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Stadt erneuert Homepage und öffnet Facebook-Seite

Lutz Urbach präsentiert den neuen Internetauftritt der Stadt Bergisch Gladbach

Lutz Urbach präsentiert den neuen Internetauftritt der Stadt Bergisch Gladbach

Viele große Fotos, eine bewegliche „Bühne“, das Menü auf der rechten Seite und Schnellzugriff-Symbole – dies sind ganz kurz zusammengefasst die augenfälligsten Änderungen des neuen Internetauftritts der Stadt Bergisch Gladbach.

Beim Pressetermin am Dienstag, 23. August 2016, stellten Bürgermeister Lutz Urbach und seine Kolleginnen und Kollegen die neue Homepage und ihre Vorzüge vor.

Der Starttag kommt nicht von ungefähr: Genau vor 20 Jahren, am 23. August 1996 präsentierte sich die Stadt Bergisch Gladbach erstmals im World Wide Web. Damals wie heute zeichnet sich die Firma Oevermann Networks mit Sitz im TechnologieZentrum Bergisch Gladbach für das Layout und die technische Umsetzung verantwortlich

Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen, und noch längst nicht jede Stadt konnte mit einer eigenen Homepage aufwarten. Daher machte Unternehmensgründer Uwe Oevermann seiner Heimatstadt das Angebot, ihr in Sachen neue Medien auf die Sprünge zu helfen. Stadtdirektor Hans-Joachim Franke nahm die geschenkte Seite gerne an.

Mit Martin Rölen, auch 1996 schon Mitarbeiter beim städtischen Pressebüro, fand sich ein williges Opfer für die laufende Projektbetreuung. Der heutige stellvertretene Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing hat seitdem alle Relaunches der Internetseite begleitet und mitverantwortet.

Die Macher: Uwe Oevermann, Marcel Klinkenberg, Jana Dederichs und Martin Rölen

Die Macher: Uwe Oevermann, Marcel Klinkenberg, Jana Dederichs und Martin Rölen

„Homepage muss zeitgemäß und aktuell sein“

„Eine Kommune muss heutzutage einen modernen und aktuelle Internetauftritt haben, diese Erwartungen haben die Bürgerinnen und Bürger zu Recht an uns“, erläutert Bürgermeister Lutz Urbach die Notwendigkeit der Investition von rund 50.000 Euro in den neuen Online-Auftritt.

Dies bestätigt auch Firmenchef Uwe Oevermann: „Rösrath, Overath und der Rheinisch-Bergische Kreis gehören ebenfalls zu unseren Kunden.“ Wobei Bergisch Gladbach für das Unternehmen eine besondere Stellung einnimmt: „Die Stadtseiten waren unser erstes Referenzprojekt als kommunale Website. Der Clou war damals Butler ‚Edward‘, eine der ersten animierten Grafiken, der mit höflicher Verbeugung durchs Menü führte.“

Auch die Internetauftritte für das Bergische Museum, die VHS und den Bergischen Löwen hat die Firma begleitet. „Wir freuen uns über die Kontinuität und die gute Zusammenarbeit“, betont Uwe Oevermann.

Stadt startet jetzt auch auf Facebook

Für Lutz Urbach ist auch eine zweite Neuerung ein wichtiger Schritt: „Die Präsenz auf Facebook hat bis heute gefehlt. Umso mehr freue ich mich, dass wir in dem Medium nun unsere Stadtgeschichte präsentieren können. Da macht es wirklich Spaß, sich durchzuscrollen.“

Der Behördenchef wird auch unter seinem privaten Account auf der Facebookseite Stadt Bergisch Gladbach posten. „Als Plattform für politische Statements ist der Auftritt allerdings nicht vorgesehen“, erläutert der CDU-Politiker. Für solcherlei Diskussionen verweist er auf unterschiedliche Foren im Social-Media-Bereich.

„Hier zeigen wir als Stadtverwaltung, was wir für die Bergisch Gladbacher und Bergisch Gladbacherinnen tagtäglich leisten“, erläutert Marion Linnenbrink. Vor allem Fotos sollen zu sehen sein. Das Bild des Tages soll dann auch auf der Internetseite präsentiert werden.

„Wir lassen nur Kommentare zu, bitte im Zeitfenster werktags 8 bis 18 Uhr“, beschreibt die Pressesprecherin das neue Angebot. „Wenn uns jemand Informationen zukommen lassen möchte, so steht immer der E-Mail-Weg offen. Gerne veröffentlichen wir auch Fotos und Texte von Externen, wenn Sie uns darum bitten und der Inhalt auch der Etikette entspricht.“

Dabei ist konstruktive Kritik oder der Hinweis auf Missstände unbedingt erwünscht. „Aber es gibt auch viel Schönes, dass wir hier tagtäglich zeigen können und nicht unbedingt eine Pressemeldung wert wäre.“

Spannender Rückblick auf verschiedene Internetseiten

„Die Anforderungen an die Inhalte und damit auch an die Übersicht auf der städtischen Internet-Seiten sind in 20 Jahren geradezu explodiert“, erläutert Martin Rölen. „Bei der ersten Version 1996 musste noch jede Änderung programmiert werden, 2000 bekamen wir schon einen Nachrichtenticker, der selbst mit Inhalt gefüllt werden konnte. Ab 2006 dann der Quantensprung zum komplett web-basierten Redaktionssystem. Das hat uns und den Bürgerinnen und Bürgern vieles erleichtert.“

Ein Rückblick auf die Entwicklung der Website

Während er in den letzten Jahren die Arbeit online immer weitergebracht und reformiert hat, haben seine Kollegen Jana Dederichs und Volker Rogowski in diesem Jahr die Hauptarbeit geleistet.

„Wenn das Layout steht und die Module beauftragt sind, dann geht die Arbeit erst richtig los“, fasst Uwe Oevermann zusammen. Die grafische Gestaltung hat Alexandra Otte erstellt. Ihr Vorschlag wurde in den letzten Monaten von allen entscheidenden Gremien stadtintern beraten und für gut befunden. Vor allem die viele Fotos fanden die städtischen Kolleginnen und Kollegen attraktiv. Sie geben direkten Einblick in die Angebote der Stadt und die Verwaltungsarbeit.

Mario Simon und Marcel Klinkenberg sind für den technischen Teil zuständig. Sie haben mit ihren Kolleginnen und Kollegen die umfangreichen Anforderungen für verschiedene Datenbanken erstellt. Die Abonnenten des Wirtschaftstickers oder die Inhalte von Terminkalender, Abruf der Müll-Abfuhrbezirke oder auch Rathaus A-Z wurden über spezielle Programmierungen ins neue System importiert.

„In den letzten Wochen wurde technisch und redaktionell viel geleistet, aber manchmal zeigt der sogenannte Live-Betrieb noch Optimierungsoptionen“, erläutert Marcel Klinkenberg von Oevermann. Daher bitten alle Akteure die Nutzerinnen und Nutzer um Verständnis, sofern sich Fehler oder falsche Verlinkungen zeigen. Ein Hinweis an pressebuero@stadt-gl.de bzw. 02202 – 14 24 19 wäre hilfreich.

Homepage passt sich dank Responsiv-Technik jedem Bildschirm an

Dreimal gab es eine Überarbeitung und einen Neuanfang mit verbesserter Software, zuletzt im Jahr 2010. Grund genug für die Verantwortlichen, dem Zeitgeist entsprechend eine neue Software zu nutzen und auch das Layout zu ändern. Das hauseigene Content-Management-System „onpublix“ der Firma Oevermann dient in der Version 7 als Grundlage.

Die neue Optik mit übersichtlichen Kachelfeldern sowie die überarbeitete Navigationsstruktur sorgen für einen problemlosen Überblick und eine leichte Orientierung auf der neuen Website. Übersichtsseiten zu den einzelnen Themen führen den Nutzer schnell zum gewünschten Ziel.

Ein weiterer großer Vorteil der neuen Seiten: Die Ansicht passt sich der Bildschirmgröße an, egal ob Superbreitmonitor oder Smartphone – dank der sogenannten responsiven Funktion.

Neueste Internettechnologie wird auch im Bereich der Barrierefreiheit eingesetzt: Hier sorgt die Vorlesefunktion dafür, dass die Inhalte einem möglichst breiten Publikum zugänglich sind.

Stadtverwaltung und Oevermann freuen sich über ein Feedback zum neuen Internetauftritt und laden alle ein, sich das neugestaltete Angebot ab sofort anzuschauen.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

3 Kommentare zu “Stadt erneuert Homepage und öffnet Facebook-Seite”

  1. Ich sehe das auch so. Die Seite ist jetzt absolut unübersichtlich, sogar ziemlich chaotisch. Bei einer Kommune erwarte ich seriös aufbereitete Informationen und keine Bilder die hin und her springen.

    Die Schrift ist leider auch augenfeindlich. Auf diversen Endgeräten erscheinen einzelne Buchstaben etwas dicker. Besser wäre z.B. Melior (Schrift des Deutschen Bundestages).

    Es wurde sicherlich viel Arbeit reingesteckt, aber ansprechend und benutzbar sieht anders aus.

  2. BTW: Wenn das Kommentar-Skript hier “kleiner als” und “größer als”-Zeichen in “kaufmännisches Und lt Semikolon” und “kaufmännisches Und gt Semikolon” umwandeln würde, stünde in den Klammern auch was Sinnvolles. Wäre vielleicht was, was man mal auf die Agenda setzen könnte. Alternativ eine Kommentar-Vorschau oder ein Hinweis auf zulässige oder nicht zulässige Zeichen in der Nähe des Kommentar-Eingabefelds.

  3. Hm, irgendwie sieht der neue (und das heißt jetzt nicht, dass der alte besonders toll gewesen wäre) Internet-Auftritt unserer Stadt so aus, als habe sich da ein Schülerpraktikant, der in 2 Jahren eine Ausbildung zum Mediengestalter beginnen will, ausgetobt. Wobei der Schülerpraktikant wohl wenigstens dafür gesorgt hätte, dass der Seitenkopf beim Scrollen der Seite seine Höhe nicht verändert, und der Button für das Navigationsgedöns vertikal irgendwie sinnvoll am Seitenkopf ausgerichtet ist.

    Ich bin ja – auch wenn das heutzutage als unmodern gilt – ein Anhänger der Devise “form follows function”. Bei der neuen Website der Stadt war das Credo offensichtlich “dysfunctionality follows design”. So etwas kann man machen, wenn es um die Website eines jungdynamischen Hipster-Startups zum Vertrieb veganen Maschinenöls geht. Ist dann zwar immer noch blöd, stört aber zumindest keinen.

    Im Übrigen: Wer auch immer auf die Idee gekommen ist, die Navigation nach rechts zu packen, gehört geteert und gefedert!

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