Gutachter rät zur Erneuerung der Fußgängerzone
In der Debatte über die Sanierung des Pflasters in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach bekommt die Stadtverwaltung Rückendeckung von einem unabhängigen Gutachter: eine Ausbesserung des Bodenbelages sei nicht wirtschaftlich, statt dessen sei eine komplette Erneuerung der Pflastersteine angesagt. Der Grund dafür: die ausgewählten Steine seien von Anfang an nicht geeignet gewesen; unsachgemäße Reinigung und Instandhaltung kamen hinzu. Lokale Experten hatten zwar zuvor ganz anders argumentiert, aber dieses Empfehlung spielt der Verwaltung in die Hände: die knapp 11 Millionen Euro teure Erneuerung wird fast vollständig aus Mitteln der Regionale finanziert, für eine Reparatur hätte die Stadt selbst aufkommen müssen.
Die Tatsache, dass diese finanztechnischen Formalien dafür sorgen, dass bei der Schulsanierung Flickschusterrei betrieben wird, die Fußgängerzone hingegen aufwändig saniert wird, spießt Matthias Niewels in seinem Kommentar auf.
Quellen: Cityweb, KSTA, Kommentar KSTA, BLZ
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Alle Berichte über die Fußgängerzone und über die Regionale 2010

Belag am Busbahnhof muss nachgebessert werden
Die Fußgängerzone hat immerhin fast 30 Jahre einigermaßen gehalten, beim neuen Busbahnhof muss schon nach einem Jahr nachgebessert werden. Weil die modernen Busse eine große Hitze nach unten abstrahlen gab es bereits tiefe Spurrillen im Asphalt – der jetzt ausgebessert wurde. Dafür zahlt die Stadt immerhin 17.000 Euro.
Quelle: KSTA

Paradox: Der gute Arbeitsmarkt kostet Stellen – bei der Arbeitsagentur
Jede siebte Stelle will die Arbeitsagentur Bergisch Gladbach abbauen, weil die Beschäftigungslage sich deutlich verbessert hat und weniger Kurzarbeiter betreut werden müssen.
Quellen: RadioBerg, KSTA

Köln veranstaltet “Tag der Strunde” mit großen Programm
Am 5.  September 2010 veranstaltet die Stadt Köln (!) einen “Tag der Strunde”, bei dem das Regionale-Projekt “Kultur- und Landschaftsachse Strunder Bach” vorgestellt wird. Das geschieht mit Hilfe von Bürgervereinen, Initiativen und Privatpersonen entlang der Strunde – auf Kölner Stadtgebiet und natürlich auch in Bergisch Gladbach. Dabei werden einige Gebäude und Mühlen zugänglich gemacht, die man sonst nicht besichtigen kann.
Quelle: Cityweb
Weitere Informationen:
Das gesamte Programm als pdf
Homepage der Regionale 2010

Weitere Berichte:

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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