Das Projekte „Mobile Nachbarn” in Bergisch Gladbach-Schildgen

Die Ausgabe von Fahrrädern stellt den Kern der Initiative „Mobile Nachbarn in Schildgen“ der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Schildgen dar. Flüchtlinge und sonstige Bedürftige erhalten bei uns gebrauchte Fahrräder als Dauerleihgabe bzw. als Eigentum zu einem günstigen Preis. Neben der Verteilung von Fahrrädern legen wir besonderen Wert auf eine nachhaltige Betreuung. So kümmern wir uns um die Wartung und Instandsetzung während der Ausleihphase und reparieren zudem Fahrräder, die an anderer Stelle erworben wurden.

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Abgesehen von der unmittelbaren Unterstützung der Mobilität für Flüchtlinge, ist es uns auch ein Anliegen, unsere “Neuen Nachbarn“ durch gemeinsame Aktivitäten mit ihrer fremden Umgebung und Kultur vertraut zu machen. Seit dem Start der Initiative im Februar 2016 konnten wir mehr als 100 Fahrräder ausgeben und die erste gemeinsame Fahrradtour erfolgreich absolvieren.

Die nächste Tour mit Flüchtlingen ist für den 14. August angekündigt (Details siehe unten), und die Planungen für die Errichtung eines Carports als Fahrradunterstand an der Flüchtlingsunterkunft „Haus Pohle“ in Schildgen werden in diesem Monat noch umgesetzt. Außerdem können wir nun eine weitere Aktion zur Integrationsförderung von Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen vorstellen.

Mobilität erlernen – speziell für Flüchtlingsfrauen

Unter dem Motto „Mobilität erlernen“ veranstalten wir an zwei Wochenenden im September in Kooperation mit der Radstation Bergisch Gladbach ein spezielles Fahrradtraining für Frauen. Der Anfängerkurs wird durch eine zertifizierte Radfahrlehrerin durchgeführt und richtet sich in insgesamt 16 Unterrichtsstunden – verteilt über vier Tage – speziell an Erwachsene, die das Radfahren erlernen wollen.

Lesen Sie mehr:
Website der „Mobilen Nachbarn” – Facebook
Porträt der Initiative
Alle Ansprechpartner der Flüchtlingshilfe in Bergisch Gladbach

Die Teilnahme ist für alle Teilnehmerinnen kostenlos und wird durch die „Aktion Neue Nachbarn“ vom Erzbistum Köln finanziell getragen. Die Verpflegung sowie die Kinderbetreuung während der Trainingszeiten wird durch Ehrenamtler der Initiative und durch weitere freiwillige Helfer sicher gestellt. Dabei unterstützt uns auch das Begegnungs-Café „Himmel un Ääd“, von dem am Nachmittag des ersten Schulungstages für Kaffee, Tee und Kuchen gesorgt wird.

Weitere Damenfahrräder werden benötigt

Wir freuen uns sehr auf diese Zusammenarbeit und die tolle Möglichkeit, geflüchteten Frauen unter professioneller und umfangreicher Anleitung das Radfahren beizubringen, um so ihre Selbstständigkeit zu fördern und sie auf ihrem Weg der Integration nachhaltig zu unterstützen.

Idealerweise werden alle Teilnehmerinnen am Abschlusstag der Maßnahme mit einem eigenen Fahrrad den Heimweg antreten. Wir sind aber auf weitere Fahrradspenden angewiesen, weil wir dafür noch mehr kleine und gut erhaltene Damenräder benötigen.

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Mobile Nachbarn

Gegründet als Initiative der kath. Herz Jesu-Gemeinde im Februar 2016, setzen wir das vom Erzbistum Köln entwickelte Fahrradprojekt „Mobile Nachbarn“ für das Stadtgebiet Bergisch Gladbach um. Im Verbund der ehrenamtlichen Radwerkstätten organisieren wir Sammlung sowie Instandsetzung...

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