Becher aus Pappe oder Plastik sind in Ordnung, Glas soll verboten werden

Immer mehr Besucher der Karnevalszüge bringen Alkohol mit und werfen die Flaschen auf die Straße. Daher will die Stadtverwaltung jetzt ein Glasverbot durchsetzen. 

Bisher hatte die Verwaltung versucht, mit Appellen, Hinweisen und dem Verbot des Verkaufs von Getränken in Flaschen oder Gläsern am Zugweg klar zu kommen. Doch in den vergangen Jahren mussten sich die Fußtruppen und Fahrzeuge der Karnevalisten durch immer mehr Scherben kämpfen.

Zuletzt hatte die Straßenreinigung noch vor Beginn des Zuges Kehrmaschinen eingesetzt, um den Zugweg befahrbar und begehbar zu machen, heißt es in einer Vorlage für den Haupt- und Finanzausschuss.

Hier finden Sie die alle Karnevalstermine 2017/2018

Als Konsequenz will die Stadt jetzt die „Ordnungsbehördliche Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Bergisch Gladbach” ändern und ein Glasverbot aussprechen. Damit soll die Sicherheit der Besucher und insbesondere der Kinder erhöht und der Reinigungsaufwand reduziert werden.

Wenn der Stadtrat zustimmt wird das Glasverbot auf dem gesamten Zugweg in Bensberg, Refrath und der Stadtmitte gelten und einen Bereich von 20 Meter rechts und links des Zugweges erfassen. In der Stadtmitte soll es zusätzlich für die Bereiche des Konrad-Adenauer-Platzes, der Maria-Zanders-Anlage und des Forumparks gelten. 

Umfüllstationen sollen Alkoholpegel aufrecht erhalten

Allerdings sei es nicht möglich, die Zuschauer an allen Zugängen zum Zugweg zu kontrollieren. Daher soll sich die Ordnungsbehörde auf bekannte  Schwerpunktbereiche konzentrieren. In diesen Bereichen sind die Mitarbeiter des Ordnungsamtes ohnehin schon gemeinsam mit Polizei und einem privaten Sicherheitsdienst unterwegs, um den Zugweg frei zu halten und Jugendschutzkontrollen durchzuführen.

Im kommenden Jahr, so die Vorlage, sollen Besucher, die Glasflaschen oder Gläser dabei haben, diese zu entsorgen. Nicht auf der Straße, sondern in eigens dafür aufgestellten Containern. Dabei muss der Alkohol nicht weggeworfen werden: Die Stadt will Plastik- oder Pappbecher anbieten, damit die Getränke umgefüllt werden können. 

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Redaktion

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