100 Gegendemonstranten haben am Samstag gegen eine Wahlveranstaltung der AfD demonstriert und den Zugang zum Rathaus in Bensberg zeitweise blockiert. Die Polizei machte eine Gasse frei; mehr als 200 Personen hörten der AfD-Spitzenkandidatin Alice Wedel zu. Eingeladen hatten die AfD Rhein-Berg gemeinsam mit der Kölner AfD – die lokalen Kandidaten glänzten jedoch durch Abwesenheit.

Das Video von report-K oben gibt einen guten Eindruck von der Gegendemonstration und dem Eingreifen der Polizei. Zudem dokumentiert es einen Teil der Rede Wedels zur Flüchtlingspolitik. 

Nach Angaben von Polizeisprecher Richard Barz hatte sich die Kreispolizei im Vorfeld mit dem Staatsschutz in Köln abgesprochen und war von keinen größeren Störungen der Veranstaltung ausgegangen. 

Zur Gegenveranstaltung hatte ein „Bündnis Bergisch Gladbach gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit”, eingeladen, zu dem sich bereits vor einem Jahr beim Auftritt des AfD-Vizesprechers Jörg Meuthen im Bergischen Löwen vor allem junge Vertreter linker und antifaschistischer Gruppen zusammen gefunden hatten.

Angemeldet wurde die Gegendemo erneut von Patrick Graf, der vor allem in der „Die Linke. Kommunalpolitischen Basisgruppe BGL” aktiv ist. Jetzt hatte auch „Köln gegen Rechts” mobilisiert, ein relativ großer Teil der Demonstranten war aus Köln angereist. 

Im Vorfeld, so berichtet die Partei, habe sich Graf sehr kooperativ gegeben und einen ungehinderten Zugang für die Besucher des Rathauses zugesagt. Dennoch wurde schon um 18 Uhr, so die Polizei, der Zugang zum Ratshausvorplatz blockiert.

Nach mehrfacher Aufforderung schritt die Polizei ein, gegen 18:35 Uhr tragen weitere Einsatzkräfte ein und machten eine Gasse frei. Das Video zeigt, dass es dabei zu körperlichen Auseinandersetzungen kam. Ein Gegendemonstrant wurde „nach einem Körperverletzungsdelikt und Nötigung kurzfristig festgehalten”, so die Polizei. Danach habe sich die Lage aber rasch beruhigt.

Aktualisierung 14.8.: Versammlugsleiter Graf widerspricht der Darstellung der Polizei zum Teil. Die Ordner hätten die Auflage, einen Zugang frei zu lassen, durchgesetzt. Es habe drei ungehinderte Zugänge gegeben. Die Polizei vor Ort habe jedoch einen vier Meter breiten Durchgang gefordert, wovon vorher nicht die Rede gewesen sei. Zudem hätte sich einige AfD-Anhänger rücksichtslos durch die Reihen der Gegendemonstranten gedrängt.

Bereits in der Nacht auf Samstag waren auf der Betonfassade des Rathauses drei große Graffitis gegen die AfD angebracht worden. Eine Strafanzeige wurde aufgenommen, gegen Unbekannt. 

Weitere Berichte: report-K, KSTA/BLZ, Bergisches Handelsblatt

Im Rathaus begrüßte Christer Cremer, Sprecher der Kölner AfD, die gut 200 Zuhörer. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Parteifreunden in Rhein-Berg für die Ausrichtung der Veranstaltung, die in Köln nicht möglich gewesen sei: „Es ist schön hier in Bensberg zu sein, die Kölner Stadtgesellschaft boykottiert uns.” Der Kölner-Stadtanzeiger zitiert Cremer mit den Worten: „Wir sind politische Flüchtlinge.“ 

Das Thema Flüchtlingspolitik nahm AfD-Spitzenkandidatin Alice Wedel erst im zweiten Teil ihrer Rede auf. Zunächst arbeitete sie sich an der Euro-Politik der Bundesregierung ab. Report-K dokumentiert einen Teil der Rede im Video oben. Zudem gibt es von report-K einen Faktencheck und diesen weiteren Redeausschnitt:

Der Kölner Kreis-Chef stellte zwei der vier Kölner Direktkandidaten vor. Dagegen traten die lokalen Kandidaten der AfD aus Rhein-Berg nicht in Erscheinung, sie waren nach Angaben der AfD Rhein-Berg noch im Urlaub. 

Die Veranstaltung und vor allem die Gegendemo wird in der offenen Facebook-Gruppe „Politik in GL” intensiv diskutiert, hier und hier. Ebenfalls dort hatte Bürgermeister Lutz Urbach im Vorfeld mit Verweis auf die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit begründet, warum die Stadtverwaltung nichts gegen die Veranstaltung im Ratssaal unternommen hatte.  

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11 Kommentare

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  1. Sehr geehrte Frau Düsing,
    leider kann ich nicht verstehen was Sie da schreiben.
    Ich muss feststellen dass, Sie sehr viele durcheinander bringen und Birnen mit Apfel vergleichen.
    Ich kann verstehen dass Sie versuchen sich ihr Weltbild zu erhalten ,das es allerdings in der Realität so nicht gibt.
    Ebenso stelle ich fest dass Sie Diejenige sind welche Fake News verbreitet, da ihre
    Zahlen sehr schlecht recherchiert sind und nur die halbe Wahrheit darstellen.

    Tatverdächtige versus Straftäter: ( Ihre Fake News Nr.1 )
    .,,Ihre Aussage “ Ansonsten sind sie jedoch relativ unauffällig
    a. ) Die tatsächlichen Zahlen lassen sich aus dem Bundeslagebild 2016 entnehmen
    und zeigen ganz deutlich welche Wahrheitsgehalt Ihre Aussagen haben.
    Ich möchte nochmals betonen dass, die hier enthaltenen Zahlen
    (ohne ausländerrechtliche Verstöße) sind und sich nur auf Aufgeklärte Fälle beziehen.
    Ebenso werden Tatverdächtige mit positiv abgeschlossenem Asylverfahren
    („international/national Schutzberechtigte und
    Asylberechtigte”) in der PKS unter dem Sammelbegriff „sonstiger erlaubter
    Aufenthalt” erfasst Sie können im vorliegenden Lagebild nicht berücksichtigt werden, da
    ihr Anteil an dieser Kategorie nicht beziffert wird, so das die Tatsächlichen Zahlen
    wesentlich höher sind.

    Ihre Aussage “ Ansonsten sind sie jedoch relativ unauffällig.,,
    Setzt man die Zahl der tatverdächtigen Zuwanderer(PKS) in Bezug zur tatverdächtigen Gesamtbevölkerung, stellen sie daran 8,6 Prozent. Das klingt wenig. Allerdings machen Zuwanderer höchstens zwei Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland aus.
    Das bedeutet Zuwanderer begehen fast 5 mal mehr Straftaten als Deutsche
    Bei den Delikten gefährliche und schwere Körperverletzung sowie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung sind es jeweils 14,9 Prozent. das bedeutet Zuwanderer
    begehen fast 8 mal mehr Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen als Deutsche.
    Und bei Wohnungseinbrüchen 11,3 Prozent. fast 6 mal mehr als Deutsche.
    Ebenfalls ist das Dunkelfeld hier noch nicht einbezogen, so das die Tatsächlichen Zahlen
    noch sehr viel höher sind.

    Hier der Link richtigen Zahlen ( oder siehe Kommentar von Herr Spacerboy )

    Bundes­lage­bild Krimi­nalität im Kon­text von Zu­wan­de­rung 2016
    https://www.polizei.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2016.html;jsessionid=8E89D53C6B8774097AEEF14E5F5768EE.live0612?nn=62336

    b.) Wie schlecht Ihre Zahlen recherchiert sind, zeigt sich ebenfalls an der von Ihnen
    Zitierten PKS 2016.
    PKS 2016 – Standard Übersicht Falltabellen 01 / Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016
    Die hier enthaltenen Zahlen beinhalten alle Straftaten von Nichtdeutschen Tatverdächtigen.
    Die hier in Falltabellen 01 genannten Zahlen sind im Zusammenhang zu den im
    Bundes­lage­bild ( a.) genannten Zahlen zusetzen.
    .
    Link zu Standard Übersicht Falltabellen 01
    https://www.polizei.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2016/Standardtabellen/standardtabellenFaelle.html

    Seite 35 bis 68 ( hier mal einige Beispiele aus Seite 35 )
    Ihre Aussage “ Ansonsten sind sie jedoch relativ unauffällig.,,

    Seite 35
    Schlüssel——-Straftat—————-Tatverdächtige gesamt——Nichtdeutsche Tatverdächtige
    ———– Gesamt———————2,360,806————————953,744 = 40.4 %
    000000 Straftaten gegen das Leben——3,765 ————————-1,276 = 33.9 %
    010000 —–Mord § 211 StGB————- 784 ————– ————291 = 37.1 %

    100000 Straftaten sexuelle Selbstb——33,533————————–8,698 = 25.9 %
    110000 Straftaten sexuelle Selbstb——11,493————————-4,315 = 37.5 %
    111000 Vergewaltigung und—————–6,476————————-2,512 = 38.8 %
    sexuelle Nötigung
    111100 Vergewaltigung ————————728————————–248 = 34.1%
    überfallartig (Einzeltäte
    111200 Vergewaltigung überfallartig ——- 90————————–61 = 67.8%
    (durch Gruppen )

    Strafgefangene:( Fake News Nr,2 )
    Ihre Behauptung ich hätte geschrieben :
    1997 betrug in NRW der Anteil der ausländischen Strafgefangenen 33% und 2017 betrug er knapp 37% und nicht wie Sie behaupten 44,6%, (Quelle: Justiz NRW, Statistik

    Tatsächlich habe ich geschrieben
    Es wird von 44,6 Prozent gesprochen. „2014 lag der Ausländeranteil in den Gefängnissen Baden-Württembergs bei 37 Prozent, 2015 bei 39 Prozent und im März 2016 bei 44,6 Prozent von damals 6948 Häftlingen.,, ( siehe Baden-Württemberg )

    Abschließend möchte ich folgendes feststellen, damit hier nicht ein falscher Eindruck entsteht zu den von mir genannten Zahlen.
    1.) Nicht jeder Ausländer ist kriminell und es gibt auch sehr viele ehrliche Menschen
    darunter, die eine Bereicherung für Deutschland sind.
    2.) Aber es gibt auch sehr viele schwarze Schafe darunter und um die geht es hier.
    Nicht jeder Flüchtling oder Migrant ist wertvoller als Gold.

  2. Sehr geehrter Herr Recht,
    Sie befinden sich im Wahlkampfmodus, anders kann ich es mir nicht erklären.
    Dass aber ausgerechnet Sie für sich in Anspruch nehmen, eine sachliche Diskussion zu führen, ist befremdlich, wenn auch typisch. Sie verbreiten fake news – mehr nicht.
    Hier nur zu 2 Fakten, die Sie verdrehen – mehr ist für alle Leser eine Zumutung, da alles falsch ist, was Sie verbreiten.

    Tatverdächtige versus Straftäter:
    Asylbewerber weisen zwar überdurchschnittlich hohe Anteile an den Tatverdächtigen insgesamt (einschl. deutschen) bei „Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeits-gesetz/EU“ (8,1 %) auf. Die sich unerlaubt aufhaltenden Nichtdeutschen stellen mit 89,0 % die größte Teilgruppe bei „Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asyl- und das Freizügigkeitsgesetz/EU“ und mit 13,6 % bei „Urkundenfälschung“. Ansonsten sind sie jedoch relativ unauffällig.
    ( Quelle: Seite135 PKS Berichtsjahr 2016, Band 3/ BKA.)
    Ohne ausländerrechtliche Verstöße liegt der Anteil nur bei 8,6%. ( Quelle: s.o.)

    „Tatverdächtig“ sagt im übrigen nichts darüber aus, ob derjenige tatsächlich Straftaten begangen hat. Tatverdächtig ist dank Leuten wie Sie es sind sehr schnell jeder, der sich in Aussehen und Religionszugehörigkeit vom Durchschnitt abhebt. Das hatten wir schon einmal – Sündenböcke für jede Unzufriedenheit.

    Strafgefangene:
    1997 betrug in NRW der Anteil der ausländischen Strafgefangenen 33% und 2017 betrug er knapp 37% und nicht wie Sie behaupten 44,6%, (Quelle: Justiz NRW, Statistik ).

    Strafurteile lauten sehr oft:
    „ wird verurteilt zu ….€ Geldbusse, ersatzweise … Tage Haft“
    Damit erklärt sich schnell der Anteil der meist vermögens-und einkommenslosen Ausländer in unseren Gefängnissen. Die meisten Arbeitnehmer sind in der Lage, die Geldbusse zu bezahlen und dadurch die Ersatzhaft zu vermeiden, was ein Asylbewerber ohne Einkünfte nicht kann.
    Und solange Schwarzfahren eine Straftat und nicht nur eine Ordnungswidrigkeit ist, wird sich der Anteil der Ausländer in Gefängnissen nicht reduzieren.

    Wie schlimm für uns – diese vielen Schwarzfahrer!

    .

  3. Sehr geehrte Frau Düsing,
    Die Wahrheit hat nichts mit der Zugehörigkeit zu einer Partei zutuen, vielmehr sollte eine Diskussion auf sachlicher Ebene, zum wohl für das Volk geführt werden und Tatsachen sollten hierbei auch genannt werden dürfen.
    Wenn Menschen wie sie eine sachliche Diskussion scheuen, weil Tatsachen und Fakten eindeutig sind und nicht widerlegt werden können und stattdessen mit der AFD Keule argumentieren, ist dieses ein Offenbarungseid in einer Diskussion.

  4. Sehr geehrter Herr Recht,
    von Ihnen als AfD Politiker war kein anderer Kommentar zu erwarten.

  5. Sehr geehrte Frau Vera Düsing,
    wenn Fakten die durch offizieller Angaben bestätigt werden, als gequirlten Unsinn
    von ihnen abgetan werden der nur von Anhängern der AfD kommen kann. wirft das kein gutes Licht auf Sie.
    Es zeigt viel mehr das Sie zu der Gruppe von Menschen gehören die sich der Realität
    verweigern
    Des weiteren möchte ich Sie darauf hinweisen das Herr Spacerboy in seiner Gegendarstellung extra darauf hinweist das die in seiner Darstellung erhobenen Zahlen
    (ohne ausländerrechtliche Verstöße) sind, somit ist ihr Kommentar hierzu völlig daneben und ohne jede Substanz.
    Aber Gut, dass die meisten von ihnen das Denken noch nicht eingestellt haben , aber
    leider muss ich feststellen das der Denkmodus wohl grade bei einigen von ihnen im Schlafmodus ist.

    Zitat aus Ihrem Kommentar.
    „Eine politische Debatte ist nur zielführend, wenn die Beteiligten sich mit richtigen Problemen beschäftigen und nicht “Ängste” herbeireden, um Profil zu gewinnen,,
    Vielleicht haben Sie es nicht richtig mitbekommen , aber derzeit wird in seriösen Medien
    fast täglich über die stark angestiegene Kriminalität von Migranten berichtet und diese
    Berichte sind nicht von der AfD.
    Wie es in der Realität wirklich aussieht zeigt sich am besten in den Belegungszahlen
    der Strafanstalten besonders in NRW diese verdeutlichen das Problem auf andere Weise. Eine Statistik erfasst den Anteil der Migranten in den Gefängnissen:
    Es wird von 44,6 Prozent gesprochen. 2014 lag der Ausländeranteil in den Gefängnissen Baden-Württembergs bei 37 Prozent, 2015 bei 39 Prozent und im März 2016 bei 44,6 Prozent von damals 6948 Häftlingen.
    In anderen Bundesländern sind die Zahlen noch höher:
    In Bayern in der JVA Stadelheim, dem größten Gefängnis Bayerns, saßen 2014
    1247 Häftlinge ein. Sie gehören 100 verschiedenen Nationen an, der Ausländeranteil liegt bei 55,83 Prozent.
    In der Kölner JVA sind – nach Angaben der Anstaltsleitung etwa 40 Prozent der Häftlinge Muslime.
    In der JVA Wiesbaden sind nach Angaben Spiegel TV vom 01.02.2016
    ca. 40% der Häftlinge Muslime ähnlich wird es in vielen Anstalten in NRW aussehen.
    Wie es in der Praxis läuft, zeigt das Beispiel des Jugendgefängnisses in Wuppertal-Ronsdorf.Rund 1/3 der etwa 400 Gefangenen ist muslimischen Glaubens.
    Quelle WDR 21.01.2016

    Wenn dieses kein richtiges Problem sind was dann. ?

    Als Geistige Anregung hier mal ein Bericht einer Flüchtlingshelferin
    Annette Bauer kümmert sich um die Integration jugendlicher Flüchtlinge, aber selbst ihr reicht es mittlerweile
    https://www.swr.de/landesschau-rp/aerger-in-bad-kreuznach-helfer-bestuerzt-ueber-strassenkaempfe/-/id=122144/did=19984558/nid=122144/1nib280/index.html

  6. 1.)
    Erstmal möchte ich der Redaktion dafür danken, das zu den Angaben von Herrn Spacerboy12 für eine besseren Einordnen der Zahlen, ein Link ( Die Welt ) in ihrem Kommentar dazu angehängt wurde, der sehr aufschlussreich war und die Angaben von Herrn Spacerboy wohl bestätigen.
    2.)
    Da in ihrem Artikel ein Link zu den Berichten von: report-K, KSTA/BLZ, Bergisches Handelsblatt angehängt wurde und sie sich somit auf diese Zahlen von Report -K berufen
    halte ich es allerdings für gerechtfertigt wenn Herr Spacerboy eine Gegendarstellung
    in IGL veröffentlicht.

  7. Einen solchen gequirlten Unsinn liest man nur von Anhängern der AfD.
    Fake News entstehen auch dadurch, dass Aussagen aus Quellen aus dem Zusammenhang oder nicht vollständig dargestellt werden. Gut, dass die meisten von uns das Denken noch nicht eingestellt haben und nicht darauf hereinfallen.
    Jeder sollte wissen, dass die Straffälligkeit von Zuwanderern in erster Linie aus Verstößen gegen das Aufenthalts-/Asylrecht bestehen. Soweit die sogenannten Rohheitsdelikte erfasst werden, handelt es sich ganz überwiegend um Körperverletzungsdelikte der Zuwanderer untereinander, die in Notunterkünften dicht aufeinander wohnen und aus völlig unterschiedlichen Herkunftsländern stammen.
    Eine politische Debatte ist nur zielführend, wenn die Beteiligten sich mit richtigen Problemen beschäftigen und nicht „Ängste“ herbeireden, um Profil zu gewinnen, wo nichts dahinter steckt.
    Dass Bergisch Gladbach der AfD, die die freiheitlich demokratische Grundordnung verhöhnt, verspottet und bekämpft ( zB Höcke, Gauland ) ein Forum bietet, ist für mich unfassbar, wie auch immer sich die Anmietung des Ratssaals dargestellt hat.

  8. Sehr geehrter „Spacerboy12″,

    bitte verzichten Sie auf Pseudonyme und benutzen Sie Ihren eigenen Namen.

    Die Demonstranten gegen die AfD-Veranstaltung haben ihr Grundrecht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit im Rahmen einer angemeldeten Kundgebung wahrgenommen; der Vorwurf, sie hätten eine „Debatte auf der Ebene von Terror und Gewalt“ geführt, ist völlig überzogen.

    Der Faktencheck ist von report-K durchgeführt worden, daher sollten Sie Ihre Erkenntnisse auch dort einkopieren.

    Wer sich selbst eine Meinung bilden will findet hier den Link zum zitierten Lagebild des BKA:

    bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_node.html

    Eine Einordnung der Zahlen gibt es zum Beispiel in der Welt: welt.de/politik/deutschland/article163918666/Zahl-der-tatverdaechtigen-Zuwanderer-steigt-um-52-7-Prozent.html

  9. Gegendarstellung zum Faktencheck.
    Die im Faktencheck dargestellten Zahlen sind schlecht recherchiert und entsprechen nicht
    der Wahrheit. Es es ist ein wunderbares Beispiel wie schlechter Journalismus nur halbe Wahrheiten verbreitet.

    Die unten aufgeführten Zahlen wurden durch das Innenministerium erhoben und stellen
    die Entwicklung im Bereich der Kriminalität von Zuwandern dar.

    Im Jahr 2016 wurden im Bereich der Allgemeinkriminalität (ohne ausländerrechtliche Verstöße) insgesamt 174.438 tatverdächtige Zuwanderer registriert.
    Gegenüber dem Jahr 2015 (114.238 Tatverdächtige)
    entspricht dies einer Steigerung um 53 %. und entspricht einen Gesamtanteil der in 2015 und 2016 zugewanderten von 12,34 %
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 11

    Jeder dritte tatverdächtige Zuwanderer war Mehrfachtatverdächtiger
    Rund ein Drittel der tatverdächtigen Zuwanderer (31 %) beging im Berichtsjahr mehr als eine Straftat.
    Die überwiegende Mehrheit (83 %) der Mehrfachtatverdächtigen trat zwei- bis fünfmal im Zusammenhang mit einer Straftat in Erscheinung.
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 13
    Bei Betrachtung der absoluten Tatverdächtigen Zahlen sind besonders hohe prozentuale Steigerungen bei den tatverdächtigen Zuwanderern aus Iran (+296 %), Irak (+237 %), Syrien (+197 %) und Afghanistan (+195 %) seit 2015 festzustellen.
    Dagegen sind bei den tatverdächtigen Zuwanderern aus Kosovo (-26 %), Serbien (-12 %) und Bosnien und Herzegowina (-10 %) die höchsten prozentualen Rückgänge zu verzeichnen
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 16

    Darüber hinaus ist auch im Bereich des Mordes ein überdurchschnittlicher Anstieg zu verzeichnen
    Im Jahr 2016 wurden 385 Straftaten im Bereich der Straftaten gegen das Leben erfasst,
    bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde.
    Dies entspricht einer Steigerung von 65 % gegenüber dem Vorjahr mit (2015: 233 Straftaten).Tatverdächtige Zuwanderer stellten hierbei im Jahr 2016 einen Anteil von rund 13 % an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen im Bereich der Straftaten gegen das Leben da. Bei einer Betrachtung der absoluten prozentuale Steigerungen von 2012 bis 2016 ergibt sich somit eine Steigerung von 463% in 4 Jahren.
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 17

    Ebenso ist eine deutliche Zunahme bei den Sexualdelikten bei Zuwanderer zu verzeichnen
    Für das Jahr 2016 ist in fast allen Deliktsbereichen der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine Verdoppelung zum Vorjahr von 115% festzustellen.
    Die höchsten Steigerungsraten entfielen auf den Deliktsbereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern (+129 %) und der sonstigen sexuellen Nötigung (+120 %).
    Tatverdächtige Zuwanderer stellten hierbei im Jahr 2016 einen Anteil von rund 10 % an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen Sexualdelikte da.
    Bei einer Betrachtung der absoluten prozentualen Steigerungen von 2012 bis 2016 ergibt sich somit eine Steigerung von 527% in 4 Jahren .
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 21

    Auch ist ein starker Anstieg im Bereich der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit zu verzeichnen.
    Im Jahr 2016 wurden 69.035 Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit erfasst, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde.
    Dies entspricht einer Steigerung von 93 % gegenüber dem Jahr 2015 .
    Bezogen auf alle aufgeklärten Straftaten im Bereich Rohheitsdelikte macht das 9,8% aus
    Die höchste Steigerungsrate wurde im Bereich der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung (+108 %) registriert.
    Bei einer Betrachtung der absoluten prozentualen Steigerung von 2012 bis 2016 ergibt sich
    somit eine Steigerung von 640% in 4 Jahren.
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 27

    Diebstahlsdelikte stellen die am häufigsten von Zuwanderern begangene Deliktsform dar
    Im Vergleich zum Jahr 2015 ist die Zahl der Diebstahlsdelikte mit mindestens einem
    tatverdächtigen Zuwanderer um 10 % auf 92.229 Straftaten gestiegen (2015: 83.496 Straftaten).Bezogen auf alle aufgeklärten Straftaten im Bereich des Diebstahls (646.496 Straftaten) war in jedem siebten Fall mindestens ein Zuwanderer tatverdächtig (14 %).
    Im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls lag die Steigerungsrate bei 31 %.
    Bei einer Betrachtung der absoluten prozentualen Steigerung von 2012 bis 2016 ergibt sich
    somit eine Steigerung von 427% in 4 Jahren.
    Quelle: Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 33

    Entwicklung der Zahl tatverdächtiger Zuwanderer bei Vermögens- und Fälschungsdelikten
    Die Zahl der tatverdächtigen Zuwanderer im Bereich der Vermögens und Fälschungsdelikte stieg deutlich an.
    Im Vergleich zum Jahr 2015 entspricht dies einem Anstieg von 43 % (2015: 52.055 Straftaten). Der Anteil der Versuche lag im Jahr 2016 wie im Vorjahr – bei 3,5 %.
    Der Anteil der Taten mit tatverdächtigen Zuwanderern an der Gesamtzahl der aufgeklärten Vermögens- und Fälschungsdelikte stieg somit im Jahr 2016 auf 9 % (2015: 6 %).
    Bei einer Betrachtung der absoluten prozentualen Steigerung von 2012 bis 2016 ergibt sich
    somit eine Steigerung von 385% in 4 Jahren .
    Quelle: Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 39

    Eine enorme Zunahme der Fallzahlen war im Bereich des Sozialleistungsbetrugs zu verzeichnen:
    Im Jahr 2016 wurden 2.354 aufgeklärte Fälle mit einem tatverdächtigen Zuwanderer registriert, was einer Zunahme um 270 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (2015: 637 Fälle).
    Quelle :Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 40

    Ebenso ist bei den oben genannten Zahlen festzustellen das sie nur ein Teil der Wahrheit
    sind den die tatsächlichen Zahlen sind sehr viel höher.
    weil Tatverdächtige mit positiv abgeschlossenem Asylverfahren („international/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“) werden in der PKS unter dem Sammelbegriff „sonstiger erlaubter Aufenthalt“ erfasst .
    Sie können im vorliegenden Lagebild nicht berücksichtigt werden, da ihr Anteil an dieser Kategorie nicht beziffert wird.
    Quelle : Bundeslagebild im Kontext von Zuwanderung 2016 Seite 3

  10. Was gerade in Deutschland passiert, ist nicht nur ein Symptom für eine Infektion, die sich schon lange durch die Republik frisst, sondern ist mittlerweile zu einer Ernsthaften Krankheit geworden.
    Wenn linke Terror Gruppen andern Menschen ihr Verständnis von Demokratie mit Gewalt
    und Terror aufzwingen wollen, sollte man sich doch die Frage stellen, wer die wirkliche Feind der Demokratie und der Meinungsfreiheit sind.
    Politik lebt von der Konfrontation und von der Debatte.
    Politik lebt von der Debatte ,zum Wohl für Ihr Volk
    Und wer sie scheut, rüttelt an den Grundfesten unserer Demokratie.
    Wenn Gruppen wie die von Herrn Graf es vorziehen, eine Debatte auf der Ebene von
    Terror und Gewalt zu führen anstelle von Diskussionen und Fakten zeigt es doch deutlich
    welche Ziele diese Gruppen wirklich verfolgen und wer der wirkliche Feind der Demokratie ist.

  11. Zur Richtigstellung, es gab die Auflage, einen Zugang für die Mitglieder der AFD frei zu lassen. Ich als Veranstalter, sowie die durch mich eingesetzten Ordner haben dies auch getan. Es wurden mehr als doppelt so viele Ordner, als bei Demonstrationen in dieser Größenordnung benötigt eingesetzt und es gab 3 ungehinderte Zugänge, auf die meine Ordner auch die Besucher der AFD Veranstaltung hinwiesen. Die Polizei forderte einen 4 Meter breiten Durchgang, der in den Auflagen allerdings nicht benannt wurde. (Ich bin gerne bereit die Auflagen dem Bürgerportal zuzusenden) es ist richtig, das es zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen ist. Ein Anhänger der AFD wollte nicht die freigehaltenen Zugänge nutzen. Viel lieber wollte er sich grundlos durch die Masse drängen. Dabei hat er ein Kind geschätzt 10 bis 13 Jahre alt getreten und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Im Anschluss kam es zu einem kleineren Handgemenge. Außerdem wurden grundlos Personen kontrolliert, die beim nahe gelegenen irisch Pub auf Toilette waren.