In der zweiten Woche der Herbstferien besuchte eine Gruppe der IGP unsere Partnerstadt Beit Jala. Die Jugendlichen arbeiteten die Tage in einem Projekt mit Kindern und Jugendlichen des Abraham Zeltes ein Projekt, das anderer Stelle beschrieben ist (https://in-gl.de/2011/11/04/aus-der-wuste-in-den-wald/).

Auch in Beit Jala selbst erlebten die Jugendlichen die freundlichen Menschen dort..

Bei der Fotosafari durch die Partnerstadt hatten David Helten, Fabian Felder und Iskander Merizian ein besonderes Erlebnis. Angezogen von einer mit roten Kreide bemalten Stahltür fotografierten sie.

Der Besitzer der Stahltüre kam heraus und entschuldigte sich: Seine Töchter hätten den Spruch angeschrieben, als sie Englisch lernten. Ein kurzer Plausch und er lud die Jungen zu sich in die Schnitzer-Werkstadt ein. Er ist einer der traditionellen Handwerker in Beit Jala, und schnitzt Figuren aus Olivenholz.

Fabian, David und Iskander bei Olivenholzschnitzern in Beit Jala.

Dort unterbrachen alle ihre Arbeit und es gab den obligatorischen arabischen Kaffee für die Besucher aus Bergisch Gladbach. Bei dem Gespräch erfuhren die Jungen dann unter anderem , dass einer der Handwerker einer der besten Gewichtheber Palästinas gewesen ist, bevor ihn ein Unfall in der Rollstuhl zwang.

Kamele aus Olivenholz – ein Exportschlager aus Beit Jala

Die Freundlichkeit der Bewohner unserer Partnerstadt, ihre offene Art und ihre immer offenen Türen beeindruckten. Zum Abschied bekamen die Jungens geschnitzte Esel und Kamele geschenkt.

Die Tiere sind in Bergisch Gladbach übrigens schon lange bekannt: Krippenfiguren, die von Mitgliedern der christlichen Gemeinde Beit Jalas geschnitzt werden, werden schon lange hier gegen eine Spende verkauft.

Weitere Informationen:

konkulewski

Bin Lehrer an der IGP, ausgemachter Linux-Fan, Admin an der Schule auch für die Webseite und eigentlich Musiker.

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1 Kommentar

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  1. Hallo Christoph!

    Also ich schwärme immer noch von dieser Zeit und finde es immer wieder toll, mich an diese wundervolle Zeit zu erinnern. Ich hoffe, dass wir bald alle wieder gemeinsam durch die Straßen von Beit Jala laufen können und die Welt ein bisschen bunter machen können mit unseren Erzählungen und Aktionen!

    Herzliche Grüße
    Fabian