Das Projekte „Mobile Nachbarn” in Bergisch Gladbach-Schildgen

Name der Initiative: Mobile Nachbarn in Schildgen

Worin sehen Sie Ihre Hauptaufgabe?
Als Initiative der Herz Jesu-Gemeinde setzen wir im Rahmen der ökumenischen Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Schildgen“ hier vor Ort das vom Erzbistum Köln entwickelte Fahrradprojekt „Mobile Nachbarn“ um. Wir stellen den Flüchtlingen Fahrräder zur Verfügung, um sie mobil zu machen und ihnen dadurch die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Die Ziele der Aktion „Neue Nachbarn“  und „Mobile Nachbarn” im Erzbistum sind:
• Integration und Mobilität von Flüchtlingen ermöglichen
• Wege zu Ämtern, Beratungsstellen, sozialen Diensten erleichtern
• Erkundung der Gemeinde, neuer Stadt und Landschaft möglich machen
• Neue Formen des Dialogs und des gesellschaftlichen Miteinanders entwickeln
• Perspektivwechsel fördern
• Erfahrungsaustausch ermöglichen
Mehr Infos

Wer sind die Ansprechpartner?
Fahrradausgabe und Reparaturen: Samstags 10 bis 12:00 Uhr
Garage am Pfarrhaus Herz Jesu Kirche, Altenberger-Dom-Straße 140
Kontakt:
Thomas Weber, kontakt@mobile-nachbarn-schildgen.de
Pfarrbüro Herz Jesu Schildgen, 02202 81230, pfarramt@herz-jesu-schildgen.de
Website

Was motiviert Sie zu dieser Arbeit?
Menschen in Not und Bedürftigkeit zu helfen, Kontakt zu den Flüchtlingen aufzubauen und damit zur Integration in unsere Gesellschaft beizutragen ist unser erklärtes Ziel.

Was machen Sie konkret? Was können Sie besonders gut?
Wir sammeln und reparieren gebrauchte Fahrräder und organisieren die Verteilung unter den Flüchtlingen. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine nachhaltige Betreuung z.B. durch unser Angebot zur regelmäßigen Wartung oder einer „Fahrradsprechstunde“ für kleinere Reparaturen vor Ort direkt an der Unterkunft.

Wie viele Menschen sind bei Ihnen engagiert? Wie viele betreuen Sie?
In unserer Initiative sind aktuell cira zwölf Personen regelmäßig engagiert. Interessierte dürfen sich jederzeit zur Mithilfe bei uns melden, da wir das Team gerne verstärken würden. Wir betreuen jede Woche etwa zehn  bis 15 Flüchtlinge bei der Reparatur und der Auswahl von Fahrrädern.

Was/wer fehlt Ihnen bei Ihrer Arbeit?
Zurzeit benötigen wir weitere gebrauchte Fahrräder und auch intakte Fahrradhelme als Spenden. In absehbarer Zeit sicherlich auch wieder zusätzliche Finanzmittel, um z.B. notwendige Ersatzteile und vor allem auch Schlösser, mit dem jedes Fahrrad ausgestattet wird, zu beschaffen. Auch sollen zukünftige gemeinsame Ausflugstouren dadurch realisiert bzw. unterstützt werden können.

Mit wem kooperieren Sie?
Mit der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Schildgen“ findet direkt am Stadtteil Schildgen ein direkter und sehr enger Austausch statt. Auch die Flüchtlingsinitiative/ Fahrradausgabe in der Gemeinde Odenthal und der katholischen Pfarrverband Bergisch Gladbach West sowie die Initiative „Willkommen in Paffrath“ sind als Kooperationspartner mit uns im Dialog. Darüber hinaus sind wir auch über das Initiativen-Netzwerk „Paraplüs“ im restlichen Stadtgebiet Bergisch Gladbach mit anderen Flüchtlingsinitiativen vernetzt.

Lesen Sie mehr:
Wir helfen (1): Neue Heimat
Wir helfen (2): Szymon Bartoszewicz
Wir helfen (3): Herwi
Wir helfen(4): Unternehmen helfen Flüchtlingen
Wir helfen (5): Netzwerk Wohnpark Bensberg
Wir helfen (6): Willkommen in Schildgen
Wir helfen (7): MiKibU
Wir helfen (8): „Flüchtlinge in Frankenforst und Refrath”
Wir helfen (9): Claudia Kruse
Wir helfen (10) Willkommen in Paffrath/Hand
Wir helfen (11): VHS Talentcampus
Wir helfen (12): Ingeborg Schmidt, DRK
Flüchtlingshilfe: Alle Ansprechpartner
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Was würden Sie sich wünschen?
Wir bräuchten schnelle, unbürokratische und finanzielle Unterstützung der Stadt bei der geplanten Errichtung bzw. der notwendigen Genehmigung eines Fahrradunterstandes an der Flüchtlingsunterkunft „Haus Pohle“.

Welche Person sollten wir in dieser Serie auf jeden Fall vorstellen?
Unseren Werkstattmeister Herrn Sybertz

Die erste Fahrrad-Aktion in Schildgen im Herbst 2015

Was wurde nicht gefragt, sollte aber dennoch gesagt werden?
Bleibt zu erwähnen, dass uns das u.a. von der Caritas Rhein-Berg, dem Begegnungscafé „Himmel un Ääd” und dem Jugendzentrum FrESch unterstützte „Fahrradprojekt“ aus dem vergangenen Jahr den Start ungemein erleichtert hat, da wir zum Start in diesem Jahr bereits auf einen umfangreichen Fundus von gespendeten Fahrrädern zurückgreifen konnten. Es hatten bereits viele helfende Hände eine tolle Vorleistung erbracht und für „Mobile Nachbarn in Schildgen“ eine solide Grundlage geschaffen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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