Alexander Felsch erläuterte sein Plan für mehr Sicherheit und Sauberkeit beim Kandidaten-Karussell des Bürgerportals. Foto: Thomas Merkenich

Der Kandidat von CDU und FDP für das Amt des Bürgermeisters will die Stadtreinigung stärken. Zudem plädiert Alexander Felsch dafür, eine Videoüberwachung an neuralgischen Punkten einzuführen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der CDU

Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum zu gewährleisten ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates und zugleich eines der ganz großen Anlieger der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Ein sauberes und sicheres Bergisch Gladbach hat deshalb eine hohe Priorität für Alexander Felsch, gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP. „Wir werden die Vermüllung des Stadtbildes nicht weiter hinnehmen,“ sagt Felsch.

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Zu seinen ersten Amtshandlungen wird der Ausbau der Stadtreinigung zählen, 16 neue Kräfte sollen den Müll reduzieren. Dadurch soll sichergestellt werden, dass öffentliche Mülleimer, Altglas- und Kleidercontainer gut und regelmäßig entleert und die städtischen Grünflächen konsequent sauber gehalten werden. „Gerade im Bereich der Altglas- und Altkleidercontainer zeigen sich mitunter nicht mehr hinnehmbare Situationen“, so Felsch weiter.

Für Felsch ist die Sauberkeit der Stadt ein Eckpunkt, um nicht zuletzt auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger wieder zu verbessern. Doch das alleine reicht ihm bei weitem nicht aus: „Es ist eine der vornehmsten Aufgaben der Stadt, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen, deshalb brauchen wir ein Gesamtkonzept für mehr Sicherheit und Ordnung“.

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Der Bürgermeisterkandidat spricht sich zudem für den Ausbau einer Videoüberwachung von kritischen Plätzen aus. Denn der Einsatz von Kameras werde nicht nur das Sicherheitsgefühl verbessern, sondern im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten auch die Strafverfolgung erleichtern.

Felsch macht auf einen weiteren Aspekt aufmerksam: „Nur eine saubere und sichere Stadt ist auch eine attraktive Stadt“. Handel und Gewerbe profitierten, wenn der öffentliche Raum einen gepflegten Eindruck hinterlasse.

Hierbei stehe jedoch nicht nur die Stadt in der Pflicht. Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer, Bürger und Besucher seien gemeinsam aufgerufen, für ein schönes und sicheres Bergisch Gladbach einzutreten. Insofern könne es auch hilfreich sein, die Bußgelder für die rechtswidrige Entsorgung von Müll jeder Art an die vom Land NRW empfohlenen Höchstsätze anzupassen.

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  1. Ich habe diesen Sommer über den gleichen Container-Standort bis zu zweimal pro Woche per TellMe-Mängelmelder gemeldet, weil er mit Sperrmüll und anderen Abfällen – die weder Altglas noch Altkleider waren – zugemüllt war. Die Stadtreinigung bzw. Abfallwirtschaft hat stets zeitnah reagiert und die Abfälle abgefahren. Die “Schuld” für derartige Verunreinigungen, Ungeziefer und eine Ecke, in der ich mich eindeutig nicht wohlfühlen kann, liegt mithin keinesfalls bei der Stadtreinigung/ Abfallwirtschaft; vielmehr sollte eine grundsätzliche Lösung gefunden werden, damit solche Missstände gar nicht erst entstehen. Eine Videoüberwachung und konsequente Ahndung könnte ein erster Schritt sein, alternativ das Aufgeben dieses Container-Standorts.
    Herr Felsch, haben Sie auch dafür einen Vorschlag?

  2. Das Versprechen von 16 neuen Stellen in der Stadtreinigung kommt mir irgendwie bekannt vor (https://in-gl.de/2020/03/04/buchen-verspricht-16-neue-stadtreiniger/).

    Gab es denn nicht zwischenzeitlich einen personellen Aufwuchs bei der Stadtreinigung? Grundsätzlich wurde der Stellenzuwachs bei der Stadt auch schon einmal kritisiert (https://in-gl.de/2024/03/18/cdu-kritisiert-haushalt-bergisch-gladbach-2024-2025-hart-michael-metten/).

    Als vorgeblich liberale Partei tut sich die FDP zumindest offiziell schwer mit der Videoüberwachung der Bürger. Wo genau soll denn überwacht werden? Ist das alles mit der FDP abgestimmt?