Archiv-Foto: DRK

Die Hitzewelle hat das DRK Rhein-Berg veranlasst, die eigene Einsatzfähigkeit kritisch zu prüfen. Um für größere Einsätze wie zum Beispiel für Evakuierungen gerüstet zu sein, sind demnach einige Maßnahmen erforderlich. Ganz konkret fehlt ein mobiles Klimagerät, um ein solches Zelt kühlen zu können. Zur Finanzierung bittet das DRK jetzt um Spenden.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des DRK Rhein-Berg

Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst auch im Rheinisch-Bergischen Kreis spürbar: Die Sommer werden heißer, Hitzewellen dauern länger und stellen Einsatzkräfte, Patientinnen und Patienten sowie hilfsbedürftige Menschen vor immer größere Herausforderungen.

Auch der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. hat die vergangenen Hitzeperioden zum Anlass genommen, seine Einsatzfähigkeit kritisch zu überprüfen. Das Ergebnis: Um Menschen auch bei extremer Hitze zuverlässig helfen zu können, müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Deshalb wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dem sich der Kreisverband künftig besser auf langanhaltende Hitzeereignisse vorbereitet.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Anschaffung einer speziellen mobilen Klimaanlage für Einsatz- und Behandlungszelte.

Hilfe darf nicht an der Hitze scheitern

Wie wichtig solche Systeme sind, zeigte sich bereits während der vergangenen Hitzewellen. In Nordrhein-Westfalen – unter anderem auch in Köln – errichtete das Deutsche Rote Kreuz Zelte und Pavillons vor Krankenhäusern und Notaufnahmen, um die überlasteten Einrichtungen zu entlasten und Patienten zu versorgen.

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Doch solche Zelte erfüllen ihren Zweck nur, wenn sie auch bei hohen Außentemperaturen genutzt werden können. Ohne Kühlung steigen die Temperaturen im Inneren innerhalb kurzer Zeit auf bis zu 50 Grad Celsius – eine sichere Versorgung von Menschen ist dann kaum noch möglich.

Archiv-Foto: DRK

Mobile Klimaanlagen kommen jedoch nicht nur bei Krankenhausunterstützungen zum Einsatz. Sie sind ebenso unverzichtbar

  • bei Behandlungszelten während größerer Schadenslagen,
  • in Notunterkünften nach Evakuierungen, wenn Gebäude nicht ausreichend klimatisiert sind,
  • bei Sanitätsdiensten auf Großveranstaltungen, bei denen medizinische Versorgungszelte eingerichtet werden,
  • sowie für die Regeneration von Einsatzkräften, die nach stundenlangen Einsätzen in großer Hitze Erholung benötigen.

„Gerade in Zeiten zunehmender Extremwetterlagen wird eine zuverlässige Kühlung zu einem wichtigen Bestandteil moderner Gefahrenabwehr. Wenn wir Menschen in einem Behandlungszelt medizinisch versorgen oder nach einer Evakuierung betreuen, dürfen Temperaturen von 50 Grad oder mehr keine zusätzliche Gefahr darstellen. Diese Klimaanlage bedeutet deshalb nicht mehr Komfort – sie bedeutet bessere Hilfe, mehr Sicherheit und im Ernstfall auch den Schutz von Menschenleben“, erklärt der stellvertretende Krisenmanager des DRK-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis Wolfgang Heinke.

Spezialtechnik für den Katastrophenschutz

Foto: M.Zimmermann / DRK

Die hierfür benötigten Anlagen unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Klimageräten. Sie müssen auch bei Regen, Staub und im dauerhaften Außeneinsatz zuverlässig funktionieren, gleichzeitig transportabel sein und sich schnell an Zelten installieren lassen.

Nur speziell entwickelte Geräte erfüllen diese Anforderungen. Die Kosten für eine solche professionelle mobile Klimaanlage belaufen sich auf rund 10.000 Euro – eine Investition, die der DRK-Kreisverband nicht allein aus Eigenmitteln finanzieren kann.

Jede Spende hilft

Spendenkonto

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE84 3705 0299 0311 0016 59
Verwendungszweck: „Klimaanlage Bevölkerungsschutz“

Mit Ihrer Unterstützung leisten Sie einen direkten Beitrag dazu, dass Menschen auch während extremer Hitze medizinisch versorgt werden können und Einsatzkräfte unter sicheren Bedingungen arbeiten können. Jeder gespendete Euro stärkt den Bevölkerungsschutz im Rheinisch-Bergischen Kreis nachhaltig.

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