Am Freitag haben rund 250 Bürger die neue Flüchtlingsunterkunft in Lückerath besichtigt. In den nächsten Tagen sollen dort 150 Personen aus 29 Nationen einziehen, die derzeit noch in  Katterbach untergebracht sind. Darunter befinden sich rund 90 Männer und zehn Familien.

Die Gesamtzahl der Flüchtlinge, die von der Stadt untergebracht werden, ist in den vergangenen Monaten weiter zurück gegangen – weil es bislang keine weiteren Zuweisungen gab, einige Flüchtlinge aber in eigene Wohnungen gezogen, zum Teil auch in ihre Heimat zurückgereist sind. Ende März waren es 1464 Personen.

Den Betrieb in Lückerath übernimmt wieder das DRK, für die Geschäftsführer Reinhold Feistl und Matthias Burghardt, der künftige Einrichtungsleiter vor Ort waren. Burghardt hatte das Camp in Katterbach seit seiner Eröffnung geführt. Das DRK betreibt auch das Gustav-Lübbe-Haus und die Container an der IGP im Auftrag der Stadtverwaltung. 

Wie auch in Katterbach hat das DRK auch in Lückerath großen Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe für die Betreuung der Flüchtling. Dafür haben Stadt und DRK eine detaillierte Bedarfsliste aufgestellt (siehe Dokumentation unten). 

Nach aktuellen Angaben der Stadtverwaltung hat der Bau der Containerunterkunft in Lückerath mit eine Kapazität von maximal 286 Bewohnern hat 5,4 Millionen Euro gekostet. Davon wurden rund 3,75 Millionen Euro für den Kauf der Wohncontainer gekostet. Hinzu kamen weitere Containerkosten  für eine Fahrradwerkstatt und  die DRK-Räume von fast 100.000 Euro.

Für die Erschließung des Grundstücks sowie den Innenausbau der Gebäude wurden 1,4 Millionen Euro investiert. Die Außenanlagen werden neu gestaltet und ein Bolzplatz gebaut, diese Kosten betragen 200.000 Euro.

Die Infomaterialien hat die Stadt in Lückerath ausgegeben:

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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