Am Dienstag, 4. Februar 2014 tagt um 17 h im Bensberger Rathaus wieder der Ausschuss mit dem langen Namen (ASSG – Ausschuss für Stadtentwicklung, demografischen Wandel, soziale Sicherung, Integration, Gleichstellung von Frau und Mann).

Interessanter Tagesordnungspunkt dabei: die (ausführliche) Vorstellung der Umweltverträglichkeitsstudie L 286 Ortsumgehung Bergisch Gladbach/ Refrath – alias Autobahnzubringer über den Bahndamm.

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Diese Umweltverträglichkeitsstudie, man könnte sie auch “Unverträglichkeitsstudie” nennen, wird zwar auch im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr (AUKV) am Mittwoch ebenfalls thematisiert, allerdings aus Kostengründen nur im o.e. ASSG am Vortag ausführlich vorgestellt werden.

Das ist dem Einen oder Anderen wahrscheinlich auch lieber so, denn der ASSG ist CDU-geleitet während der AUKV “grün” ist.

Interessant ist natürlich auch, was sich an Faktischem seit der Verkehrsuntersuchung von 2010 getan hat. So wurde beispielsweise direkt auf der für die hier diskutierte Autobahnzubringer-Variante benötigtem Grund ein namhaftes Autohaus erweitert. Angesichts solcher Fakten, den gravierenden Auswirkungen sowie der immensen Summen, die aufgebracht werden müssten, fragt man sich, was das murmeltiertagähnliche Wiederaufkochen der Diskussion soll. Sollte wirklich schon wieder Wahlkampf sein? – Die Abbildungen zeigen einige wenige Ausschnitte aus der hier erwähnten Studie.

Bahndamm text 1
bahndamm text 2
bahndamm text 3
Bahndamm text 4

Wer sich mit eigenen Augen und eigenen Ohren zu (einigen) Ergebnissen dieser Studie (aus Verwaltungssicht) informieren möchte, ist herzlich eingeladen: der ASSG tagt – ebenso wie der AUKV am darauffolgenden Tag – öffentlich.

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Dieser Beitrag erschien zuerst im pebaco-Blog

Peter Baeumle-Courth, wohnhaft in Moitzfeld, beruflich tätig an der FHDW (Fachhochschule der Wirtschaft). Mehr unter baeumle-courth.eu oder im Blog blog.baeumle-courth.eu. Seit 2004 Mitglied des Rates der Stadt Bergisch Gladbach; seit Juni 2014 (3.) stellvertretender Bürgermeister.

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