Aktualisierung: Die Polizei hat nach Verhandlungen mit der AfD einen Demonstrationszug vereinbart, der vom S-Bahnhof über das Driescher Kreuz, den Turbokreisel und die Schnabelsmühle zum Forumpark führt. Dort soll die Abschlusskundgebung stattfinden, hinter dem Bergischen Löwen und damit auf Distanz zur CDU-Veranstaltung mit Angela Merkel. Das teilte Polizeisprecher Richard Barz am Dienstag mit.

Der ursprüngliche Beitrag: Der Kreisverband der AfD hat eine Kundgebung für Dienstag auf dem Konrad-Adenauer-Platz angemeldet. Der ist zwar schon besetzt – aber genau das ist wohl auch der Grund für die geplante Demo.

Nach Angaben der Kreispolizei hat die Partei für Dienstagnachmittag eine Kundgebung unter dem Motto „Volksabstimmung für eine bessere Politik” angemeldet. Dazu erwartet die AfD bis zu 50 Teilnehmer – und würde damit gerne auf den Konrad-Adenauer-Platz ziehen. 

Die Kreispolizei habe aber deutlich gemacht, dass dort parallel zur CDU-Veranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel keine weiteren Kundgebungen genehmigt werden, sagte Polizeisprecher Richard Barz dem Bürgerportal. Zur Rede von Merkel werden bis zu 2000 Besucher erwartet, die Sicherheitsvorkehrungen sind ausgesprochen umfangreiche.

Allerdings werde jetzt über andere mögliche Orte im Innenstadtbereich gesprochen. Möglich wäre zum Beispiel der Bereich zwischen Bergischem Löwen und Villa Zanders oder vor dem Gasthaus Paas. Beide Plätze liegen in Sichtweite der Merkel-Veranstaltung.

Angela Merkel war am Donnerstag bei Auftritten in Sachsen und Thüringen von Anhänger von Pegida und AfD wüst beschimpft worden.  

Die AfD Rhein-Berg hatte erst am vergangenen Wochenende gemeinsam mit dem Kölner Kreisverband eine Wahlkampfveranstaltung im Bensberger Rathaus durchgeführt. Dagegen hatte ein Bündnis linker Gruppen demonstriert, das vor allem in Köln rund 100 Teilnehmer mobilisierte hatte.

Daher stellt sich die Polizei schon darauf ein, dass eine Kundgebung der AfD erneut eine weitere Gegendemonstration provozieren könnte.

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