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Tomás M. Santillán lebt seit seinem ersten Lebensjahr in Bergisch Gladbach Refrath. Er ist lokaler Ansprechpartner für ATTAC, und Specher der Bürgerinitiative "Bürgerinnen und Bürger gegen TTIP - GL", die sich gegen die Freihandelabkommen TTIP & CETA engagiert. Bekannt wurde Tomás M. Santillán durch sein Engagement als Antragsteller des Bürgerentscheid gegen des Cross-Border-Leasing 2003 und seine Kandidaturen als Bürgermeister und für den Landtag NRW. Von 2009-2014 vertrat er DIE LINKE als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Bergisch Gladbach. Seit 2015 ist er fraktionsloses Ratsmitglied für DIE LINKE. und umweltpolitischer Sprecher der LINKSFRAKTION im Landschaftverband Rheinland (LVR). Lokal ist er für die DIE LINKE Basisgruppe "Kommunalpolitik" Bergisch Gladbach aktiv und engagiert sich in unabhängigen Intiativen und lokalen Bürgerprojekten.

5 Kommentare zu “Ausnahmen bestätigen die Regeln in der Galerie”

  1. Herbert Gond

    Was bleibt ist eine Geschichte über den altbekannten und festverankerten CDU-Klüngel in Bergisch Gladbach. Dabei spielt es keine Rolle, ob CDU-Bürgermeister Lutz Urbach oder Dr. Müller-Frank seinem CDU-Freund Franz-Heinrich Krey die Ausnahme ermöglicht hat. Ohne CDU-Parteibuch hätte Herr Krey woanders feiern müssen.

    Diese Geschichte ist sich kein Skandal, wie Santillan selbst schreibt, aber die ist in meinen Augen ein Beleg dafür, wie der konservativ-schwarze Klüngel in dieser Stadt auf Kosten der Bürger Politik macht und unser Geld verschleudert. Da wird wertloser Acker zu wervollem Bauland gemacht, ein Bürgerzentrum billig verschachert, 5000 qm Land im Zentrum von Schildgen für 1 Euro verpachtet oder leitende Stellen in Ämtern politisch besetzt, etc. Und das ist erst der Anfang, denn die Kommunalwahl war erst 2009. Mal sehen, was wir bis 2004 noch alles erleben und welche Amigos noch an die Tür klopfen?

  2. Dr. Ulrich Müller-Frank

    Sehr geehrter Herr Santillan,
    Ihre schnelle und klare Entschuldigung akzeptiere ich, womit die Angelegenheit für mich erledigt ist. Hoffen wir jetzt alle gemeinsam, dass den politischen Gremien möglichst bald der endgültige Wortlaut der Nutzungsordnung für die Städtische Galerie Villa Zanders zur Abstimmung vorgelegt wird und diese dann in Kraft treten kann, um künftig Galeriebetrieb und Privatnutzung vernünftig und unmissverständlich zu regeln.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Ulrich Müller-Frank
    Galerie + Schloss e.V.

  3. Tomas M. Santillan

    Sehr geehrter Herr Dr. Ulrich Müller-Frank,

    mit Überraschung habe ich ihr Schreiben und die Reaktion von Bürgermeister Lutz Urbach auf meinen Beitrag „Ausnahmen bestätigen die Regeln in der Galerie“ vom 6. April 2011 im Bürgerportal gelesen. Da ich gestern keine Gelegenheit hatte, mich dazu zu äußern, komme ich erst jetzt zu einer Antwort.

    Vorweg möchte ich betonen, dass es sich bei den Umständen um die Veranstaltung von Herrn Franz-Heinrich Krey in der Villa Zanders nicht um einen Rechtsverstoß handelt. Natürlich ist es das gute Recht des Betreibers oder der Stadt solche Veranstaltungen auch innerhalb der Öffnungszeiten der Galerie zuzulassen. Insofern sehe ich in der Angelegenheit keinen “Skandal”, dass eine Ausnahme gemacht wird.

    Nach ihrem Schreiben und den Widerspruch von Herrn Urbach, der die Darstellung als „Lüge“ und „frei erfunden“ zurückweist, habe ich wiederholt bei meiner Quelle für diese Information nachgefragt. Diese Person pocht auf unbedingte Verschwiegenheit, um weiteren Streit und unangenehme Reaktionen zu vermeiden.

    Ich muss eingestehen, dass er nun doch einräumt, dass die Anweisung zwar von „Oben” kam aber somit auch vom Betreiber und nicht von ihnen als Hausherr der städtischen Gebäude gekommen sein könnte. Dieses bestätigen sie ja auch in ihrem Schreiben.
    Ich entschuldige mich ausdrücklich beim Verein “Schloss und Galerie e.V.” und bei Herrn Urbach für meine Darstellung bei der Ausnahmeregelung, die für Herrn Franz-Heinrich Krey getroffen wurde.

    Auch wenn Herr Urbach wohl nicht für die Ausnahmeregelung für Herrn Franz-Heinrich Krey verantwortlich ist, weise ich seinen Vorwurf zurück, dass die Geschichte sonst frei erfunden und gelogen wäre. Warum diese Ausnahmeregelung ausgerechnet für Herrn Franz-Heinrich Krey getroffen wurde, kann man nur vermuten. Sicher hat es auch mit seine Ehrenbürgerschaft zu tun, die sich Herr Franz-Heinrich Krey als CDU-Vorsitzender und Bundestagsabgeordneter in der Vergangenheit erworben hat.

    Über die Frage des Nutzungskonzepts und Bewirtschaftung der städtischen Galerie habe ich in meiner Eigenschaft als Mitglied des Kulturausschusses die Verwaltung um eine Stellungnahme gebeten. Diese steht noch aus.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Tomás M. Santillán

  4. Dr. Ulrich Müller-Frank

    Sehr geehrter Herr Santillan,
    lassen Sie mich aus einem von Dr. Speer, dem Bürgermeister, und mir unterzeichnetem Protokoll zitieren. Es ist Teil des Einladungsschreibens vom 11.03.11 an die Mitglieder des Galerie + Schloss e.V. zur Mitgliederversammlung am 12.04.
    „Der Schwebezustand der letzten Monate ist insofern beendet, als die Stadt eine neue Nutzungsordnung der Städtischen Galerie Villa Zanders entwickelt hat, die noch der formalen Zustimmung der politischen Gremien bedarf. Die Bedeutung dieser verbindlichen Nutzungsordnung für uns liegt darin, dass sie klar zum Ausdruck bringt, das die Stadt das Haus als Museum entsprechend der Internationalen Richtlinien für Museen ICOM zu führen bereit ist….“
    Und weiter: „Die Vermietung des Erdgeschosses des Hauses für private Anlässe wird unter städtischer Ägide und Verantwortung erfolgen, die entsprechenden Einnahmen kommen der Stadtkasse zu Gute. Die Nutzungsordnung weist aus, welcher Art Veranstaltung, zu welchem Preis und zu welchem Zeitpunkt gebucht werden kann. Private Veranstaltungen während der Öffnungszeiten der Galerie werden nur in Ausnahmefällen und nur für den Galeriebetrieb nicht störende Anlässe ermöglicht.“….“Es kann davon ausgegangen werden, dass dieses Konzept in Kürze von allen politischen Gremien mitgetragen und befürwortet wird. Das so sichtbar gewordene städtische Bekenntnis zum Museum in Übereinstimmung mit den ICOM-Richtlinien, ermöglicht es dem Verein, seine satzungsgemäße Tätigkeit wieder aufzunehmen, bzw. fortzusetzen.“ Ende der Zitate.
    Der von Ihnen zum Skandal aufgebauschte Vorgang um das Abiturjubiläum der Klasse von Herrn FH Krey stellt kein “Gezerre um heilige Hallen” dar, sondern fällt schlicht unter die vorgesehene Ausnahmeregelung innerhalb der noch in Kraft zu setzenden Nutzungsordnung. Ausnahmeregelung insofern, als das geplante Treffen von 12 ehemaligen Abiturienten den Galeriebetrieb nicht stört und nicht weil der Veranstalter Ehrenbürger, Altbürgermeister oder ein Freund des Bürgermeisters ist. Herr Krey hat angefragt, der Termin wurde bestätigt und zugesagt, die Kosten wurden akzeptiert, Absagen wurden nicht erteilt, Nachfragen beim Bürgermeister hat es nicht gegeben, wozu auch?

    Wo Ihre „wahre Geschichte“ und auch Ihre Zahlen herkommen, weiß ich nicht, uns jedenfalls haben Sie nicht gefragt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Ulrich Müller-Frank
    Galerie + Schloss e.V.

  5. Fabian Nick

    Sehr geehrter Herr Santillán,

    “Das ist sicher kein “großartiger” Skandal, sondern nur ein weiterer Baustein in einer offene(n) Diskussion und Streit in dieser Stadt.”
    Genau in diesem Satz sehe ich einen groben Fehler: Das erwähnte “Vorgehen” sollte nicht einmal ein Baustein in irgendeiner Diskussion sein! Ich finde es erschreckend, dass es offenbar nicht genug Probleme in der Kommunalpolitik gibt, um die man sich kümmern könnte, anstatt aufzudecken, wer wann mit wessen Hilfe seine Abiturfeierlichkeiten wo stattfinden lässt. Gerne könnten Sie im Stadtrat diesen Fall als Präzedenzfall anbringen, auf dessen Basis eine Regelung gefunden werden kann, die zukünftig angewandt wird. Den Fall aber in einem solchen Artikel öffentlich zu machen, erweckt bei mir jedoch stark den Eindruck von “Stimmungsmacherei”.

    Ganz abgesehen davon ist es sowohl Herrn Kreys gutes Recht, alte Bekannte um einen Gefallen zu bitten, als auch Herrn Urbachs gutes Recht, diesen Gefallen zu erfüllen, solange es keine eindeutigen Regelungen bezüglich der Nutzung der Villa gibt.
    Und: Ich denke – ohne konkrete Zahlen zu kennen – nicht, dass die Villa zur fraglichen Zeit derart stark besucht sein wird, dass sich irgendjemand der dort zahlenden Besucher ernsthaft durch die vielleicht 40 zusätzlichen Gäste gestört fühlen könnte.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Fabian Nick

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