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Nach zwei Unfällen mit Personenschäden fordert die Fraktion der CDU Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung „Schlebuscher Straße / Nittumer Weg / In den Wiesen“ im Stadtteil Schildgen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion hat für die kommendes Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen am 2. September 2025 einen Prüfantrag eingereicht, um die Verkehrssicherheit an der Kreuzung „Schlebuscher Straße / Nittumer Weg / In den Wiesen“ zu verbessern. Ziel des Antrags ist es, durch bauliche Maßnahmen die Unfallgefahr an diesen Gefahrenpunkt deutlich zu reduzieren. 

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Hintergrund des Antrags ist die schriftliche Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion, die in der in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen am 17. Juni 2025 angefragt wurde. Darin wurden zwei Unfälle mit Personenschäden bestätigt, die sich allein im Mai 2025 an der genannten Kreuzung ereigneten.

In beiden Fällen kam es zu Kollisionen, als Fahrzeuge aus dem „Nittumer Weg“ in die „Schlebuscher Straße“ einbogen und mit von links kommenden Fahrzeugen aus Richtung Leverkusen zusammenstießen. Diese aktuellen Vorfälle verdeutlichen, dass schnelles Handeln erforderlich ist – zumal auch in vergangenen Jahren wiederholt ähnliche Unfälle an dieser Stelle passierten. Die CDU-Fraktion sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf für eine deutliche Gefahrenreduzierung an dieser Stelle. 

„Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger – ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer – muss oberste Priorität haben“, betont Harald Henkel, Ratsmitglied für Schildgen und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion. „Mit dem Prüfauftrag sollen mögliche bauliche Veränderungen erarbeitet werden, die eine sichere und unfallfreie Nutzung dieser Kreuzung für alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten.“

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  1. Mir erschließt sich nicht so recht, weshalb Autoverkehr aus bestimmten Straßen an denen Menschen wohnen, herausgehalten werden und auf anderen Straßen, an denen auch Menschen wohnen, geführt werden soll. Dies erst recht vor dem Hintergrund, dass Menschen in den Straßen, aus denen der Autoverkehr herausgehalten werden soll, selbst zur Verursachung des Autoverkehrs beitragen.

    Und ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass die Behauptung, es fließe durch die hier genannten Straßen zu viel Durchgangsverkehr, vielleicht auch eher einem subjektiven Empfinden entspringt und gar nicht so objektivierbar ist. Vielleicht sollte man einfach mal zählen, wieviele Fahrzeuge, die z.B. an der Schlebuscher Straße in den Nittumer weg fahren und kurze Zeit später an der Leverkusener Straße auch wieder aus dem Nittumer Weg herauskommen. Denn es könnte ja auch durchaus sein, dass ein gar nicht so kleiner Teil des Autoverkehrs durch die umliegenden nicht gerade kleinen Wohngebiete verursacht wird.

    1. Der Durchgangsverkehr soll, soweit möglich, auf den großen Haupt- bzw. Durchfahrtstraßen bleiben. Das hat einerseits damit zu tun, dass kleinere Straßen gar nicht dafür ausgelegt sind – andererseits damit, dass zumindest der Kern der Wohnquartiere einigermaßen ruhig bleiben soll.

      Im Lärmplan steht, dass eine Verdoppelung der Zahl der Fahrzeuge den Lärmpegel um etwa 3 dB erhöht. Daraus folgt, dass (z.B.) 3.000 zusätzliche KFZ pro Tag auf stark befahrenen Straßen wie der Leverkusener kaum zu einer merklichen Zunahme von Verkehrslärm führen – auf kleineren Straßen hingegen sehr wohl, weil es einem wesentlich höheren Anteil am Gesamtaufkommen entspricht.

      Richtig ist, dass es i.d.R. Wohlhabende sind, in ruhig im Grünen wohnen und sich über Verkehr vor ihrer Haustür beschweren – St. Florian lässt grüßen. Die Wohnlagen an Hauptstraßen mit hoher Lärm- und Abgasbelastung sind dagegen günstiger. Allerdings hilft es den dortigen Anwohnern nicht, wenn sich der Verkehr auf sämtliche Straßen verteilt und es gar keine ruhigen Wohngegenden mehr gibt.

  2. Der Verkehr im Nittumer Weg dürfte auch zugenommen haben, weil diese Route seid einigen Monaten von Navigationsgeräten vorgeschlagen wird.
    Bevor teure und mit langer Vorlaufzeit umzusetzende bauliche Maßnahmen gefordert werden, wäre eine Freigabe nur für Anlieger vielleicht einen Versuch wert.

  3. Das Hauptproblem dürfte hier doch wohl eher der unnötig hohe Verkehr im Nittumer Weg sein, da sehr viele Autofahrer der Ansicht zu sein scheinen, hier einer Abkürzung Richtung Schlebusch zu folgen, um nicht der Altenberger-Dom-Str. bis zur Kreuzung Leverkusener Str. folgen zu müssen.
    Dabei ist der Weg über den Nittumer Weg gerade mal 300 m kürzer. Aber wenn man sich an die dort geltende HÖCHSTgeschwindigkeit von 30 km/h hält und unter Berücksichtigung der schon vorhandenen Parkstreifen gewinnt man über diesen Alternativweg keine Minute!

    1. Das sehe ich genauso. Auch hier fahre ehrlich gesagt oft durch den Nittumer Weg, wenn ich zur Autobahn will. Eigentlich ist das aber Quatsch, denn spätestens, wenn einem in den Engstellen jemand entgegen kommt, verliert man alle Zeit, die man bei freier Fahrt möglicherweise spart – und da reden wir von max. 1 min. (Man umgeht die Ampel in Schildgen auf die Leverkusener Straße.)

  4. In der Tat eine unangenehme Kreuzung.
    Bei der Gelegenheit sollte auch geprüft werden, wie der Schleichverkehr durch den Nittumer Weg reduziert werden kann. Es muss ja nicht gleich eine Abpollerung sein … oder vielleicht doch? Das könnte Vorbildcharakter haben für andere Wohnstraßen, wo Anwohner:innen unter unerwünschtem Durchgangsverkehr leiden – siehe Hoppersheider Weg, Herkenfelder Weg…