär” sein soll, denn sobald die Straße endlich fertig ist (wann auch immer, …) , wird die Schloßstrass für den Straßenverkehr wieder freigegeben und dann werden wir beobachten können dass manche Autos mit 50 und schneller durchfahren werden. Genieße das Bummeln in der Sonne also jetzt, denn bald ist das wieder vorbei!

  6. Es führt immer wieder zu Erstaunen, iwe wenig Menschen, die hier veröffentlihen, nachdenken. Herr Santillan spielt sich als Bewahrer der Verkehrsgesetzgebung auf ohne wirklich Licht ins Dunkle zu bringen sondern in seiner komplizierten Art nur verwirrend wirkt. Herr Thimme will den Lieferverkehr verhindern, auf dass Lokale und Geschäfte keine Waren mehr bekommen. Ist das eingetreten, wird er sich darüber beschweren, dass er nicht mehr in der Schlossstraße einkaufen kann.

    1. Lieber Herr Havermann, das Leben ist nicht schwarz oder weiß. Der Lieferverkehr war bis jetzt von Montag bis Freitag auf die Morgenstunden begrenzt. Das sollte auch reichen. Wenn dann ab Mittag die Poller wieder bis in die frühen Morgenstunden herunterfahren und Sonntags immer oben blieben, hätte sich die Stadt zumindest in dieser Zeit das Abschleppen der Fahrzeuge erspart. Die VerkehrsRowdies sind leider mit einem Appel an ihre Vernunft oder Bußgeldern nicht zu bremsen. … und auch Sonntags herrscht Chaos auf der Schlosstr. An diesem Tag verkehrt bekanntlich kein Lieferverkehr.

    2. Auf mich wirken die Beiträge von Herrn Santillán eigentlich immer gut verständlich (auch wenn ich ihm nicht immer in allem zustimmen würde). Vielleicht hilft es, langsamer zu lesen.

    3. @Herr Havermann

      Bei diesem Vorgang reicht Beobachtung aus, um das Chaos und Vollversagen der Stadtverwaltung “Öffentliche Flächen” zu erkennen.
      Dabei kommentiere ich das alles nur von Spielfeldrand, was für andere offenkundig zu erkennen ist.

      Es mag ja nervig für sie sein, die Dinge nicht zu verstehen, aber es liegt mir absolut fern, sie belehren zu wollen oder ihnen das “Licht im Dunklen” zu zeigen, denn das wäre auch völlig sinn- und aussichtslos. Sie finden da als mündiger und aufgeklärter Bürger schon selbst raus! #notmyjob

    4. Da gebe ich Herrn Thimme recht.
      Kann auch nichts erkennen, womit Hr. Santillan verwirrend wirken sollte. Auch er hat recht mit seinen Beobachtungen.

      Als jemand, der über 20 Jahre als Disponent in der Logistik Branche beschäftigt war, waren mir stets die Anlieferzeiten vorgegeben.
      Es gab in den Fußgängerzonen feste Anlieferzeiten, an die man sich zu halten hatte. Ansonsten gab’s mächtig Ärger mit Kunden, Lieferanten und Ordnungsbehörden. Bis 10:00 Uhr hatte in d.R jeder seine Waren und wir waren wieder raus aus den Zonen.
      Ist jetzt über 30 Jahre her. Vielleicht gelten heute ja andere Regeln.

      1. Wir können in der Fußgängerzone Stadtmitte Bergisch Gladbach leicht und täglich beobachten, wie Lieferant*innen die zulässigen Zeiten für die Anlieferungen nicht einhalten und auch zu beliebigen Zeiten in die Zone einfahren, um die Waren “justintime” direkt vor dem jeweiligen Laden auszuladen. Nach meiner Einschätzung wird das von dem zuständigen Amt geduldet, weggesehen und nicht geahndet.

        Dennoch stellt sich die Frage, warum solche Regelungen geschaffen werden, wenn eh allen klar ist, dass sie sowieso missachtet werden? So war es ja auch bei der bisherigen (bis Dienstag) Regelung in der Schloßstraße.

        Auch wenn Herr Havermann mir fälschlicherweise unterstellt, ich würde die StVO durchsetzen wollen, geht es doch tatsächlich um Lösungen, die umsetzbar und lebensnah sind und Normenverstöße nicht im Konzept anlegen und provozieren. Leider ist das aber genau das hier der Fall, denn viele Autos fahren in die obere Schloßstrasse ein weil es nicht anders wissen und können dann vor der Sperre nicht mehr wenden. Was dann passiert, haben wir monatelang gesehen. … Durchfahrt …. weil da eh überall geparkt wird.

        Ich habe da kein Geheimrezept für Bensberg, aber woanders wurden Umladebereiche und Zwischenlagerräume ausprobiert, wo die Händler ihre Waren selbst abholen können, nachdem sie mit größeren Fahrzeugen angeliefert wurden. Dazu stehen am Umladepunkt, dann kleine elektrische Transporthilfen bereit, die auch ausreichen um die üblichen Lieferungen für 100 oder 200 Meter zum Ladenlokal zu bewegen.

        Leider bin ich noch nicht zu Fotos und Video gekommen, aber in der obigen Planungskarte ist keine Wendemöglichkeit auf dem oberen Stück eingetragen, was mich nachhaltig irritiert, denn diese Wendemöglich scheint woanders ja sehr sehr wichtig zu sein. Tatsächlich steht mit einem * markiert sogar in dem Plan drin, dass keine Wendemögliche vorhanden ist und dennoch wird das befahrbare Stück im Stich zugelassen. ?? Warum? Vielleicht kennt ja jemanden den Grund dafür? Danke!

        Fotos/Videos liefere ich nach. Steht für morgen auf der Agenda.

  7. Man hat ja gesehen, dass sich diese VerkehrsRowdies nicht an geltendes Recht handeln. Wenn da kein Poller und keine Schranke den Weg versperrt, wird auch die neue Regelung nichts nützen. Warum wird die Straße für den Anlieferungsverkehr vollständig freigegeben? Das gibt doch weiterhin die Möglichkeit des ungezügelten Zustroms von unberechtigtem Autoverkehr. Ohne Poller und Schranke wird sich an der Situation nichts ändern.

  8. Drama nächster Teil:

    Wer sich die Planung genau anschaut, erkennt im oberen Teil der Schloßstrass ein Stück offene Straße (Sackgassse). Die Vollsperrung soll offenbar an der Stelle errichtet werden, wo vorher die Beschilderung “Ab hier wird es teuer” stand.

    Diese Schilder haben viele Fahrer ignoriert, denn tatsächlich wird auch dort viel geparkt und eine komfortable Wendemöglichkeit fehlt.
    Die fehlende Wendemöglichkeit in der Mitte der Schloßstraße ist der Grund für die Vollsperrung. … Ist das oben wirklich besser so?

    Ob der jetzige Plan mit der bemerkenwerten Kurzstrasse oben tatsächlich die Autofahrer abhalten wird, weiter in die Schloßstraße einzufahren, hängt natürlich von der Ausführung der Sperrung ab, denn viele Fahrer, die dort einfahren sind überrascht, können aber nicht zurück und dann stehen unten schon so viele parkende Autos … mhmm??

    Ich werden das heute und morgen mal dokumentieren und in YouTube veröffentliche, was sich da wirklich verändert hat.

    #tmsantillan

  9. ich finde das nur konsequent: die Schlossstraße ist heute so unattraktiv für den rollenden Verkehr, wie sie es später für den laufenden Verkehr sein wird.