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2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

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Am 23. Mai 2013 stand das geplante Gewerbegebiet Lustheide auf der Tagesordnung der Sitzung des Planungsausschusses.  Die drei Ratsfraktionen  Bündnis 90/Die Grünen, KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft hatten einen Antrag eingebracht, mit dem folgendes erreicht  werden sollte:

  • Aufhebung aller bisherigen Beschlüsse zu der Erweiterung des Gewerbegebietes Lustheide !
  • Vollständiger Erhalt des Waldes zwischen dem Waldweg und der Bundesautobahn !
  • Erhalt eines 10 m breiten Waldstreifens zwischen Erweiterungsfläche und Waldweg !
  • Keine eigene [öffentliche] Erschließungsstraße für das Erweiterungsgebiet !
  • Maximale Ausdehnung der Erweiterungsfläche in Richtung Wasserdelle soll die Grundstückslinie Lustheide 77 sein !

Die Bürgerinitiative begrüßt diesen Antrag der drei Fraktionen und bedankt sich ausdrücklich im Namen aller beunruhigten Anwohner für diese Initiative.

Zunächst nahm die Verwaltung zu dem Antrag Stellung. Sie legte dar, sich mit der Fa. Gahrens & Battermann immer noch in Gesprächen wegen der Erschließung zu befinden und verwies auf die Zeit nach der Sommerpause. Bei der nächsten Sitzung am 16. Juli 2013 könne man allerdings nur mit ergänzenden Informationen seitens der Verwaltung rechnen, aber noch nicht mit konkreten Plänen. Die Verwaltung schlug schließlich eine Vertagung des Antrags vor.

Diesem Vorschlag folgte die SPD und stellte den Antrag auf Vertagung  auf die nächste Zusammenkunft des Planungsausschusses am 16. Juli 2013.

Die FDP betonte zwar, im Grundsatz dem Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, KIDitiative und Freie Wählergemeinschaft zustimmen zu können, empfahl aber ebenfalls die Vertagung.

Auch die CDU schloss sich dem Vertagungsantrag an, brachte jedoch in ihrer Stellungnahme zum Ausdruck, nicht mehr auf dem großen Plangebiet zu bestehen und keiner Bebauung hinter der Wohnanlage Lustheide 93-105 zuzustimmen. Allerdings brachte sie auch eine Verschiebung des Waldweges in Richtung Autobahn ins Gespräch.

Die LINKE erteilte der Planung eine eindeutige und umfassende Absage und votierte gegen eine Vertagung.

Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP wurde der Antrag schließlich vertagt.

Uns Bürgern stellen sich Fragen. Wir wissen, dass alle Politiker in Rat oder Gremien eine verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben und wir schätzen dies sehr. Die Bürgerinitiative hat sich in vielen Gesprächen mit ihnen immer wieder konstruktiv einbringen können. Sie steht auch weiterhin zur Verfügung.

Warum wird das Verfahren von der Verwaltung unnötigerweise zeitlich immer weiter geschoben? Es liegt im Interesse aller Bürger, dass die Politik der Verwaltung endlich eine klare Linie vorgibt.

Weitere Informationen:

Lustheide

[leer]

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