Der Kunstleistungskurs der Q1 hat das Thema „In Szene gesetzt“ fotografisch bearbeitet.

Zum dritten Mal in Folge präsentiert sich das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium künstlerisch an einem renommierten Ort der Kunstszene. Nach der Zusammenarbeit mit dem Museum Kolumba in Köln und dem Bestattungshaus Pütz-Roth in den vergangenen beiden Jahren kooperiert die Schule im laufenden Schuljahr mit dem Städtischen Kunstmuseum Villa Zanders.

Ausgehend von einem so genannten „Schnuppernachmittag“ in der Vorweihnachtszeit, an dem Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer das Museum näher kennenlernen, einen Einblick in die Artothek erhalten und auch ganz praktisch künstlerisch tätig sein konnten, führte der Leistungskurs Kunst des diesjährigen Abiturjahrganges in der Woche vor den Osterferien eine erste Ausstellung unter dem Motto „All in“ in der Villa Zanders durch, in der sozusagen eine Retrospektive der Arbeit in den letzten beiden Schuljahren geboten wurde.

Museumstag für alle am 21. Mai

Zum Abschluss der diesjährigen Kooperation findet nun am 21. Mai von 14 bis 18 Uhr ein Museumstag für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft statt. An diesem Tag können aber auch alle Besucher des Museums einen Einblick in die lebendige Kunst- und Kulturszene der Schule erhalten.

Drei Ausstellungsräume im Erdgeschoss werden für eine Woche Werke aus verschiedensten Kunstkursen und einem Englischkurs der Schule beheimaten.

Kunstleistungskurs setzt sich mit Selbstinszenierungen auseinander

Der Kunstleistungskurs des Jahrganges Q1 präsentiert Photographien unter der Überschrift „In Szene gesetzt“ und setzt sich kritisch und produktiv mit den vielfältigen Formen auseinander, in den sich Menschen selbst in Szene setzen. Die Bandbreite der Bilder (siehe oben) reicht hierbei von düsteren Motiven, die direkt aus Fernsehserien wie „The Walking Dead“ oder aus amerikanischen Gangsterfilmen stammen könnten, bis hin zu Momentaufnahmen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach ihrer eigenen Identität machen.

Darüber hinaus werden zum ersten Mal im Rahmen eines Museumstages auch Ergebnisse des Kunstunterrichtes der Erprobungsstufe zu sehen sein.

Die Ergebnisse einer individuellen Auseinandersetzung mit Shakespeare, dem Titan der englischen Literatur, hat haben Schülerinnen und Schüler eines Oberstufenkurses zusammengetragen und stellen sie im Rahmen des Museumstages vor.

Kunst, Musik und Theater auf dem Programm des Museumstags

Eröffnet und untermalt wird der Museumstag durch weitere Schülerbeiträge. Neben einem Auftritt der Ballett-AG der Schule werden wieder Schülerinnen und Schüler verschiedenster Jahrgangsstufen ein Konzert mit Werken aus der klassischen und zeitgenössischen Musik geben.

Außerdem wird eine Theatergruppe einer neunten Klasse die deutsche Kurzversion einer antiken römischen Komödie zur Aufführung bringen. In den „Mostellaria“ des Dichters Plautus geht es u. a. um einen Konflikt zwischen Vater und Sohn um den richtigen Umgang mit Geld, um Verantwortung und die Suche nach einer standesgemäßen Liebe – Themen, die offensichtlich auch nach 2000 Jahren nicht an Aktualität verloren haben.

Ein genauer Ablauf des Programms wird in der kommenden Woche auf der Homepage der Schule  veröffentlicht. Alle Mitwirkenden freuen sich auf einen regen Besuch an diesem Tag.

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