Warum kommt es in unserer Stadt immer wieder zu dem bekannten Wildwuchs, diesem Flickwerk und den Bastelarbeiten, diesen Ad-hoc-Entscheidungen, dieser Planlosigkeit? Es ist sehr einfach: Es gibt keinen verbindlichen Flächennutzungsplan, keine verbindliche Bauleitplanung, keine Gestaltungsrichtlinien. Und das seit Jahrzehnten. So entscheiden Investoren und der ausgefallene Geschmack Einzelner über die Gestaltung der Stadt.

Doch nun gibt es einen neuen Anlauf: Für Donnerstag, 12. Juni, 18 Uhr lädt der Arbeitskreis „Baukultur“ von Stadtplanern und Architekten zu einer Diskussion über einen Gestaltungsbeirat für Bergisch Gladbach in den Bensberger Ratssaal ein. Aus diesem Anlass kann es hilfreich sein, einige markante Scheußlichkeiten in Erinnerung zu bringen. Wir zeigen Beispiele von 1996 und 2012 aus der  Ausstellung „Alltagsästhetik – Jenseits des Konsums“.  Dazu ein paar Scheußlichkeiten aus jüngster Zeit.

Wer hat jetzt noch Zweifel, dass Bergisch Gladbach einen Gestaltungsbeirat benötigt?

Weitere Informationen: Alle Beiträge zum Gestaltungsbeirat

Klaus Hansen

ist Fotograf, Designer und Kommunikationsberater.

Nehmen Sie an der Konversation teil

4 Kommentare

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  1. Bei der Diashow gab es ein technisches Problem. Ist jetzt behoben, danke für den Hinweis.

  2. Der Schandfleck Lindex wurde ersetzt durch den Schandfleck RheinBerg-Galerie. Das alte Schieferhäuschen kann ja wohl als Schandfleck nicht gemeint sein, oder? Ich würde es ungerne verschwinden sehen.

  3. Jahrzehntelanger CDU-Klüngel zum Wohle privater Taschen hinterlässt eine hässliche Spur der Verwüstung