Als Fortsetzung der letzten Wanderung sind wir heute bis Herrenstrunden mit dem Bus gefahren, zur Strundequelle gegangen, um dort unsere Wanderung wieder aufzunehmen. Irgendwann wollte ich irgendwo wieder in den Bus steigen und zurückfahren. Ungefähr bis Spitze reichen meine Ortskenntnisse aus, aber heute würden wir wohl erst hinter Dürscheid wieder auf die L286 stoßen um eine passende Haltestelle zu finden. Darum hab ich eine Wanderkarte mitgenommen. Das erwies sich als sinnvoll.

Die Strundequelle

Zu Beginn verliefen etliche markierte Wanderwege parallel, im Laufe der Strecke war es aber dann die Raute mit einer 9 drin (zu Beginn auch nur die Raute ohne die 9), die unsere Wegmarkierung wurde und uns auf einem schönen Rundweg bis Biesfeld führte. Anhand der Karte konnte ich  auch die gesamte Weglänge auf ca. 8 km beziffern. Für diese 8 km haben das BamBam und ich 4 Stunden gebraucht. Unser übliches Tempo. Insgesamt waren wir inklusive der Busfahrten 6 Stunden unterwegs. Bei bestem Kaiserwetter, also ein rundum gelungener Tag.  Einkehrmöglichkeiten gab es aber erst in Biesfeld. Unterwegs war nur eine Schutzhütte. Wasser für den Hund gibt es genug, aber man sollte für sich selbst auf jeden Fall zu Trinken mitnehmen und ein Imbiss ist auch nicht schlecht.

Wer mag, kann uns jetzt anhand der Fotos auf dem Weg begleiten:

kurz davor biegt dieser Weg ab, dem wir folgten.
Die Raute. Ich war auf der ganzen Strecke nicht sicher, ob diese Markierung und die Raute mit der 9 drin ein und der selbe Weg sind. Aber an Stellen wo ich unsicher wurde, bin ich dieser leeren Raute gefolgt und es hat immer gepasst.
An dieser Stelle muss man die L286 überqueren, das ist nicht ganz ungefährlich, weil dort sehr schnell gefahren wird.
Das Wegekreuz dient wohl der Besinnung. Der kaum noch lesbare Text ist ein Sinnspruch, ich habe ihn nicht lesbar fotografieren können.
Darüber habe ich mich sehr gefreut. Mit BamBams Vorgängerhund habe ich die Höhle einmal vergeblich gesucht,
weil sie nicht ausgeschildert war.
Der Trampelfpad, der neben dem Schild den Berg hinauf kraxelt, ist nicht ungefährlich. Ich habe mir viel Zeit gelassen,
um nicht zu stürzen, aber es hat sich gelohnt.
Weil ich so langsam war, war der Hund immer weit voraus
und fand die Höhle als erster.
Sie ist noch verschlossen, weil in der kalten Jahreszeit dort Fledermäuse überwintern.
Das Schild hätte ich besser gelesen, bevor ich in die Höhle hineingeblitzt habe.
Aber die “Mieter” waren wohl grad nicht anwesend. Glück gehabt.
Diese unterhöhlte Baumgruppe ist eine weitere Sehenwürdigkeit, direkt neben der Zwergenhöhle.
Der Hund als Größenvergleich.
Der Rückweg über die Wiese …
… erschien mir ungefährlicher als der Hinweg zur Höhle.
Aber man muss über Stacheldraht klettern, die Wiese ist rundherum eingezäunt.
Wieder zurück auf unserem eigentlichen Wanderweg, …
… wurde das BamBam ein bisschen bespaßt,
… dann ging es weiter nach Unterthal.
Das Jungviet tobte voller Lebensfreude über die Wiese.
Es wurde richtig warm.
Das sah nach Kahlschlag aus.
Da vorne mussten wir dann links abbiegen.
Ein kurzes Stück Weg liefen wir auf Asphalt. Ganz hinten verläuft die Straße von Spitze nach Herweg.
Vor dem Wald bogen wir rechts ab.
Noch ein Blick in die Gegend,
… bevor uns der Wald umfängt.
Raus aus der Matsche und weiter zu den Häusern.
Unsere Markierung war hier verwirrend. Sie war oben am Hang auf unserem Weg, aber auch unten am Hang. Wir sind oben geblieben…
… und gelangten zu den Häusern. Dem Weg nach rechts folgend,
… vorbei an der Blechgans,
… erreichten wir die Straße und gingen rechts, Richtung Spitze.
Bis zu dieser Einmündung bei der Fa. Kreiser.

Hier hätten wir weiter nach Spitze gehen und dort den Bus nehmen können. Aber der Tag war noch lang, das Wetter immer noch schön, wir beide immer noch munter darum wollten wir noch nicht zurück. Für die Fortsetzung des Weges bis Biesfeld gibt es einen weiteren Eintrag, das wird hier sonst zu lang.

Dieser Text erschien zuerst im GL-Blog.

Weitere Informationen:

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Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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