Benedikt Bräunlich

Marten Pigorsch hat in der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur, Schule und Sport der Stadt Bergisch Gladbach den Jugendrat vorgestellt.

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Die Kooperationspartner von SPD und CDU wollen die Jugend mehr in die politische Arbeit einbeziehen, indem der Jugendrat oder die Bezirksschülervertretung (BSV) zweimal im Jahr in den Ausschuss eingeladen werden. Einen festen Sitz der BSV scheiterte vor Jahren an rechtliche Hürden.

„Wir haben zudem angeboten, dass Fragen durch die Parteien an die Verwaltung weitergeleitet werden und Vertreter des Jugendrates unsere Arbeitskreise besuchen können“, sagt Benedikt Bräunlich (SPD), Mitglied des Ausschusses für Bildung, Kultur, Schule und Sport.

Corvin Kochan

„Der Jugendrat ist für alle zwischen 14 und 24 Jahre eine gute Möglichkeit sich politisch einzubringen, ohne zwingend in eine Partei einzutreten. Er schließt damit eine Lücke in Bergisch Gladbach, da die Jugend sich lieber für einzelne Projekte engagieren möchte und sich nicht direkt an eine Partei binden möchte“, erläutert der Vorsitzende der Jusos Bergisch Gladbach Corvin Kochan.

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1 Kommentar

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  1. Vielleicht bietet ja die Beteiligung der Jugend am politischen Wirken in Bergisch Gladbach die Chance, auch einmal über die “Beteiligung” der Bevölkerung nachzudenken, wie das in vielen anderen Gemeinden Alltag ist. Wie schon oft erwähnt, findet man unter den Mitgliedern der Bürgerinitiativen viele in wichtigen Themen sehr versierte Bürgerinnen und Bürger, die verschiedenen Ausschüssen beratend zur Seite stehen könnten. Vor allem würden auch Ratspolitiker entlastet, wenn sie z.B. von der Verwaltung vorgelegte, 1060 Seiten Beschlussvorlage (FNP-E.) durcharbeiten müssen und das als Feierabendpolitiker. Die Belange der Bevölkerung könnten so viel früher und bereits reflektiert bei der Politik ankommen.