Vor der Ausschusssitzung demonstrierten Mitarbeiter:innen des Museums für den Erhalt. Foto: Redaktion

Im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport wurden keine ganz große Themen behandelt. Dennoch gab es neue Informationen zum Schicksal des Bergischen Museums, der barrierefreien Gestaltung der Musikschule und der Frage, wo im kommenden Jahr die Größen Karnevalssitzungen stattfinden sollen.

Wir dokumentieren die Debatten und Ergebnisse des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport in diesem ad-hoc-Protokoll.

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Wenigstens Teilbereiche des Bergischen Museums in Bensberg sollen trotz der Probleme an der elektrischen Anlagen rasch eröffnet werden: Das Trauzimmer, die Gerberei und das Hammerwerk werden für rund 40.000 Euro kurzfristig instand gesetzt und voraussichtlich im Juni wieder eröffnet, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport mit.

Für die Sanierung der elektrischen Anlagen des gesamten Museums werde zur Zeit ein Konzept erarbeitet, einen Zeitplan könne man dafür noch nicht nennen. Museumsleiterin Sandra Brauer berichtet, dass das Team mit halber Kraft weiter arbeiten und Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen der Stadt vorbereite. Ihr Tätigkeitsbericht für das vergangenen Jahr stieß im Ausschuss auf großes Lob.

Das Haus der Musik der Musikschule am Langemarckweg soll einen Aufzug erhalten, um barrierefrei zugänglich werden. Eine Untersuchung habe ergeben, dass die Statik das hergebe, bestätigte die Verwaltung. Nun müssten noch Fragen des Brandschutzes geklärt werden, bevor die Infrastrukturgesellschaft der Stadt mit der Umsetzung beauftragt werden.

Hinweis der Redaktion: Die schriftlichen Vorlagen und Bericht für den Ausschuss finden Sie hier im Ratsinformationssystem.

Weitere „Stolpersteine“ vor dem Kino in Bensberg sowie vor der Kreativitätsschule in Bensberg verlegt werden, um an zwei ermordete Kriegsgefangene und an Maria Herbrand zu erinnern, die von den Nazis in Hadamar ermordet wurde. Künftig soll die Verwaltung ohne Einschaltung des Ausschusses Standorte für weitere Stolpersteine freigeben können, beschloss der Ausschuss einstimmig.

Die institutionelle Kulturförderung in Höhe von 20.000 Euro soll von Haushaltskürzungen verschont werden; in diesem Jahr gehen 12.500 Euro an das Theas Theater und 7.500 Euro an den Puppenpavillion in Bensberg. Weiter Anträge waren nicht eingegangen.

Die großen Karnevalsveranstaltungen sollen 2027 (nachdem die Zentralwerkstatt nicht erneut als Ausweichquartier zur Verfügung steht) offenbar in die Sporthallen der Schulen verlegt werden. Entsprechende Hinweise aus dem Ausschuss wurden von der Verwaltung nicht dementiert. Eine Belegung der Hallen für wenige Tage sei für die Vereine in der Regel machbar, sagte der Ausschussvorsitzende Frank Reiländer (CDU).

Auf dem ehemaligen Sportplatz in Katterbach sind das Beachvolleyball-Feld und die Boulebahn fertig, berichtet die Stadtverwaltung. Ein Termin für die offizielle Eröffnung werden noch abgestimmt.

Die Sporthalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule soll im Herbst nach der elektrotechnischen Sanierung wieder in Betrieb gehen.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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