Jerusalems Stadtmauer mit dem David-Turm

Jerusalems Stadtmauer mit dem David-Turm

Eine Reise nach Israel ist ein ganz besonderes Erlebnis. Fragt man Menschen, die aus Israel  zurückkommen, was ihnen am besten gefallen hat, dann ist das oft die Stadt Jerusalem. Daher spielt die Heilige Stadt auch bei der Reise eine große Rolle, die der Ganey Tikva-Verein Bergisch Gladbach im Herbst anbietet.

Im Kern geht es um Begegnungen mit der israelischen Partnerstadt Ganey Tikva – aber daneben stehen auch Fahrten nach Tel Aviv, dem See Genezareth, Tabgha, Kapernaum, einem Weingut und natürlich nach Jerusalem auf dem Programm. Dorthin möchte ich Sie schon jetzt mitnehmen.

+ Anzeige +

Wenn man mit dem Bus die lange Straße von Tel Aviv nach Jerusalem hochfährt, spürt man, dass dies nicht einfach eine Busfahrt von einer Stadt in die andere ist: Fast hat man das Gefühl, sich dem Ursprung der Menschheit  zu nähern. Der Anstieg in die Stadt ist mühsam,  immer steiler geht es langsam bergauf und nachdem man einige moderne, neu erbaute Wohngebiete passiert hat, nähert man sich der Altstadt.

Hat man das Glück in den Morgen- oder frühen Abendstunden dort anzukommen, erstrahlt die Stadt wie in Gold getaucht. Es passiert sogar, dass unter den Mitreisenden jemand das Lied „Jerushala’yim shel Sahav“, Jerusalem, Stadt aus Gold anstimmt.

Die Grabeskirche

Die alten Schriften sagen, dass Gott,  nachdem er Erde und Himmel erschaffen hat, die Schönheit und Herrlichkeit seiner Schöpfung in zehn gleich große Teile aufteilte und 9 Teile davon sprach er Jerusalem zu. Gleichzeitig hat er auch Leid und Trauer der Welt in zehn Teile geteilt, und auch davon gab er Jerusalem neun.

Für die Reise nach Israel mit dem Ganey Tikva-Verein Bergisch Gladbach sind noch einige Plätze verfügbar. Die Reise findet statt vom 16. bis 23. Oktober. Informationen erhalten Sie auf der Website des Vereins oder bei der Vereinsvorsitzenden Petra Hemming (petra.hemming@gmail.com)

Wichtige Stätten der Menschheitsgeschichte liegen auf engstem Raum nebeneinander. Fast magisch erscheinen Orte wie der Felsendom und die unmittelbar daneben liegende Klagemauer, die einst die westliche Mauer des Tempels war, bevor sie 70 n.Chr. zerstört wurde.

Zu den Gebetsstunden strömen die Gläubigen mit eiligen Schritten heran  und trotz der Betriebsamkeit hat man das Gefühl, die Welt hält an diesem Ort den Atem an.

Gedenkstätte Yad Vashem – die Halle der Namen

Unwettern, fremden Völkern und Kriegen haben die dicken Mauern über 2500 Jahre standgehalten. Touristen aus aller Welt stecken kleine Zettel mit Botschaften oder Wünschen in die Ritzen der Mauer.

Diesen Moment und die Berührung mit den Steinen werden die meisten Besucher wohl nie vergessen!

Die Knesset-Menorah

Weitere Beiträge zum Thema:

Ein Stück Bergisch Gladbach in Ganey Tikva

„Wo Wasser ist, ist Leben“

Bergisch Gladbacher auf Erkundung in Ganey Tikva

Zurück aus Ganey Tikva und Beit Jala

Petra Hemming

geboren in Düsseldorf, Vater war Gründer der Städtepartnerschaft Haifa-Düsseldorf, erster Schüleraustausch mit Gymnasium in Haifa 1979, Gastfamilie vom Holocaust betroffen, Beziehung entwickelte sich zum Gastvater langsam, aber zur Austauschschülerin Hana sofort intensive Freundschaft, die bis...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.