Der Stadtrat befasst sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Thema Schulbusse. Foto: Thomas Merkenich

Die Fraktion der CDU kritisiert eine Entscheidung der Verwaltung, den Schülerspezialverkehr in Herkenrath und Moitzfeld nach den Ferien einzustellen. Die Busse seien für die Sicherheit der Grundschüler notwendig, eine Einstellung würde das Problem der Eltern-Taxis verschärfen. Daher legt die CDU dem Stadtrat einen Dringlichkeitsantrag vor.

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Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach setzt sich für den Erhalt der Schülerspezialverkehre an den Grundschulen Herkenrath und Moitzfeld ein. Mit einem Dringlichkeitsantrag für die Ratssitzung am 14. Juli fordert sie die Fortführung des Angebots sowie eine schnelle Ausschreibung der Beförderungsleistungen. Sollte dies bis zum Schuljahresbeginn nicht mehr möglich sein, soll der bestehende Vertrag übergangsweise verlängert werden.

Hintergrund ist die überraschende Mitteilung der Stadtverwaltung, den Schülerspezialverkehr bereits zum 31. Juli einzustellen. Die CDU-Fraktion kritisiert, dass weder der zuständige Fachausschuss noch der Rat über diesen Schritt beraten haben und die betroffenen Familien erst wenige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres informiert wurden.

„Der Schülerspezialverkehr wurde vom Rat bewusst erhalten. Eine so weitreichende Entscheidung darf nicht ohne politischen Beschluss getroffen werden“, erklärt Christian Buchen, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Sichere Schulwege haben Priorität

Auch Dr. Oliver Schillings macht deutlich: „Gerade Grundschulkinder brauchen einen sicheren und verlässlichen Schulweg. Fünf- oder sechsjährige Schüler auf die Linienbusse zu verweisen, gehört nicht dazu. Die Familien verdienen Planungssicherheit statt kurzfristiger Entscheidungen.“

Klare Forderung an die Verwaltung

Die Christdemokraten fordern die Verwaltung deshalb auf, den Schülerspezialverkehr für das kommende Schuljahr sicherzustellen und unverzüglich die notwendigen Schritte für eine Ausschreibung einzuleiten. Sollte dies bis zum Schulbeginn zeitlich nicht mehr möglich sein, müsse der bestehende Vertrag übergangsweise verlängert werden, um eine lückenlose Schülerbeförderung zu gewährleisten. Gerade angesichts der ohnehin angespannten Verkehrssituation in Herkenrath und Moitzfeld wäre es aus Sicht der CDU-Fraktion das falsche Signal, zusätzliche Elterntaxis und damit noch mehr Verkehr in Kauf zu nehmen.

Für die CDU-Fraktion steht fest: Entscheidungen mit so weitreichenden Auswirkungen auf Kinder und Familien gehören in den Rat und müssen transparent sowie nachvollziehbar beraten werden. „Unser Ziel ist klar: Zum Start des neuen Schuljahres muss der Schülerspezialverkehr verlässlich zur Verfügung stehen. Die betroffenen Familien brauchen Sicherheit – und keine kurzfristigen Entscheidungen der Verwaltung“, so Dr. Oliver Schillings abschließend.

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