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Trotz Geburtenrückgang: Kita-Plätze reichen nicht aus

Um dem jahrelangen Mangel an Betreuungsplätzen entgegenzuwirken, baut die Stadt Bergisch Gladbach die Anzahl der Kita-Plätze aus. Doch noch immer liegen die Neubauprojekte weit hinter dem Zeitplan – daher gibt es nun sogar weniger Plätze als im Vorjahr. Immerhin: Sinkende Kinderzahlen lassen die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage etwas kleiner werden. Die Lage unterscheidet sich je nach Alter der Kinder und Stadtteilen deutlich.

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Autismus: „Kitas werden bei der Inklusion allein gelassen“

Immer mehr Kinder sind von Autismus betroffen, die Wartezeiten für Diagnose und Inklusionshilfe sind lang. Dennoch will die Stadt auf eine geplante Kita mit Autismus-Kompetenzzentrum verzichten – die Inklusion soll in allen Kitas geleistet werden. Dafür müssten diese aber ganz anders ausgestattet werden, fordern Fachleute, Träger und betroffene Familien. Denn die Realität sieht anders aus: Einzelne Kitas schließen Kinder mit (drohender) Behinderung von vornherein aus.

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Grundschulen müssen nachholen, was Kitas nicht leisten können

Schere und Stift halten, sich selbst anziehen, zuhören: Viele Erstklässler tun sich heutzutage mit Dingen schwer, die sie früher in der Kita (oder zu Hause) gelernt haben. Weil deswegen viele Kinder ein Jahr länger in der Grundschule bleiben, werden die Klassen größer. Bergisch Gladbacher Schulleitungen geben einen intensiven Einblick in ihren Alltag.

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Kommunal, kurz & knapp: Die Jugend und die Suche nach dem Geld

Zuspruch gab es für die freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe und die Arbeit, die in den Jugendzentren geleistet wird. Zumindest für 2026 legte der Jugendhilfeausschuss die Grundlage für eine solide Finanzierung – und erteilte der Verwaltung einen ganz speziellen Suchauftrag. Darüber hinaus ging es im Ausschuss um die neuen Kitas und das Autismus-Zentrum.

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Kandidaten Felsch und Kreutz stellen sich der „Kitastrophe“

Die Überforderung von Kita, Kindertagespflege und OGS gehört zu den Problemen, für die unsere Leser:innen im Kommunalwahlkampf Antworten verlangen. Im ersten BürgerClub zur Wahl diskutieren die Bürgermeister-Kandidaten Alexander Felsch und Marcel Kreutz mit Expert:innen und Leser:innen, wie die Kinderbetreuung besser werden kann – und stellen einige Ideen vor. Die Eltern überraschen mit unerwarteten Vorschlägen.

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Kommunal, kurz & knapp: Q1 verliert sein Haus, Kita-Projekt wird vertagt

Der Jugendhilfeausschuss hat ein weiteres Mal einigen Projekten zum Ausbau von Kita-Plätzen, der Sanierung oder des Neubaus von Einrichtungen zugestimmt. Bei der Entscheidung, erhebliche Mehrkosten für das geplante Autismus-Kompetenzzentrum zu übernehmen, taten sich die Mitglieder allerdings schwer. Und mussten zur Kenntnis nehmen, dass für das Jugendzentrum Q1 eine neue Heimat gesucht wird.

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Wo der Ausbau der Kinderbetreuung stecken geblieben ist

Ausbau von Kita- und OGS-Plätzen, Ausweitung der Betreuungszeiten, niedrigere Elternbeiträge: Das damalige Ampel-Bündnis im Bergisch Gladbacher Stadtrat hatte sich 2020 für seine Amtszeit viel vorgenommen. Gut vier Jahre später, zum Start des nächsten Wahlkampfes, machen wir eine Bestandsaufnahme zum Thema Kinderbetreuung: Was haben Bürgermeister Frank Stein, Grüne, SPD (und FDP) umgesetzt? Welche Probleme bestehen?

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Appell an die lokale Politik: „Kinder zahlen den höchsten Preis“

Terre des Hommes sieht, dass nicht nur demokratische Werte, sondern auch die Rechte der Kinder weltweit unter Druck stehen. Dagegen müsse sich auch die lokale Politik stellen. Daher veröffentlicht die Kinderrechtsorganisation gemeinsam mit zehn weiteren lokalen Vereinen, Initiativen und Einrichtungen einen Offenen Brief, der an die Kandidat:innen appelliert, acht konkrete Forderungen zu unterstützen.

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Bachgeflüster und Stöckchenschlucht: Der Wald als Kita

Zwei Bergisch Gladbacher Waldkindergärten haben ab dem Sommer noch freie Plätze zu vergeben. Das mag auch an den Öffnungszeiten liegen. Für die Wald-Kitas der AWO spricht, dass die Kinder dort in familiärer Atmosphäre betreut werden, mitten in der Natur. Unsere Autorin hatte den Waldkindergarten für ihre Kinder zunächst gar nicht auf dem Schirm, ist heute aber froh über diese Erfahrung.

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