Carla Nelte, seit dem Bundesliga-Aufstieg 2009 die erfolgreichste Spielerin des TV Refrath, beendet ihre Karriere in der Nationalmannschaft. Um sich auf ihre berufliche Zukunft zu konzentrieren. Und auf den Verein.

Bei der WM in China teilte sie es ihren Trainern und Mannschaftskollegen mit und seitdem ist sie erleichtert: Carla Nelte (27), seit dem Bundesligaaufstieg 2009 die erfolgreichste Spielerin des TV Refrath, beendet ihre Nationalmannschaftskarriere und konzentriert sich nun auf ihre berufliche Zukunft.

Die gebürtige Brandenburgerin:

„Ich lebe mit meinem Freund im Ruhrgebiet, das Training für Doppel und Mixed findet jedoch seit dem 1. September vergangenen Jahres in Saarbrücken statt. Gemeinsam mit meinen Trainern hatten wir ein Testjahr bis zur Individual-WM 2018 vereinbart, in dem ich überwiegend im Saarland trainiert habe. Aus sportlicher Sicht ist die Entscheidung des DBV zur Zusammenlegung der Doppeldisziplinen der richtige Schritt, für mich persönlich passt dies jedoch leider nicht. Ich hatte zudem nach Olympia 2016 eine harte Zeit im Studium, weil mein Härtefallantrag abgelehnt wurde und ich das Pensum eines Jahres in einem Semester leisten musste. Ich möchte jetzt mehr Zeit für die Familie und den Beruf haben und freue mich darauf”.

Carla Nelte wird weiterhin trainieren und für den TV Refrath in der Bundesliga spielen. Daher hat ihre Entscheidung für den Club auch zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei negative Folgen.

Mehr Zeit für den TV Refrath

TVR-Chef Heinz Kelzenberg sieht sogar mehr positive Aspekte: „Carlas Entscheidung ist mutig, denn sie gibt einiges auf, was sie sich hart erarbeitet hat, aber auch sehr konsequent, steht sie doch durch ihr abgeschlossenes Studium und ihre private Situation mitten im Leben. Ich freue mich für sie und ihren Partner Denis sehr, denn ihr gemeinsames Leben wird sich nun auch stark verändern.

Die Folgen für den TV Refrath sind ganz einfach zu beschreiben: auch für ihren Verein wird Carla mehr Zeit haben und vor allem in der Olympiasaison 2019/20 könnte sich dies positiv auswirken. Wir haben Carla menschlich und sportlich bereits so viel zu verdanken, dass ich sehr entspannt und freudig in eine gemeinsame Zukunft schaue“.

Neben den in einer Woche beginnenden Bundesligaspielen steht für Carla Nelte in den nächsten Monaten der Start in ihr Referendariat als Grundschullehrerin an.

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