Vor dem Rathaus sollen drei (später einmal) große Bäume gepflanzt und die Fahnenmasten wieder aufgestellt werden. Fotos: Redaktion

Die Laurentiusstraße vom Rathaus bis zur Buchmühle ist neu gestaltet, nur in den „Grün“-Flächen herrscht noch Wüste. Die großen Bäume vor dem Rathaus und in der Straße können erst im Herbst gepflanzt werden – dennoch soll es demnächst etwas bunter werden.

Das erste Drittel der heiß umstrittenen Umgestaltung der Laurentiusstraße ist komplett, mit Radfahrstreifen, Piktogrammen, breitem Bürgersteig, Fahrradbügeln und zwei Bänken. Dennoch wirkt die Straße im Abschnitt vom Rathaus bis zur Ecke Buchmühle seit dem Abschluss der Bauarbeiten im März noch immer seltsam leblos.

Das liegt vor allem am fehlenden Grün. Lediglich vor einem der Häuser hat sich jemand die Mühe gemacht, einen Pflanzstreifen entlang der Wand anzulegen.

Die relativ großzügigen, für eine Bepflanzung vorgesehenen Flächen zwischen den Parkbuchten und besonders prominent vor dem Historischen Rathaus, bestehen nur aus staubigem Sand und Kieseln.

Vision und aktueller Stand.

Sollen diese Flächen etwa erst im Hochsommer begrünt werden, fragen sich einige Anwohner:innen und auch die Redaktion.

Die dort eingeplanten Bäume können erst in der nächsten Pflanzperiode im Herbst gesetzt werden, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage lapidar mit.

Solange soll es aber nicht kahl bleiben: „Die Baumschreiben und Pflanzflächen werden vorübergehend zeitnah mit Phacelia bepflanzt“, heißt es auf Rückfrage kurz und knapp.

Die deutsche Bezeichnung für „Phacelia“ ist „Bienenfreund“. Diese kann noch bis in den Hochsommer ausgesät werden. Bis zur reichen Blüte benötigt sie dann aber noch sechs bis acht Wochen – und ziemlich viel Wasser.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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