Roland Hartwig beim Bundestagspodium des Bürgerportals. Foto: Thomas Merkenich

Roland Hartwig, Bundestagsabgeordneter der AfD aus Bergisch Gladbach, erhält in der neuen AfD-Fraktion eine Schlüsselrolle: Er wurde zum ersten Stellvertreter von Alice Weidel und Alexander Gauland gewählt. 

Die Fraktion hatte am Donnerstag fünf Stellvertreter gewählt, neben Hartwig wurden weitere drei eher unbekannte Abgeordnete gewählt (Peter Felser, Tino Chrupalla, Leif-Erik Holm) sowie nach mehreren Anläufen Parteivizechefin Beatrix von Storch, berichten überregionale Medien übereinstimmend. Eine Mitteilung der AfD liegt noch nicht vor.

Der neue Fraktionsvorstand der AfD. Foto: Sreenshot/Tagesspiegel

Hartwig gilt als moderater Vertreter innerhalb der AfD und wird der „Alternativen Mitte” zugerechnet, die sich am Dienstag bundesweit aufstellte.

 Vor der Bundestagswahl hatte sich Hartwig als Anhänger von Frauke Petry bezeichnet, die sich nach seiner Einschätzung nach der Wahl mit ihrem pragmatischen Kurs durchsetzen werde. Petry hat die Fraktion und Partei inzwischen verlassen.

Hartwig hatte auf Nachfrage des Bürgerportals erklärt, dem Schritt Petrys nicht zu folgen und „selbstverständlich” der neuen AfD-Fraktion anzugehören.

Der Jurist im Ruhestand war auch zum Vorsitzenden der NRW-Landesgruppe in der Fraktion gewählt worden. Er hatte bei der Bundestagswahl im Rheinisch-Bergischen Kreis als Direktkandidat 7,24 Prozent der Stimmen gewonnen und war über die Landesliste (Platz 14) in den Bundestag eingezogen. 

Harald Weyel, ebenfalls aus Bergisch Gladbach, gelangte ebenfalls über die Landesliste (Platz 3) ins Parlament; von ihm ist seit der Wahl nichts zu hören gewesen. 

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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