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Schulleiter Erwin Dax und die Pädagogin Jutta Behrend präsentieren das Angebot der Kaufmännischen Schulen

Großer Infotag in den Berufsbildenden Schulen Bergisch Gladbachs am 30. Januar 2016: Wie schon in den vergangenen Jahren haben sich die benachbarten Einrichtungen – Berufskolleg Bergisch Gladbach und Berufskolleg Kaufmännische Schulen – zusammengetan, um gemeinsam über die weitverzweigten Bildungsangebote zu informieren:

  • Im Berufskolleg Bergisch Gladbach an der Bensberger Straße erfahren Interessenten alles über die Fachrichtungen Ernährung und Hauswirtschaft, Gestaltung, Technik, Sozial- und Gesundheitswesen.
  • Die Schwerpunkte des Kaufmännischen Berufskollegs an der Oberheidkamper Straße liegen bei Handelsschule, Höhere Handelsschule und Wirtschaftsgymnasium.

In allen Bildungsgängen umfasst der Unterricht berufsbezogene und allgemeinbildende Inhalte sowie einen Differenzierungbereich. „An den Berufskollegs kann man jeden Abschluss machen, den man will“, konstatiert der Leiter der Kaufmännischen Schulen, Erwin Dax.

Die Größe der Einrichtung ist ein wichtiger Faktor, der Vielfalt sichert: Das Berufskolleg Bergisch Gladbach verfügt über 2370 Schülerinnen und Schüler sowie 125 Pädagogen, das kaufmännische Berufskolleg hat 1.050 Lernende und 45 Lehrende.

Infotag am Berufskolleg: Samstag, 30. Januar 2016, 9 bis 13 Uhr
Berufskolleg Bergisch Gladbach: Bensberger Str. 134-146, Website
Berufskolleg Kaufmännische Schulen: Oberheidkamper Str. 21, Website

Die Schulleiter Erwin Dax und Bernhild Neu mit Schülern

Neuigkeiten aus der Handelsschule

Neues gibt es aus dem Bereich Handelsschule zu berichten: Die Ausbildung wurde just auf ein Jahr verkürzt; mit gezieltem Bewerbungstraining und der Einrichtung eines Lernbüros mit modernster Technik wird hier besonders intensiv auf den Berufseinstieg vorbereitet. „Jeder hat hier seinen Arbeitsplatz. Und wir legen großen Wert auf Vermittlung kaufmännischer Grundlagen, das sind beste Voraussetzungen für eine Ausbildung im Einzelhandel“, so Dax.

Hat die Schule einen guten Ruf, ist ohnehin der Sprung in die Ausbildung einfacher: „Wir ebnen hier oft genug den Weg. Und vermitteln Praktika, bei denen die Schüler zeigen können, was sie drauf haben, auch wenn die Zeugnisse vielleicht nicht ganz so gut sind.“

Neuigkeiten aus der Bensberger Straße

Neues hat auch das Berufskolleg an der Bensberger Straße zu vermelden. Hauptschulabsolventen können sich hier in den Berufsfachschulen (BFS) 1 und 2 weiterqualifizieren. Die BFS 1 nimmt seit dem Schuljahr 2016/17 Absolventen der Klasse 9 auf, während für die BFS 2 der Abschluss der Klasse 10 a vorliegen muss. Der 10 b-Abschluss kann hier gemacht werden, damit ist auch für manchen das Tor zur gymnasialen Oberstufe geöffnet.

Überhaupt zeichnen sich beide Einrichtungen durch eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen aus. „Das oft bemängelte starre Schulsystem ist hier Fehlanzeige“, so die Schulleiter. „Es gibt immer einen zweiten Weg, wenn man ein Bildungsziel erreichen will.“

Integration von Zuwanderern wird immer wichtiger

Immer größeres Gewicht gewinnt auch die Integration neu zugewanderter Jugendlicher und junger Erwachsener: „Wir haben bereits die sechste internationale Förderklasse eingerichtet“, berichtet Bernhild Neu, Leiterin des Berufskollegs Bergisch Gladbach. Eine siebte Klasse soll im Sommer an den Kaufmännischen Schulen starten. Jeweils 20 bis 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Klassen aufnehmen.

„Eigentlich zu viele“, räumt Neu ein, „zudem ist es extrem schwierig, Pädagogen zu finden.“ Drei Stellen seien zur Zeit noch unbesetzt. Ein Projekt mit dem Namen „Teach future“ soll Abhilfe schaffen und neue Lehrkräfte für die Förderklassen gewinnen.

Das Programm des Infotags

Beim Infotag steht also eine reichhaltige Palette von Angeboten zur Auswahl, um sich über das hohe Potenzial beider Schulen ein Bild zu machen. Besichtigt werden können Klassenräume, PC-Räume, Werkstätten und Arbeitsräume, „echte“ Unterrichtsstunden werden gehalten, Aufführungen gezeigt und Unterrichtsprojekte vorgestellt.

Vor Ort sind auch Vertreter von Arbeitsagentur und Bafög-Amt, und natürlich stehen Schülerinnen und Schüler bereit, um aus erster Hand über ihre Erfahrungen mit ihren jeweiligen Ausbildungsgängen zu berichten. Auch das Faltblatt, das für den Infotag wirbt, wurde von den Schülern im Unterricht gestaltet: Für jede der vier Fachrichtungen ein junges Gesicht, verziert mit Gesichtsmalerei in Logo-Farben, mit typischem Arbeitszubehör ausstaffiert und offenbar mit viel Spaß bei der Sache.

Keine Schauspielerei, versichern die Schulleiter: „Bei uns ist das Klassenklima ganz hervorragend.“

Nicht fehlen darf beim Tag der offenen Tür natürlich die Stärkung zwischendurch. Die Schülerinnen und Schüler verwöhnen deshalb die Besucher mit Frühstück, Kuchen und Salaten.

Auch für ausreichend Parkmöglichkeiten ist gesorgt: Nach dem Wegfall der Stellflächen an der Sporthalle Feldstraße haben die Organisatoren deshalb Unterstützung bei naheliegenden Behörden, Einrichtungen und Unternehmen gesucht. Sechs große Parkplätze stehen am 30. Januar im Umkreis von bis zu einem Kilometer zur Verfügung:

  • bei der AOK, der Agentur für Arbeit und der IKK (Bensberger Str. 76, 85 und 169),
  • an der Kirche St. Joseph (Lerbacher Weg 2),
  • an der GGS Heidkamp (Oberheidkamper Str. 92)
  • am Kreishaus (Am Rübezahlwald 7).

Die bequeme Anreise ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich: Die Linien 227 und 400 halten direkt vor der Tür.

Pressestelle Stadt BGL

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