Anna Staub-Herzog, Lutz Urbach und Stephanie Witt-Loers mit den Kindern des Projekts „Leben mit dem Tod”

„Trauer ist schon für viele Erwachsene eine große Herausforderung. Für Kinder gilt dies umso mehr. Vor allem bleibt oft in der Trauer nur eine große Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Menschen dazu zu ermuntern, über Probleme zu reden, ist Teil meiner Lebensphilosophie und meines Berufes als Kommunikationsberater. Deshalb unterstütze ich gerne dieses Projekt des Deutschen Roten Kreuzes“, begründet Ferdinand Linzenich seine Motivation, sich für das DRK-Projekt „Leben mit dem Tod“ einzusetzen.

In dem Projekt „Leben mit den Tod“ finden trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien Unterstützung, sowie Zeit und Raum ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Hier haben sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und das Erlebte durch kreative Impulse zu verarbeiten.

Wie wichtig dies ist, weiß auch Bergisch Gladbachs Bürgermeister Lutz Urbach: „Häufig fehlen den ebenfalls belasteten Angehörigen in ihrem unmittelbaren Umfeld die Kraft oder die Erfahrung, diese jungen Menschen feinfühlig zu begleiten. Manche haben keine Familie, keine Angehörigen mehr. Wie schön, dass Stephanie Witt-Loers und ihr Team vom DRK hier eine fundierte und qualifizierte Hilfestellung bieten.“

Kinder- und Familientrauerbegleiterin und Fachautorin Stephanie Witt-Loers, sowie die Trauerbegleiterin und Sozialarbeiterin Anna Staub-Herzog begleiten die Kinder während der schwierigen Zeit der Trauer. So erfahren sie Gemeinschaft und dass sie mit ihren Gedanken, Gefühlen und Sorgen nicht alleine sind.

Für Mechthild Münzer, die dieses Projekt bereits im Jahr 2011 als damalige Leiterin des DRK-Familienbildungswerks gemeinsam mit dem Institut Dellanima initiiert hat, ist die Unterstützung eine Herzenssache. Aus persönlicher Erfahrung weiß sie, „wie wichtig es ist, mit der eigenen Trauer, den eigenen Gefühlen und Verlustängsten zu leben.“ Eine Unterstützung als ehrenamtliche Helferin, Fürsprecherin und ideeller Projektpate war für sie daher selbstverständlich.

Genauso wie für Helene Hammelrath, Sylvia Zanders und die Labbese. Gemeinsam stellen sie sich in den Dienst der guten Sache und unterstützen das Projekt „Leben mit dem Tod“ als prominente Fürsprecher.

Stephanie Witt-Loers und ihr Team freuen sich über weitere Projektpaten, Unterstützer und Spender

Die Projektpaten:

Helene Hammelrath, SPD-Landtagsabgeordnete:
„Ein wichtiger Teil des Abschieds ist die Trauer – Kindern in dieser schwierigen Stunde ihres Lebens zu unterstützen, ist von großer Bedeutung. Die Verarbeitung des Schicksals in ihrem Leben ist wichtig, damit sie Kraft für die Zukunft gewinnen und sich gesund weiterentwickeln können. Das behutsame und fürsorgliche Miteinander ist mir ein besonderes Anliegen. In meiner Kindheit habe ich selbst die Erfahrung des Verlusts eines geliebten Menschen machen müssen und war dankbar für jede Unterstützung, die ich erhalten habe. Deshalb bin ich Patin des Projekts „Leben mit dem Tod“, weil jedes Kind diese behutsame und fürsorgliche Unterstützung braucht.“

Ferdinand Linzenich, Kabarettist und Kommunikationsberater:
„Trauer ist schon für viele Erwachsene eine große Herausforderung. Für Kinder gilt dies umso mehr. Vor allem bleibt oft in der Trauer nur eine große Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Menschen dazu zu ermuntern, über Probleme zu reden, ist Teil meiner Lebensphilosophie und meines Berufes als Kommunikationsberater. Deshalb unterstütze ich gerne dieses Projekt des Deutschen Roten Kreuzes.“

Mechthild Münzer, ehemalige Leiterin des DRK-Familienbildungswerks:
„Ich bin gerne Projektpatin, weil ich die Erfahrung gemacht habe, wie wichtig es ist, mit meiner Trauer, meinen Gefühlen und Verlustängsten zu leben. Ich habe vor einigen Jahren meinen Bruder an Aids verloren. Die lange Zeit seiner furchtbaren Krankheit hat mich und meine Familie sehr belastet. Nach seinem Tod habe ich große Unterstützung in Trauergruppen der Deutschen Aidsstiftung erfahren. Nur so, konnte ich meiner Trauer den Raum und die Zeit geben, um über den Verlust hinwegzukommen.“

Lutz Urbach, Bürgermeister Bergisch Gladbach
:
„Leben mit dem Tod“: Dieses Thema betrifft jede Familie – irgendwann einmal. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Tod manchmal schleichend, manchmal mit Wucht in Familien bricht. Alles ist plötzlich anders. Viele Betroffene sind sprachlos, fühlen sich überrannt und ohnmächtig. Jeder muss seinen eigenen Weg zum Trauern finden, wobei Kinder und Jugendliche oft andere Wege finden als Erwachsene. Schlimm ist es, wenn sie keinen Weg zur Trauer und keine Unterstützung finden. Häufig fehlen den ebenfalls belasteten Angehörigen in ihrem unmittelbaren Umfeld die Kraft oder die Erfahrung, diese jungen Menschen feinfühlig zu begleiten. Manche junge Menschen haben keine Familie, keine Angehörigen mehr. Wie schön, dass Stephanie Witt-Loers und ihr Team vom DRK hier eine fundierte und qualifizierte Hilfestellung bieten. Kinder und Jugendliche werden in Gruppen oder auch einzeln betreut – gerade so, wie sie es benötigen. Auch die Angehörigen erfahren Begleitung im Umgang mit dem trauernden Kind oder Jugendlichen. Ein wunderbares Projekt von Menschen für Menschen; es schafft neues Vertrauen, neue Sicherheit, neue Zukunft. Das unterstütze ich sehr gerne!

Norbert Wielpütz, Labesse:
„Lachen und weinen gehören zusammen. Man muss herzlich lachen und herzlich weinen können. Beides befreit und für beides muss man sich nicht schämen. Auch wenn die Labbese meist auf lachende Menschen treffen, so ist uns doch bewußt, dass es Schicksalsschläge gibt, die erst nach langer Zeit ein verhaltenes Lächeln zulassen. Aber es geschieht und das ist gut so. Gerne unterstützen wir das Projekts „Leben mit dem Tod“ und wünschen allen Menschen die einen schweren Weg gehen müssen ein Lächeln.

Sylvia Zanders
:
„Ich unterstütze das Projekt „Leben mit dem Tod, damit trauernde Kinder und ihre Familien auf ihrem schweren Weg nicht allein sind. Ich wäre selbst schon froh um eine solche Unterstützung gewesen.“

Weitere Informationen zum Projekt erteilt Stephanie Witt-Loers:
Institut Dellanima, St. Antonius-Straße 10, 51427 Bergisch Gladbach
Telefon: 02204-4817096, E-Mail: info@dellanima.de
www.dellanima.de, www.rhein-berg.drk.de

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