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Hier veröffentlichen die Ratsfraktion und der Parteivorstand der FDP Bergisch Gladbach ihre Beiträge. Kontakt: Anita Rick-Blunck, Parteivorsitzende. Mail: rick-blunck@fdp-bergischgladbach.de

2 Kommentare zu “So wird Verkehr zwischen BGL und Köln entlastet”

  1. “Auch muss man über eine neue Förderungsstrategie in den Gewerbegebieten nachdenken, die moderne Dienstleistungsunternehmen anzieht, die weniger Fahrzeuge über unsere Straßen jagen.”

    Da sind sie die linken bereits außerordentlich erfolgreich drin, siehe Flüchtlingsindustrie.
    Am Ende ist DE Deindustrialisiert, wir alle Anlageberater, Unternehmensberater, Handyverkäufer oder Flüchtlingshotelie.
    Ich weis nur nicht ob das so gut für die Migrationsindustrie ist wenn die Neuen erfahren dass sie hier nicht Autofahren dürfen und die Beruflichen Karriereaussichten sich auf Berater beschränken. Naja was soll‘s, darauf erst mal einen Ouzo.

    Verschon mein Haus, zünd andere an bedeutet bei den linken, ich Fackel die Bude am liebsten selbst ab.
    Und das nur weil die FDP die Verkehrsbelastung besser zu verteilen sucht.
    Sehr bedenklich.

    “Dass die FDP sich mit Lösungen befasst ist “dümmlich nett” “.
    Passivität ist glücklicherweise nur bei den Linken zentrale Parteiideologie.:-))

    Noch nen schönen Tag allseits.

  2. Der Vorschlag der FDP ist eine politische Show und tatsächlich sachlich nicht durchdacht. Wenn man sich länger als 3 Minuten damit beschäftigt findet man schnell mehrere Punkte, die den Vorschlag als dass outen was es ist.

    – Die vorgeschlagene Trassenführung führt durch Naturschutzgebiet. Auch wenn es „nur“ am Rande ist, ist es Naturschutzgebiet. Um das Naturschutzgebiet im Gierather Wald liegen ansonsten Häuser, die man platt machen müsste, wenn man nicht an den Wald ran will. Selbst wenn man die Trasse auf dem Waldrand bauen würde, würden sich die dortigen Anwohner nicht sehr darüber freuen, wenn plötzlich eine von LKWs stark befahrene Straße an ihren Häusern vorbeiführen würde. Auch oder gerade weil dann eine 3 Meter hohe Schallschutzwand am Gartenrand stehen würde.

    – Ein weiteres Problem, was auf dem Plan erkennbar ist, ist der städtische Friedhof Gronau. Die Trasse führt direkt hindurch und über die Gräber hinweg. Das könnte man sicher politisch lösen, aber dieser Teil des Friedhofs ist erst kürzlich angelegt worden und auch die Angehörigen der Verstorbenen haben vertragliche zugesicherte Rechte, welche Jahrzehntelang wirken. Die FDP hat das bei ihrer Radtour offenbar übersehen, weil ja nicht mit dem Rad auf den Friedhof fahren darf. Brav!

    – Ein anderer Kritikpunkt liegt in Köln. Offenbar kennt in der FDP niemand die Verkehrssituation auf dem Gierather Straße in Dellbrück, auf dem der Trassenvorschlag liegt. Ich empfehle die Einkehr in der Gaststäte „Em Höttche“, Gierather Str. 10, Köln um den Blick mit ein paar Päffgenkölsch zu schärfen. Wie man dort und über die Hardthofstraße LKWs in zwei Spuren durchprügeln will, ist mir ein Rätsel. Da müsste man ganze Häuserreihen abbrechen, von dem ein Teil sogar unter Denkmalschutz steht. Man könnte ja die Gaststätte “Em Höttchen” nach Refrath “translozieren”. :-)
    Hinzu kommt dann noch ein Schallschutz, der bei derartigen Plänen und neuen Straßen zwingend vorgeschrieben ist und dort faktisch nicht realisierbar ist. Der Abrissbagger käme da schon durch, aber die Juristen und Planer würden sich dort die Zähne ausbeißen

    Dass die FDP sich mit Lösungen befasst ist “dümmlich nett”, aber die vorgelegten Lösungsansätze zeigen deutlich, wie rücksichtlos und wenig ortskundig man in der FDP denkt und ist. Das gilt nicht nur für den zugezogenen GLer und den Kölner FDP Chef, sondern offenbar für die gesamte Partei. Der FDP ist es egal, wenn man nicht auf den Interessen der dortigen Anwohner herumtrampelt.
    Anscheinend glaubt man, dass einem die „Welt gehört“ und man einfach wie „früher“ und wie eine Dampfwalze durch die Landschaft fahren kann, um einen Plan vom grünen Tisch umzusetzen. Doch die bürgerschaftlichen Widerstände gegen die Pläne werden erheblich sein. Wer einen solchen Plan angeht muss sich bewusst sein, dass wir hier über einen Planungszeitraum von mehr als 10 Jahre reden und dann noch mind. 15 Jahre Rechtsstreitigkeiten und Enteignungsverfahren anstehen. Die Bauzeit von 5 Jahren kommt dann noch hinzu.
    Diese 30 Jahre sollte man nicht weiter mit diesem sehr teuren Hingespinst verbringen und wie die letzten 30 Jahre auf andere warten. Man muss endlich mit einer alternativen Verkehrspolitik beginnen und dort Geld, Zeit und Planungsressourcen einsetzen, um mittelfristige Erfolge zu erzielen. Seit Jahrzehnten hat man genau das immer in die Zukunft verschoben und zugeschaut, wie sie die Situation verschärft, statt endlich neue Wege zu gehen. Die weitere Förderung des Autoverkehrs (PKWs und LKWs) ist für Bergisch Gladbach seit langem in eine Sackgasse geraten und für alle offensichtlich sichtbar der grundfalsche Weg.
    Wir brauchen eine neue ökologische und soziale Verkehrsstrategie für Bergisch Gladbach, die alle Interessen einbezieht. Statt mehr Autos müssen wir auf weniger Autos setzen! Wichtige Anknüpfungspunkte sind der ÖPNV, Bahn, Logistikcenter, Fahrräder, … Auch muss man über eine neue Förderungsstrategie in den Gewerbegebieten nachdenken, die moderne Dienstleistungsunternehmen anzieht, die weniger Fahrzeuge über unsere Straßen jagen.

    Das Wideraufleben einer Umgehungsstraße durch Köln bleibt ist ein propagandistischer Show der FDP, der einen uralten und unsinngen Plan aufgreift, der weder politisch noch juristisch durchsetzbar ist und mindestens hundert Millionen € Steuergelder verschlingen und verbrennen würde, die woanders in der Verkehrspolitik eingesetzt werden könnten. Als Autofahrerpartei vergisst die FDP dabei ökologischen Fragen und rammt mitten im Bürgermeisterwahlkampf Köln (2015) einen bürgerfeindlichen Vorschlag in den Boden, ohne dabei die Interessen der betroffenen Anwohner zu berücksichtigen. Wieder mal ein Konzept nach dem “Sankt-Florian-Prinzip”, welches die Probleme nicht löst, sondern nur wieder auf andere Menschen abwälzt, die bisher nicht davon betroffen waren. Die FDP sagt damit: “Verschon’ mein Haus / Zünd’ and’re an!”
    Unter dem Strich: Mist!

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