Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

ist gebührend ratloser Bürger, gelegentlicher Zaungast am Spielfeldrand, findet interessante Gespräche ohne Scheuklappen inspirierend und bewahrt sich den Reiz (manchmal auch fassungslosen) Staunens als Mittel geistiger Ausgeglichenheit.

11 Kommentare zu “Zwei Lokalflughäfen für Herrlisch Raubach”

  1. Josefa Mathilde Hasenfuss-Korupcky. Das ist mein Name. Jawoll so heiße ich.

  2. Sehr richtig, Trutzi!
    Wir brauchen mehr Platz für Gewerbe. Naturgucken kann man auch auf Majorka. Ausserdem haben wir hier noch Bäume genug für uns. Kucken Se doch mal aus dem Fenster, alles grün. Immer diese Miesmacher, die nur herummmäkeln. Dann sollen Sie doch mal selber machen und all die schwere Verantwortung, die wir und unser Bürgermeister tragen, schultern MÜSSEN, mal selber übernehmen.
    Da würden diese Leute sich aber wundern.
    Unser Trutz ist der Beste!

  3. Sehr geehrte Frau Wirrkopf,

    Sie gehören zu den Bürgern, die ein Meister sich wünscht!
    Denn “Bahn frei dem Aufschwung” lautet die Devise für unseren Platz im Landluftraum!

    Und jetzt, wo es mir gelungen ist, den Plattenstreit in Herrlisch Raubach,
    alle Parteien versöhnend und zur neuen Plattenunion zusammenführend,
    zu beenden, jetzt kann und darf und muss er nur heißen:

    “Aufschwung schnell und pur braucht keine Bäume,
    sondern Bürger, die sägen, roden und planieren,
    so entstehen des großen Wachstums gold´ne Räume
    und lassen Herrlisch Raubachs Reichtum explodieren!”

    Sehen Sie, auch ein Bürgermeister, der den Realitäten fest ins Auge sieht,
    kann im Herzen doch zugleich ein großer Dichter sein.

    Ihr
    Trutz Altwasser

  4. Jetzt verstehe ich! Das ist die Erklärung für die ganzen Rodungen, denen ich bei meinen Wanderungen immer wieder begegne. Die Bürger haben mit dem Kahlschlag schon begonnen. Zwischen Kebborn und Huckelberg sowie zwischen Damenstrunden und Stumpfe werden die ersten Wälder platt gemacht. Sind wohl doch einige Kurven in der Landluftbahn vorgesehen. Vielleicht sind Haltestellen eingeplant? Dem muss die Natur natürlich weichen. Ganz klar!

  5. eine schöne aussicht hätte man von einer seilbahn, die queer und parallel zu der start-land-bahn-WEST im dann ja doch freien luftraum verkehren könnte.
    fördermittel gibt es aus den EU-fonds für das recycling von ausrangierten ski-liften aus erodierten alpinisten-hochburgen, die dem klimawandel zum opfer gefallen sind. (im all-inclusive paket sind als dreingabe auch noch irreparable ski-kanonen für das ski-gebiet motzkamp-bärbeissig enthalten)

  6. Schöne Aussichten sind das ja.
    Und das auch noch klammheimlich am Weiberfastnachtdonnerstag zu proklamieren. Unerhört!
    An diesen wichtigsten, heiligen Tagen des Jahres sind die Bürger doch mit anderen Dingen proaktiviert. Jetzt hat doch niemand Zeit das Thema zu problematisieren.
    Warum werden solche Finanzhämmer immer während der Saturnalien propubliziert? Wer hat das alles eigentlich, wirklich – als mastermind – projektiert?
    Sic! So ergeht es den kleinen Planeten, die den Sonnengottkönig elliptisieren und in seine Protuberanzen geraten…sol invictus!
    Aber wo pleipt das Positive Herr Ullmann?

  7. Schon auf dem Sprung in einen unbefristeten Dienstleistungsvertrag mit der durch Sie respektabel repräsentierten “Feldhamster-Leasing GoH”, stolpere ich just und gerade noch rechtzeitig über das “GoH” = “G esellschaft / G ewinn / G ier o hne H aftung”??!

    Also Herr Wagner, so etwas ausgerechnet von Ihnen?! Da werden dann doch Ansätze kritischer Bedenken wach, die nur durch, sagen wir, besondere Zuwendung, noch im Zaume zu halten wären.

    Ein passabel dotierter Beratervertrag, im Sinne der Förderung des konstruktiven Kommunikationsflusses zugunsten des gemeinsamen Projektes und vor allem zum Wohle aller Bürger, würde gewisse Irritationen überwinden helfen und hätte durchaus bindende Überzeugungskraft.

    Was übrigens und apropos “Schildbürgerstreich” jenen berühmten Verwaltungsbau zu Schilda betrifft: Auch da war es ein “unvollständiger Einblick in die Materie”, der letztlich zu den nachmalig legendär gewordenen Baumängeln führte …

    Wobei ich – und gerade in meiner Eigenschaft als künftiger Projektberater – weit davon entfernt bin, das Lokalflughäfen-Projekt zu Herrlisch Raubach mit einschlägigen Unternehmungen unserer langjährig verbundenen Partnerstadt Schilda in Verbindung zu bringen …

  8. Alle Achtung ! Literarisches Highlight ! Gibt es schon Ullmanns gesammelte Werke ? Aber Vorsicht, manchmal erscheint etwas nur als Schildbürgerstreich weil man nur einen unvollständigen Einblick in die Materie hat.

    ps: Biete der Contra-Seite zu obigem Projekt die Dienste meiner Internetfirma “Feldhamster-Leasing GoH” an . Preisliste :
    Feldhamster (gebraucht,mit Einsatzerfahrung)=43,-€/Stück u. Monat,
    Juchtenkäfer (diesjährig geschlüpft, Stuttgarter Stamm) 9,50€/Stück u.Monat sowie Rotmilan (windradgeschreddert,tiefgekühlt) =38,-€/ Stück (hier aber keine Rücknahme, Verbleib beim Kunden)

  9. Ein allzu durchsichtiges Manöver angeblicher Naturschützer, um dieses innovative Zukunftsprojekt weiter zu torpedieren! Da laufe ich doch grün an, wenn ich das lese. Nein, Herr Mannull, die Investoren und die Stadt haben wahrhaftig genug Kröten … – natürlich keine DIESER Kröten! – geschluckt, als das man jetzt noch bereit wäre, sich weitere Flöhe ins Ohr, pardon, wollte sagen: Läuse in den Pelz hüpfen zu lassen! Und übertreiben Sie´s nicht: Der Bürger will den Aufschwung, jetzt! Deshalb sind bei weiteren Störmanövern Übergriffe sowohl auf die Hüpfkröte als auch den Schwanzfloh, oder wie immer diese Viecher heißen, nicht auszuschließen.

  10. Für den Oberschlundischen Naturbutzschund muss ich darauf hinweisen, dass es sehr gefährlich sein kann, wenn durch eine direkte Landverbindung die immer sehr hungrige Mittelschwanz-Kröte direkt auf den ostrheinischen Riesen-Hüpffloh – bekanntlich ein Tier auf der roten Liste! – Zugriff nehmen und diesen verspeisen kann. Wir fordern daher Krötenschutzzäune und Hüpffloh-Rückzugsgehege!

  11. Es ist mir eine Ehre, der erste Gratulant zu sein. Grandios! Das Bürgerportal hat mit diesem Artikel eine neue Dimension erreicht.

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