Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) rückt den Fußgängerverkehr in den Vordergrund, der mindestens so wichtig sei wie der Radverkehr. Und keineswegs ungefährlich. Von 1000 Fußgänger der sogenannten Werktagsbevölkerung (unter Berücksichtigung der Pendler) verunglückten im vergangenen Jahr bundesweit 3,9 Menschen. Herne hat unter 81 „Großstädten“ mit 2,4 Verunglückten den besten Wert.

Gemessen daran schneidet Bergisch Gladbach mit einer Quote von 3,52 Prozent noch einigermaßen gut ab. Bedenklich ist aber die Entwicklung: in den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der verunglückten Fußgänger hier von 38 auf den Spitzenwert von 60 im vergangenen Jahr gestiegen. Und das trotz aller Bemühungen von Stadt und Polizei um mehr Verkehrssicherheit.

In seinem Report „Städtecheck 2014“ stellt der VCD nicht nur die Zahlen dar, sondern schildert auch sehr ausführlich, wie es in einigen Modellstädten wie zum Beispiel Krefeld gelungen ist, die Sicherheit im Verkehr zu verbessern. Für Fußgänger. Aber nicht nur.

Vielleicht eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich derzeit in Bergisch Gladbach mit dem Thema Verkehr, Mobilität und Demographie beschäftigen. Hier gibt es den kompletten Report zum Download.

Datix

Zahlen, Tabelle, Grafiken sind mein Metier. Weil mich interessiert, was sich hinter dem ganzen Datensalat verbirgt.

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