Die Kirche in Herrenstrunden wird als Kulturkirche genutzt. Foto: Thomas Merkenich

Hermann J. Bach zeigt in der Kulturkirche Skulpturen und Malerei und befasst sich dabei mit den beiden Polen „ins Leben treten” und „aus dem Leben gehen”.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Katholischen Bildungswerks

„Inbetween: Zwischen den Türen“ – „ins Leben treten” und „aus dem Leben gehen” sind die beiden Pole der Ausstellung. Irgendwo dazwischen spielt sich das Leben in all seinen Facetten ab: Glück und Leid, Beziehungen, die Erfahrungen des Lebens, Krankheit, Tod.

Aber auch Glücksmomente und das brennende Gefühl der Bestimmung. “Inbetween – dazwischen” bedeutet aber auch, dass es die Hoffnung auf ein Davor und ein Danach gibt. Wir kommen aus dem Licht und gehen durch die Tür ins Licht. 

Diese Gedanken versucht der Künstler durch Zeichnungen und Objekte widerzugeben. Sie sollen dem Betrachter Anlass zum Wiedererkennen und eigenem Erleben dienen.

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#KulturOrte in GL: St. Johannes der Täufer in Herrenstrunden

Im Winter vor zwei Jahren kam Leben in die ansonsten ruhige Kirche St. Johannes der Täufer in Herrenstrunden. Dank eines kleinen Kulturprogramms, das in der Pandemie zunächst wieder ins Stocken kam. Doch nun geht es im Winterhalbjahr mit neuen Veranstaltungen weiter. Wer hinter dem Projekt „Kulturkirche” steckt und was es dort zu erleben gibt, erzählen wir in der neuen Reihe #KulturOrte.

Hermann J. Bach war Schüler des Bildhauers W. Göddertz und des Grafikers D. Wande. Seit 2000 Hinwendung zur Objektkunst, Teilnahme an Kunstprojekten im öffentlichen Raum mit Großobjekten und Installationen. 

Inbetween – Zwischen den Türen
Skulpturen und Malerei
Dauer der Ausstellung: bis 14.12.2025
Öffnungszeiten: Mo-So, 10 – 17 Uhr

Über seine Kunst schreibt Bach: „Kunst muss der Phantasie des Betrachters Flügel verleihen. Kunst muss mehr leisten als das bloße Abbild eines Subjekts. Bilder und Objekte müssen beim Betrachter bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmungsprozesse auslösen: Assoziationen wecken, Geschichten erzählen. Das Exponat ist Ausgangspunkt eines Dialogs zwischen Betrachter und Werk, der sich immer wieder erneuern kann. „Ein Teil meiner Arbeiten beschäftigen sich mit der Natur im Beziehungsgeflecht: Natur – Mensch – Industrie.“

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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