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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

3 Kommentare zu “Update: Das ist Sache – in Sachen Stadtwerke”

  1. Grüße Sie, Herr Watzlawek,

    insgleichen Danke für den ausführlichen Bericht.

    Allerdings:
    Sind im Rat der Stadt nicht auch die Freien Wähler und die KIDitiative vertreten?

    Die kommen in ihrem Bericht nicht vor (obwohl genauso groß bzw. klein als die Linke), werden nicht einmal in der zusammenfassenden Abstimmungsübersicht erwähnt
    (und abgestimmt werden sie doch auch haben).

    Denn gerade bei der KIDitiative, mag sie auch nur eine kleine Fraktion sein,
    hat man sich intensiv mit BGL´s großem Energieprojekt beschäftigt.

    Und vor dem Hintergrund zum letzten, sozusagen appellativen Satz Ihres Berichts:
    „Und dass das Angebot der RheinEnergie das lukrativste ist, daran gibt es keinen Zweifel.“

    Dass mit dem nicht vorhandenen Zweifel bleibt wohl eine Glaubens- und Prioritäten-Frage.
    Gerade die allzuflotten Geschäfte und Geschäftchen mit kommunalen Ausver- und/oder Rückkäufen der vergangenen Jahre zeigen zweifelsfrei nur eines:
    Zweifel sind v.a. dann angebracht, wenn schnelle und hohe Gewinne gegen nicht unbeträchtliche Zugeständnisse versprochen werden.

    In dem Sinne:
    Besser einmal mehr nachgedacht und v.a. kritisch-konstruktiv geprüft,
    als dass hinterher verschenkte Chancen beklagt
    und ungewollte Suppen ausgelöffelt werden müssen.

    HGU

  2. Lieber Herr Peter Baeumle-Courth,

    mit Speck fängt man Mäuse. Der Rat hatte einstimmig beschlossen, dass man eine Mehrheitsbeteiligung anstrebt. Bisher hat der Stadtrat diese Entscheidung nicht aufgehoben. Dazu kommen Fragen der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Alle diese Punkte sind miteinander verbunden, denn sowohl die Frage der Mehrheitsbeteiligung als auch die Frage der Nachhaltigkeit kann und wird sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit und Steuern auswirken.
    Der Energiemarkt ist stark in Bewegung. Mehrere Energieunternehmen sind in den letzten Monaten in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und es gab sogar Insolvenzen und immer mehr Bürgerinnen und Bürger suchen sich günstigere Anbieter. Die Unternehmen, welche nachhaltig und solide wirtschaften werden auch langfristig am Markt bestehen können. Große Risiken, die große Gewinne versprechen, können diese Versprechen oft nicht oder fast nie einhalten. Man sollte sich davon nicht von der “Goldgräberstimmung” blenden lassen. Kleiner Versprechen haben zum Glück auch geringere Risiken und man kann mit ihnen langfristig doch sein Ziel erreichen, statt kurzfristig abzukassieren.

    Wie sie richtig schreiben, darf man sich nicht von den Nebelkerzen einräuchern lassen!

    mfg,

    Tomás M. Santillán

  3. Lieber Herr Watzlawek,

    besten Dank für die gute Zusammenstellung.

    Kurz ergänzend zwei Anmerkungen: Der Begriff “lukrativ” in Zusammenhang mit dem aktuell vorliegenden Angebot der RheinEnergie / Belkaw ist interpretier- und diskutierbar. Ebenso sind die von der RheinEnergie selbst vorgelegten Zahlen über ihren eigenen Unternehmenswert (!) nun auch erst einmal Gegenstand einer intensiven Prüfung.

    Der zweite Punkt wurde von Herrn Steinbüchel angesprochen, wird aber leider von vielen im Rat nicht stark genug gewichtet: der sog. steuerliche Querverbund zum Ausgleich von Defiziten im Bäderbereich wird nur funktionieren, wenn die Stadt (direkt oder indirekt) eine Mehrheit (also 50,1% oder mehr) halten wird. In Diskussion stehende, dazu auch noch zeitlich befristete Ausgleichszahlungen seitens der RheinEnergie sind hier eine der mehreren Nebelkerzen, von denen sich bedauerlicherweise manche Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat einräuchern lassen.

    Ich bin gespannt, wie die neuen Zahlen zur Belkaw nach der unabhängigen Prüfung aussehen werden…

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