Auf 85.000 schätzt die Polizei die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer beim Bergisch Gladbacher Karnevalszug – und berichtet von einem durchweg friedlichen Verlauf. Sie musste nur einen Platzverweis erteilen und eine Anzeige aufnehmen sowie gegen ein Kostüm mit Hakenkreuz vorgehen.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Polizei Rhein-Berg

Auch am heutigen Karnevalssonntag hat die Polizei Rhein-Berg die Karnevalszüge in unserer Region begleitet und zusammen mit den Ordnungsämtern und beauftragtem Security-Personal für Sicherheit an den Zugwegen gesorgt.

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Insgesamt waren es an diesem Sonntag durchweg fröhliche und friedliche Veranstaltungen und die Polizei musste nur sehr selten einschreiten.

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach fand traditionell der größte Zug im Kreis mit schätzungsweise 85.000 Zuschauerinnen und Zuschauern statt, bei dem die Kreispolizeibehörde von Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt wurde.

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Fotos vom Refrather Zug: Dreimol vun Hätze, Räfed Alaaf!

Bunt, fröhlich und laut – so hat sich der Refrather Karnevalszug am Samstag den rund 14.000 Jecken präsentiert. Wie immer mit einem eigenen Motto („Ov Imi oder he jebore – an Räfed han mer uns Hätz verlore!“), einem eigenen Dreigestirn und einer ganz eigenen Atmosphäre. Schauen Sie selbst.

Erfreulicherweise musste trotz großer Zuschauerzahl nur einer Person ein Platzverweis erteilt werden. Es wurde während der Veranstaltung lediglich eine Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet.

Hakenkreuz am Helm

Außerdem wurde durch die eingesetzten Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet, nachdem durch Zuschauer eine kostümierte Person gemeldet wurde, die einen Helm mit einem aufgemalten Hakenkreuz trug. Ansonsten blieb die Veranstaltung ohne besondere Vorkommnisse.

Der Zugweg in Overath-Mitte wurde von circa 10.000 Feiernden gesäumt. Die gesamte Veranstaltung verlief störungsfrei. Beim Heiligenhauser Zug waren circa 5.000 Feiernde und beim Zug in Immekeppel noch einmal circa 3.000 Feiernde unterwegs. Bei beiden Karnevalszügen blieb alles friedlich und die Polizei musste nicht eingreifen.

In Rösrath-Forsbach waren gut 3.000 Menschen und in Rösrath-Hoffnungsthal schätzungweise 2.000 Menschen an der Zugstrecke. Auch diese beiden Züge verliefen ohne besondere Vorkommnisse.

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Die Karnevalssession findet mit dem morgigen Rosenmontag ihren Höhepunkt und auch bei den restlichen Karnevalszügen, unter anderem in Wermelskirchen-Dabringhausen und Rösrath-Mitte, wird die Polizei vor Ort sein und ihrerseits alles dafür tun, dass es trotz ausgelassener Stimmung weiterhin so friedlich bleibt.

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