Förderverein soll Träger des Bergischen Museums Bensberg werden
Der Förderverein des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe soll in der nächsten Woche über die Übernahme der Trägerschaft des Museums beraten. Genau wie bei der Städtischen Galerie Zanders führen hier die Finanznot der Stadt und die Pensionierung von Museumschef  Wolfgang Vomm zu einschneidenden Veränderungen. Doch nach Angaben von Fördervereins-Vorsitzender Walther Schiebel hat der Vereins bereits seit Jahren den laufenden Betrieb des Museums, sonst wäre es schon vor drei Jahren geschlossen worden.  Der neue Vertrag sieht vor, dass die Stadt dem Verein das Geld für die Hälfte der bisherigen Vomm-Stelle, die halbe Stelle einer Sachbearbeiterin sowie die Kosten für Hausmeister und Reinigungskraft erstattet. Schiebel ist zuversichtlich, dass der Förderverein die neuen Aufgaben schultern kann. Allerdings wird er selbst sein Amt abgeben, sein Vize Herbert Ommer solle Vorsitzender werden.
Quelle: BLZ
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Alle Berichte über die Folgen von Vomms Pensionierung für die Villa Zanders

Keine Chance für Kompromiss bei Pflasterung der Fußgängerzone
Nachdem die Stadtverwaltung mit ihrem Konzept für die Neupflasterung der Fußgängerzone im Stadtrat keine Mehrheit gefunden hatte, lotet sie nun noch einmal Kompromissmöglichkeiten mit der Oppopsition aus – die allerdings nach Urteil der Verwaltung in eine Sackgasse gelaufen sind. Die Planungsfachleute hatten mit der SPD erwogen, das glatte Betonpflaster durch einen zwei bis drei Meter breiten geradlinigen Pflasterstreifen in grauem Granit zu ergänzen, als Ersatz für das bisherige symbolische „Strundeband“. In regelmäßigen Abständen sollen „Brücken“ aus dem Material des Hauptpflasters angedeutet sein. Doch damit ist die Regionale-Agentur, die das ganze ja finanzieren soll, nur dann einverstanden, wenn das zuständige Ingenieurbüro zustimmt.  Doch das legte ein Veto ein: Ein solcher Eingriff erfordere eine komplette Neuplanung. Damit ist diese Variante für Bürgermeister Lutz Urbach gelaufen:

„Es fällt mir schwer, ein Modell, das weder durch den Planer noch durch den Fördermittelgeber unterstützt wird, zur Abstimmung vorzuschlagen. Wir laufen Gefahr, einen großen Teil der bisher entstandenen Kosten aus eigener Tasche tragen zu müssen.“

Am 16. Mai trifft sich der Rat zur  Sondersitzung, bis dahin wird weiter gerungen.
Quelle: BLZ, KSTA offline
Weitere Informationen:
Alle Berichte über die Fußgängerzone

Landrat gibt Bergisch Gladbacher Etat nur zum Teil frei
Rolf Menzel, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises und damit der kommunale Finanzaufseher über die Städte mit einem Nothaushalt, hat die städtischen Investitionen für das Jahr 2011 freigegeben. Damit können die Reparaturen vor allem in den Schulen endlich angegangen werden.  Der Gesamthaushalt, in dem es um die besonders umstrittenen “freiwilligen Leistungen” geht, wird jedoch noch immer gepürft. Dieser Prozess solle jedoch “zeitnah” abgeschlossen werden.
Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung

Bergische Köpfe

  • Yvonne de Bark (38) ist Schauspielerin, Buchautorin und Mutter. Ihr neues Buch heißt: „Spielen macht schlau. Spaß ohne Computer & Co“, KSTA
  • Gunda Kraepelin (82) ist Mikrobiologin mit scharfem Auge – und entdeckt im Altenberger Küchengarten neuartige Pflanzen, KSTA offline
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Weitere Berichte

  • Rhein-Berg soll zum Vorzeige-Standort für erneuerbare Energien werden, dazu veranstalten sechs regionale Energieakteure den Kongress „hundertprozentig.ERNEUERBAR“ am 15. Juli. Bisher werden die guten Voraussetzungen des Bergischen Lands für Ökostrom kaum genutzt, KSTA
  • Nach drei Jahren ist für die Schüler des DBG die Zeit des Unterrichts in Containern und des Nomadentums endlich beendet, KSTA
  • Radfahrer überfällt Post in Herkenrath, BLZ, KSTA
  • Wie man mit dem Online-Einkauf in der modernisierten Rewe-Filiale an der Odenthaler Straße Zeit (aber nicht Geld) sparen kann, testet der KSTA
  • Trockenheit macht den Bauern zu schaffen, BLZ
  • Das Kleintierhaus im Tierheim Kürten ist überfüllt, BLZ

Worüber heute weder BLZ noch KSTA berichten:

  • Das Projekt Skatepark nimmt Gestalt an, iGL

Die lieben Nachbarn

  • Overath: Gemeindemitglieder wollen die evangelische Friedenskirche in Neichen vor der Schließung retten, KSTA offline

Das bringt der Tag

Aktualisierung: Was der Tag bringt

Diese Presseschau gibt den Stand am Morgen wieder. Tagsüber kommen laufend Nachrichten herein. Die greifen wir in unserem Twitterkanal i_GL auf – doch das ist etwas für Spezialisten. Aber ab sofort können Sie die Kurznachrichten hier bequem verfolgen. Falls Sie die Presseschau schon morgens lesen lohnt es sich also, im Laufe des Tages noch mal vorbei zu schauen. Falls Sie selbst twittern und ihre Meldungen hier erscheinen lassen wollen: markieren Sie ihre Tweets mit #gl1. Das reicht.



Zur Erklärung:

  • Alle Meldungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge, die aktuellsten ganz oben.
  • Automatische Aktualisierung alle 15 Minuten. Wenn Sie mit der Maus über den Kasten fahren erscheint rechts ein Schieberegler, man kann auch mit den Pfeiltasten nach unten scrollen.
  • RT steht für ReTweet ( Meldungen, die nur weitergeleitet wurden), hinter @ folgt der Absender. “RT @ksta_rbo” steht also für eine Meldung des KSTA, die aufgegriffen und an die eigenen Leser weitergeleitet wurde.

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2 Kommentare

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  1. Zum Pflaster ein Link zu Facebook: http://on.fb.me/hZv7G7

    Ich finde dass um die Wellen der Strunde viel zu viel Welle gemacht wird. Niemand, der durch die Stadt läuft, denkt dabei an die Strunde. Die Stadt selbst vergräbt ihren fleißigsten Bach am liebsten unter der Erde. Man soll den Bach entweder da raus holen und fließen lassen, oder einfach nur ein anständig begehbares Pflaster legen, das behindertengerecht ist und Schwerlastverkehr aushält. Ich halte das ganze Getue um die Strunde für scheinheilig und unsachlich. Es verzögert lediglich die Bauarbeiten.

  2. Online-Einkauf bei REWE:
    Wenn man dazu noch einen Lieferservice anbieten würde, wär das eine runde Sache. Denn nicht jeder ist mobil und Alte und Behinderte hätten damit einen Superservice. Auch wenn ich eigentlich jeden Cent umdrehen muss, wäre ich aber froh, wenn mir z.B. Getränke geliefert werden könnten. Wenn ich das einmal im Monat planen, und mit einem normalen Lebensmitteleinkauf kombinieren könnte, wäre ich bereit für so eine Lieferung zu zahlen. Innerhalb des Stadtgebietes müsste das auch günstig zu realisieren sein, wenn man eine Route zusammenstellt. Oder sofortige Anlieferungen teurer machen, als eine, bei der man ein paar Stunden oder einen Tag zu warten bereit ist.

    Super Idee das Ganze, aber vorerst nur für die ganz eiligen und motorisierten nutzbar.