Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Ein Kommentar zu “Urbach will 7,1 Millionen Euro mehr für Personal”

  1. Mal ein paar Fakten:
    1. In der Zeit, in der ich Verantwortung in Bergisch Gladbach trage, hat es Stellenzusetzungen vor allem in zwei Bereichen gegeben:
    a) Sozialarbeiterinen und Sozialarbeiter (10,5 Stelllen): Leider machen die gesellschaftlichen Veränderungen auch vor unserer Stadt nicht Halt. Wir haben steigende Fallzahlen im Bereich der Hilfe zur Erziehung.
    b) Feuerwehr/Rettungsdienst (21 Stellen): Diese Stellenzusetzungen sind überwiegend dadurch begründet, dass es ein Urteil auf EU-Ebene gibt, dass es den Feuerwehrkollegen nicht mehr erlaubt ist, mehr als 48 Stunden in der Woche zu arbeiten. Bisher haben sie aber mehr gearbeitet. Dieses Thema gibt es bei allen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften – siehe https://www.google.de/#q=feuerwehr+opt+out
    2. Sieht man von diesen insgesamt 31,5 Mehrstelllen im Bereich Sozialarbeit und Feuerwehr ab, so haben wir in der Verwaltung mehr Stellen abgebaut als neu eingerichtet, nämlich 17 Stück (31 Stellen wurden gestrichen, 14,5 kamen neu dazu).
    3. In den vergangenen Jahren gab es einen Personalkostendeckel. Dieser wurde nicht nur eingehalten, sondern über die kompensierten3,823 Mio Euro Mehrkosten aus Tarifsteigerungen etc. hinaus wurden insgesamt über die drei Jahre hinweg weitere gut 3 Mio Euro eingespart (2010: 2,056 Mio Euro, 2011: 970.000 Euro und 2012: 151.000 Euro). Siehe Mitteilungsvorlage Drucksachen-Nr. 0506/2013 bei http://www.bergischgladbach.de/ratsinformationssystem.aspx
    4. Die Erhöhungen zum Jahr 2014 ergeben sich zum wesentlichen aus der Erhöhung der laufenden Bezüge (2,1 Mio Euro), der Bildung von Rückstellungen wegen eines neuen Gutachtens der Versorgungskasse, Beihilfe, Überstunden- und Urlaubsrückstellungen (1,9 Mio Euro), der Bildung einer Rückstellung für das Risiko, dass das Besoldungsanpassungsgesetz rechtswidrig ist (ca. 1,7 Mio Euro) und 1,29 Mio Euro wegen neuer Stellen – diese sind hier einzeln aufgelistet: https://in-gl.de/…/urbach-will-75-millionen-euro-mehr…/
    5. Wer lesen kann, ist echt im Vorteil: Aus dem Vorbericht zum Haushalt (Seite 19): “Eventuelle Mehraufwendungen im Rahmen der Stellenplanberatungen für das Jahr 2014 sind in den Ansätzen bisher nicht berücksichtigt. Sie müssten ggf. im Rahmen der Änderungsliste zum Haushaltsentwurf zusätzlich eingeplant werden.” – Das war also angekündigt – und nichts anderes ist nun geschehen.

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