Ramona Tunze präsentiert ihre Werke im Bensberger Rathaus. Foto: Helga Niekammer

Die Autorin und Malerin Ramona Tunze erschafft mit ihrem Projekt „Die kleine Welt des kleinen Glück(s)“ eine Verbindung aus Literatur und Malerei. Acrylgemälde begleiten ihre Märchen und Geschichten, die die Botschaften der Texte auf Leinwand übertragen. Die Ausstellung ist im Bensberger Rathaus zu sehen. 

In ihrer Ausstellung „Die kleine Welt des kleinen Glück(s)“ präsentiert Ramona Tunze im Rathaus in Bensberg bis Mitte November ihre Werke – Verbindungen aus Literatur und Malerei. Märchen und Geschichten werden von handgefertigten Acrylgemälden begleitet. Die Botschaften der Texte wurden auf eine Leinwand übertragen und bilden so eine fantasievolle Verbindung einer breit gefächerten Illustration.

Viel Applaus gab es im Verlauf der Vernissage für die musikalische Bereicherung. Mit der Interpretation von „Puff, the Magic Dragon“, einem Song der Formation Peter, Paul und Mary, startete das kleine Konzert. Den musikalischen Rahmen setzte die Künstlerin (Gesang) selbst mit thematisch angepassten Songs. Instrumentell begleitet wurde sie auf der Gitarre durch ihren Partner Heinz Nußbaum. 

Eine gemeinsame Philosophie

Die Autorin ging in der Begrüßung auf die Entstehung der Werke ein, auf die Bilder, die Geschichten erzählen. Natur, Kindheit, besondere Erlebnisse – fließen ein in Texte und Bildszenen. Es sind Erfahrungen, die Ramona Tunze persönlich berührten. Ihre Märchen und Geschichten sind nicht nur unabhängig voneinander lesbar, sondern teilen eine gemeinsame Philosophie: die Kraft der Beschaulichkeit, der Wert der Dankbarkeit und die Schönheit in der Rückbesinnung auf das Einfache.

„Es sind Gefühlsebenen, die entstehen wenn man alleine ist, sich auf seine Stimmung konzentriert. Augenblicke, in denen der Verstand in den Hintergrund tritt und die Fantasie die Gedanken durchströmt“, so Tunze. „Das sind die Momente, die den Zauber des Märchens in den Vordergrund bringen. Bilder für Illustrationen werden wach und Ereignisse – in Worte fließend – werden zu neuen Verbindungen.“ 

Die kühlen Wände im Rathaus Bensberg erfahren mit der Hängung von Ramona Tunzes Arbeiten eine schöne und träumerische Bereicherung. Zauberwesen, Pflanzen, Gesichter, Fabeltiere sind jetzt hier unterwegs. 

Eine besondere Verbindung von Kunst-Ebenen ist dabei am Tag der Vernissage aufgefallen. Das am Fenster des Rathauses platzierte Prismen-Objekt, geschaffen von der verstorbenen Künstlerin Mary Bauermeister, suchte die Verbindung zum „Zauberpilz“. Mit Leichtigkeit flutete das Prismenglas Ramonas träumerisches Pilzgebilde mit farbiger Reflexion – schickte – schwebende Spektralfarben.

„Die wunderschönen Regenbogen, die Mary Bauermeisters Prismen auf meine Bilder gezaubert haben sind mir eine große Ehre“ sagt Ramona Kunze bei der Betrachtung des Lichtspiels.

Mit mittlerweile drei veröffentlichten Büchern und einem vierten in Arbeit erweitert Ramona Tunze ihre Sammlung stetig. Ihre Werke wurden bereits in zahlreichen Kunstausstellungen präsentiert und erfreuen sich wachsender Aufmerksamkeit. 

Die Künstlerin dankt den Verantwortlichen der Stadt Bergisch Gladbach für die Möglichkeit, ihre Arbeiten zeigen zu können. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten im Rathaus Bensberg, Wilhelm-Wagner-Platz 1, 51429 Bergisch Gladbach besucht werden. 

www.ramona-tunze.de

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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