Lennart Höring

Die CDU-Fraktion hat die Vorschläge zum Stadthaus-Bau in der großen Variante am S- und Busbahnhof begrüßt, hat aber auch einige Vorbehalte.

Der Neubau werde nicht nur die Entwicklung am Bahnhof voranbringen, sondern biete auch enorme städtebauliche Möglichkeiten an den alten Standorten in der Innenstadt, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lennart Höring. Die Innenstand könne „vom neuen Kreisverkehr aus in Richtung Konrad-Adenauer-Platz ein völlig neues ‚Gesicht‘ bekommen.“

„Strikte Einhaltung der Kosten”

Allerdings stellt die CDU einige Forderungen auf. So pocht Höring nach einigen bösen Überraschungen in der jüngeren Vergangenheit auf „Transparenz in der Planung sowie die strikte Einhaltung der prognostizierten Kosten”. Es sollte sehr genau geprüft werden, „ob es sinnvoll ist, mittels eines Generalunternehmers zu bauen, damit die Stadt kein Kostenrisiko trägt“, so Höring.

Für das Grundstück in der City nach dem Abbruch der alten Stadthäuser befürwortet die CDU einen Architektenwettbewerb – um den gesamten Bereichs des alten Stadthauses, der Villa Zanders und der Eckbebauung Hauptstraße voran zu bringen. 

Auch für das neue Stadthaus müsse es einen Architektenwettbewerb geben. „Gerade die öffentliche Hand ist in der Pflicht, hochwertige Architektur zu fördern – wie es in Bergisch Gladbach mit Böhm-Bauten bereits Tradition ist,“ betont Höring. 

Um das gesamte Bahnhofsumfeld noch attraktiver zu machen sollten möglichst bald die Pläne für die Bebauung auf dem sogenannten Cox-Gelände, das sich in Privatbesitz befindet, konkret werden. Die darin bislang vorgesehenen 150 bis 170 Wohneinheiten wären eine echte Belebung für Wohnen in Innenstadtnähe,” erläutert Höring.

Stadt baut ein großes Stadthaus am S-Bahnhof

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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