Hier war ja schon mal über die Idee berichtet worden: einen Skatepark für die Jugend, zentral gelegen, attraktiv und gut gepflegt. Die Idee war in der Facebook-Gruppe  “Was macht eine Stadt lebenswert” schon  “Was macht eine Stadt lebenswert” vordiskutiert worden, nun geht es um die ersten konkreten Schritte.

Denn auch wenn sich das Projekt in den Zeiten der öffentlichen Finanzknappheit zunächst utopisch erscheint, so ist es das gar nicht. Man muß es halt mal versuchen.

Beim Kick-off-Treffen (von einer Gründungsversammlung zu sprechen wäre leicht übertrieben) fand sich eine kleine, aber feine Gruppe (Uli Weber, Gerd Langmak, Evelyn Barth, Georg Watzlawek) ein, die ohne lange Vorreden die Ausgangslage analysierte, weitere Ideen und Anregungen einsammelte – und die nächsten Schritte plante.

Das ist nun der Stand der Dinge:

Das Ziel ist klar: im Stadtzentrum soll an einem öffentlich einsehbaren Platz ein Skatepark entstehen, der mit dem Skateboard, dem  BMX-Fahrrad und auch mit Inlinern genutzt werden kann. Es geht nicht um eine Profianlage mit Halfpipe, sondern um ein Trainingsfeld für möglichst viele Jugendliche.

Die Probleme: wie die Anlage in Odenthal gezeigt hat ist es schwer, eine solche Anlage in Schuss zu halten, Vandalismus und Vernachlässigung sind eine ständige Gefahr. Und allzuviel kosten darf weder Bau noch Unterhalt – denn die öffentlichen Kassen sind leer.

Das Modell: Die Stadt stellt ein Gelände zur Verfügung, Sponsoren finanzieren die Grundausstattung, durch Bannerwerbung kommt Geld für den Unterhalt herein – und eine private Initiative in Form von Paten oder eines Fördervereins sorgt dafür, dass sich die Jugendlichen selbst daran beteiligen, den Skatepark in gutem Zustand halten. Alternativ könnte ein etablierter Verein diese Rolle übernehmen.

Das Parcour-Gelände: rechts die RheinBergGalerie, links die Bahngleise, geradeaus Busbahnhof und Marktkauf, im Rücken Kops.

Die Chance: Die Stadtverwaltung plant ohnehin bereits ein Gelände für eine neue Trendsportart: Parcour. Dahinter verbirgt sich der gute alte Hindernislauf – allerdings mit ganz anderen Hindernissen und sehr viel mehr Akrobatik. Eine Sportart, die zum Beispiel auch schon von der Turnerschaft TS 79 angeboten wird.

Das Gelände: Als Platz ist dafür die bislang ungenutze Brachfläche entlang der Bahngleise zwischen Busbahnhof und Kops, parallel zur Bahnhofstraße und der RheinBergGalerie vorgesehen (siehe Foto).  Wenn dieser Plan tatsächlich realisiert wird, dann wäre eine Skate-Anlage eine hervorragende Ergänzung – und auch die Stadtverwaltung scheint dieser Idee gegenüber nicht abgeneigt zu sein.

Die nächsten Schritte: Uli Weber (RheinBergTV, alter Skateboard-Hase) hat sich bereits umgetan, Gespräche geführt und Möglichkeiten ausgelotet. Er bespricht das Projekt nun mit den Zuständigen in der Stadtverwaltung und klärt, ob es eine Chance für solch ein gemeinsames öffentlich-privates Projekt gibt.

Was wir jetzt brauchen: Interessierte, die ihr Interesse auch bekunden

  • Jugendliche, die sich öffentlich äußern und klar machen, warum ihnen ein solcher Skatepark wichtig ist – und was vielleicht ihr eigener Beitrag sein könnte; das ist vor allem wichtig, um der Verwaltung klar zu machen, dass es für das Projekt Bedarf gibt
  • Sponsoren, die einen kleineren oder größeren Beitrag oder eine Sachleistung spenden
  • Vereine, die sich eine Unterstüzung vorstellen könnten
  • Bürger, die einfach mitmachen wollen.

Kontakt:

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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