Die Stadt denkt darüber nach, den kleinen Park in Refrath für eine Bebauung frei zu geben. Die Vor- und Nachteile dieses brisanten Themas diskutiert die SPD in einem Bürgergespräch.

Die Parkanlage an der Wilhelm-Klein-Straße in Refrath gehört zu den beiden letzten in kommunaler Hand verbliebenen Immobilien Bergisch Gladbachs, die laut Stadtverwaltung für eine mögliche Bebauung in Frage kämen.

Angesichts der angespannten Wohnungsmarktlage in der Stadt, denkt die Stadtverwaltung nun über eine Vermarktung dieser Grünfläche nach und erwägt, die Immobilie für Bauaktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Eine endgültige Entscheidung darüber steht noch aus. Wie soll die Parkanlage in Zukunft genutzt werden? Soll die Grünfläche erhalten bleiben oder Platz für neue Wohnungen in Refrath geschaffen werden?

Das Pro und Kontra dieses brisanten Themas wird im Refrather Bürgergespräch am Mittwoch, dem 05.09.2018, erörtert. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Refrather Treff, Steinbrecher Weg 2. Alle interessierten Refrather/innen sind herzlich eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen.

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Quadts Kuhl: Refrath hängt an der kleinen grünen Lunge

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3 Kommentare

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  1. Es wird höchste Zeit das wieder Wohnungen für sozial schwache gebaut werden.! Das totalversagen der Politik sieht man auch in Berg.Gladbach jeden Tag. ! Also los legen… und Bauen..!!

  2. Die Refrather SPD möchte mit den Refrather*innen in einen Dialog treten, damit sie weiß, was die Refrather*innen wollen und dies soll auch in die politische Entscheidung miteinfließen.
    Die Frage ist halt, für was die Fläche genutzt werden soll und es gibt verschiedene Varianten, die bei dieser Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden soll.

    Der Bauboom in Bergisch Gladbach ist der großen Nachfrage geschuldet, die seit ein paar Jahren existiert. Oft sind es aber nicht städtische Flächen, die bebaut werden, sondern private Flächen, auf die die Stadt nur bedingt Einfluss hat.

    Ich lade sie sehr herzlich ein an dieser Veranstaltung teilzunehmen, damit wir dort persönlich darüber sprechen können.

  3. Man darf ja eigentlich nicht über ein Ereignis philosophieren, das noch nicht stattgefunden hat. In diesem Fall aber scheinen ein paar Worte im Voraus nicht zu früh zu sein.

    Wir haben einen Sommer hinter uns, der seit den Aufzeichnungen seinesgleichen sucht. Alle Welt beschreibt den Wert “Güner Lungen” in Wohngebieten. Nur die Stadt Bergisch Gladbach scheint die Zeichen nicht zu erkennen, trotz des Slogans von der “Drittgrünsten Stadt Deutschlands”, mit dem sie wirbt. Angesichts der angespannten Wohnungslage, schreibt die SPD, überlegt die Verwaltung, diesen kleinen Park zuzupflastern bzw. mit Wohnhäusern zu bebauen. Darf ich raten: Ein Investor steht zur Stelle und winkt mit vielen Euros, um auch dort Eigentumswohnungen zu bauen in der Hoffnung, der Preisanstieg in diesem Gewerbe setzt sich unvermindert fort. “Bezahlbarer Wohnraum”, ein Schlagwort, dass auch im FNP-E. genutzt wurde. “Wir müssen Wohnungen für junge Familien bauen können”, womit die unseriösen Potentialflächen-Ausweisungen für Wohnbebauung im FNP-E. rechtfertigt wurden. Davon hört man nichts mehr, im Gegenteil wachsen überall neue Wohnungen für Eigentümer in den Himmel. Und die SPD als Erfüllungsgehilfin der CDU in der GroKo soll die Bürger in einem “Bürgergespräch” auf die Dinge vorbereiten, die m.E. längst Fakten sind. Wenn in dieser Stadt die Kungelei zwischen CDU und SPD nicht endet, wird es kaum noch Ratsentscheidungen geben, die der Verwaltung nicht schmecken oder als Bürgernah bezeichnet werden könnten.