Der gute alte Aschenplatz ist nicht mehr erwünscht – die höhere Verletzungsgefahr, die Spieleigenschaften und damit verbunden die schwindende Akzeptanz bei den Fußballern sind die Gründe für den Trend zu Natur- und Kunstrasen. Dies gilt auch für Bergisch Gladbach.

Kunstrasen in Bergisch Gladbach
gibt es bereits bzw. wird gerade gebaut im Jugendsportpark des SV 09, auf dem 2. Platz in der Belkaw-Arena, beim SSV Jan Wellem, beim FC Bensberg, beim TV Herkenrath, beim SV Refrath und beim SC 27 an der Saaler Mühle. In Sand wird derzeit an einem Naturrasen gearbeitet, in Moitzfeld ist ein weiterer Kunstrasen geplant. 

Schaut man sich aber die Verteilung der Kunstrasenplätze in unserer Stadt genauer an, so muss man feststellen, dass gerade der Gladbacher Westen mit den Ortsteilen von Schildgen, Katterbach, Nussbaum über Paffrath und Hand bis Gronau allesamt nicht über Kunstrasenplätze, sondern noch über Aschenplätze verfügt.

+ Anzeige +

Verteilung der Fußballplätze in Bergisch Gladbach (braun: Asche, grün: Natur-/Kunstrasen)

In diesem Bereich liegen drei Aschenplätze: Katterbach (Verein: Inter 96), IGP Paffrath (Gencler Birigli, IGP) sowie Hand (BW Hand). Auf der Karte ist in blau die ungefähre Grenze des Einzugsbereichs der drei Plätze eingezeichnet.

Die Bevölkerung in diesem Bereich betrug 2014 exakt 34.143 Einwohner, also immerhin 31 Prozent der gesamten Gladbacher Bevölkerung. Also steht für fast ein Drittel der Bevölkerung der Stadt kein Kunstrasen zur Verfügung.

Um diesen Umstand zu ändern hat sich die Initiative „Hand in Hand für den grünen Rasen” gebildet. Initiiert vom Verein Blau-Weiß Hand sind alle Vereine und Stadtteile im betroffenden Bereich eingeladen, in den Ortsteilen eine dauerhafte, zukunftsorientierte Heimat für die sportlichen Aktivitäten zu schaffen.

Eine der zu meisternden Herausforderungen ist die Finanzierung. Die Kosten eines solchen Projekts betragen mehrere Hunderttausend Euro. Die Stadt ist hier sicherlich in der Pflicht der Unterstützung und auch willens, kann jedoch angesichts der Haushaltslage keine Finanzierung zusagen. Daher ist unser aller Engagement und Kreativität gefragt.

Einen wichtigen Mitstreiter hat Blau-Weiß Hand in dem benachbarten Fußballverein Inter 96 gefunden: der gut 100 Mitglieder starke Verein hat sich entschieden, die Initiative zu unterstützen und künftig gemeinsam mit den Fußballern von Hand die neue Fußballabteilung zu bilden.

Das Projekt wird neben zahlreichen Unternehmen und Privatpersonen besonders unterstützt von

  • dem Stadtsportverband Bergisch Gladbach e.V.
  • der Interessengemeinschaft Paffrath e.V.

Weitere Unterstützer sind herzlich willkommen. Mit Geldspenden als Sponsor oder als Rasenpate können Sie mithelfen, das Projekt zu verwirklichen.

Mehr Infos finden Sie auf der Webseite

Lesen Sie mehr: Blau-Weiß Hand und Inter 96 wollen fusionieren

PDFDrucken

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.